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Karussells in der Westfalenhalle

09.09.2010 | 17:54 Uhr
Karussells in der Westfalenhalle

Dortmund.Von Mode und Dekoration über Bauen, Wohnen und Einrichten. Die jährliche Verbrauchermesse „Dortmunder Herbst“ in den Westfalenhallen bietet den Besuchern ein breites Spektrum an Ausstellungsständen.

In diesem Jahr bietet der „Boulevard Dortmunder Herbst“ neben dem Messeangebot eine zusätzliche Attraktion. In Halle 3A erwartet den Besucher die „Plaza:Rummel“, ein bunter Jahrmarkt mit Zauberern, Artisten, Theater und zwei Großkarussells. Verantwortlich für die Gestaltung des Rummelplatzes ist der Schausteller und Künstler Peter Petz. Seit Mitte der achtziger Jahre konzipiert und baut der 65-Jährige historische Karussells, die optisch an die große Zeit der Jahrmärkte um die Jahrhundertwende erinnern. 1000 Anlagen an den „schönsten Orten“, wie Petz sagt, hat er bereits errichtet. Selbst Michael Jackson zählte einst zu seinen Kunden. Und auch am Münchener Oktoberfest war Petz schon beteiligt. In früheren Jahren gestaltete er rund 20 Prozent der Fassade des Volksfestes. Zurzeit arbeitet er an einem mittelalterlichen Riesenrad, das per Hand betrieben werden soll.

„Rummelplätze sehen irgendwie alle ähnlich aus. Ich möchte einen Rummelplatz entwerfen, wo man eine Anschrift erkennt“, sagt Petz. Dieser Wunsch nach Individualität wird auch auf der Kirmes in Halle 3A deutlich. Neben den zwei historischen Karussells gibt es Stände mit Lebkuchenherzen und Paradiesäpfeln sowie einen Wahrsagerautomaten. Auf einer Bühne finden täglich Vorführungen statt. „Wir haben schon länger beobachtet, dass es viele Familien sind, die den „Herbst“ besuchen. Deshalb wollten wir in diesem Jahr eine Attraktion, die sich besonders an diese richtet“, berichtet Susanne Müller, Inhaberin der verantwortlichen Event-Agentur „punktgenau“.

Neben den Karussells und einer Zaubershow bietet das Kindertheater „Sternschnuppe“ zudem Vorführungen für die kleinen Messebesucher an. Hier können die Kinder nicht nur Zuschauen, sondern auch selbst mitwirken. Für die Eltern ergibt sich so die Möglichkeit, in Ruhe die übrigen Messestände zu erkunden.

Cathérine Wenk

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