Kinder durch Schüsse aus Luftgewehr verletzt

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Was wir bereits wissen
In Dortmund sind an Karfreitag zwei Kinder durch Luftgewehr-Schüsse verletzt worden. Die Polizei hat die mutmaßliche Tatwaffe sichergestellt.

Dortmund.. Karfreitag ist ein stiller Feiertag. In Dortmund-Neuasseln war es hingegen am Karfreitag ziemlich laut: Erst fielen Schüsse, dann heulten Martinshörner. Grund dazu gab ein 21-Jährigen Anwohner, glaubt die Polizei. Er soll mit einem Luftgewehr unter anderem zwei Kinder verletzt haben.

Die Schüsse fielen am Freitagnachmittag gegen 15.30 Uhr. Eine Sechsjährige wurde am rechten Fuß getroffen; in ihrem rechten Schuh steckte ein Luftgewehrprojektil. Eine Achtjährige wurde am Oberarm getroffen, eine 75-jährige Frau am Oberschenkel. Sie hatte sich auf der Terrasse ihrer Wohnung aufgehalten. Bei einem 52-jährigen Mann schmerzte es plötzlich am Oberarm; Ursache war auch hier ein Luftgewehr-Schuss.

Viele Hinweise durch Zeugen

Die Schüsse sorgten für ziemlichen Trubel in der Siedlung. Die Polizei hatte "eine Vielzahl von Zeugenaussagen" auszuwerten. Sie führten die Beamten zur Wohnung des 21-Jährigen, der die Schüsse jedoch bestreitet, teilte die Polizei am Samstag mit. In der Wohnung allerdings fanden Polizeibeamten ein Luftgewehr mit Zielfernrohr und auch Munition.

Den 21-Jährigen erwartet laut Polizei nun ein Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung. (dae/WE)