Katharina Grompe ist bereit fürs Comeback

Katharina Grompe beim Training im Stadion Rote Erde.
Katharina Grompe beim Training im Stadion Rote Erde.
Foto: Stefan Reinke
Was wir bereits wissen
Auf diese Nachricht hat sie lange warten müssen. Katharina Grompe ist endlich wieder ganz gesund, sie hat ihre Verletzungen überwunden.

Dortmund.. Auf diese Nachricht hat sie lange warten müssen. Katharina Grompe ist endlich wieder ganz gesund, sie hat ihre Verletzungen überwunden. Die 21-jährige Sprinterin steckt wieder voller Selbstvertrauen. Schon bald wird sich zeigen, wie es um ihre Form bestellt ist. Am 1. Februar wird Katharina Grompe bei den Westdeutschen Hallen-Meisterschaften in der Helmut-Körnig-Halle wieder an den Start gehen. "Ich bin seit drei Wochen wieder in den Spikes und freue mich auf die Hallensaison. Es sieht gut aus, ich glaube, dass es nicht so schlecht laufen wird."

Die 21-Jährige nennt es "einen ernsten Test", wenn er gelingt, und sie hat ein gutes Gefühl, dann ist sie auch bereit für eine fast komplette Hallensaison. Wenn sie beschwerdefrei bliebe, dann habe sie die nationalen Titelkämpfe in Karlsruhe im Blick, "ich würde wirklich gern dort starten".

Aber Katharina Grompe hat zu viele Rückschläge gerade im letzen Jahr verdauen müssen, um nicht jetzt auch ein wenig vorsichtig ans Werk zu gehen. Es gehe darum, wieder richtig an Sicherheit zu gewinnen, noch ertappt sie sich immer wieder dabei, in den Körper hineinzuhören. "Ich will jetzt nicht wieder aus der Bahn geworfen werden, ich bin noch sehr vorsichtig", sagt sie, aber sie habe wieder so richtig Spaß am Training, "und natürlich will ich auch nicht immer hinterfragen, ob das denn auch gut geht. Aber das kommt schon".

Lange Zwangpausen

Eigentlich will sie nicht so gern zurückblicken, aber ganz lässt es sich nicht vermeiden. Sie hatte das Ticket zur Europameisterschaft in Zürich eigentlich schon in der Sporttasche, da machte ihr eine Muskelverletzung einen dicken Strich durch die Rechnung.
Als sie sich fast wieder herangekämpft hatte, war die Achillessehne gereizt, erneut folgte eine lange Zwangspause. Seit mehr als einem halben Jahr habe sie nun keinen Wettkampf mehr gemacht, "ich bin leider lange raus aus dem Geschehen".

Nun aber ist alles ausgestanden, die Ärzte haben grünes Licht für ein Comeback gegeben, im Dezember folgte schon wieder das erste Trainingslager in Lanzarote, nur eine dicke Erkältung nervte ein wenig auf dem Weg zurück. Am Samstag fährt sie zur Leistungsdiagnostik nach Köln, "es ist schön, dass ich wieder soweit bin". Vollgas will sie deshalb nur bedingt geben, in diesem Winter soll es bei der 60-Meter-Distanz bleiben, 200 Meter auf einer Rundbahn in der Halle wären zu früh für ihren Fuß, "ich will mich erst wieder an die Belastung gewöhnen und auch richtig Konstanz in das Training bringen".