Jutta Reiter soll auf Eberhard Weber folgen
18.09.2009 | 19:12 Uhr 2009-09-18T19:12:00+0200
Eine Konferenz gilt es noch zu absolvieren, aber am Ergebnis, wer die künftige DGB-Region Dortmund-Hellweg demnächst führen wird, dürfte das nichts ändern. Jutta Reiter, die bereits zwischen 1992 und 1997 als Jugendreferentin beim DGB-Kreis Dortmund arbeitete, wird auf Eberhard Weber folgen.
Der Vorstand des DGB Östliches Ruhrgebiet hat gestern einstimmig entschieden, diesen Personalvorschlag am 22. Oktober bei der turnusmäßigen Regionalkonferenz zu unterbreiten.
Durch die Erweiterung des DGB Östliches Ruhrgebiet (zuständig für Dortmund, Hamm, Kreis Unna) durch den Kreis Soest, ergibt sich die neue Bezeichnung „Dortmund-Hellweg”. Der bisherige Vorsitzende Eberhard Weber stellt sich nach fast 20 Jahren aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl. „Ein Generationswechsel ist angesagt”, so Weber, der bald 64 Jahre alt wird. Mit Reiter habe man „die bestmögliche Entscheidung getroffen”, sagt er, sie sei „außerordentlich kompetent, dialogfähig, durchsetzungsstark”.
Die 44-jährige Diplom-Pädagogin hatte den Dortmunder DGB verlassen, um im Bundesvorstand als Referatsleiterin der damaligen stellv. Bundesvorsitzenden Ursula Engelen-Kefer zu arbeiten. Ihr Spezialgebiet: Koordination der Frauenpolitik in Schwerpunkten Konzeptionsentwicklung, Kampagnen.
Später war sie in gleicher Funktion im DGB-Bezirk NRW zuständig für das Referat Grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Gewerkschaften. Was sie zu der Einsicht brachte, dass der Bereich Arbeitnehmerschutz im Ausland eine sehr viel größere Rolle spiele als in Deutschland. „Wenn ich an dieser Schraube drehen könnte”, sagt sie, „wäre schon einiges erreicht.” Sie will die Regionalkonferenz abwarten, bevor sie inhaltlich mitteilt, was sie demnächst zu tun gedenkt.
Es hatte im Rahmen der Zusammenlegung der regionalen DGB-Kreise auch gewerkschaftsinterne Kritik gegeben. Jutta Reiter legt Wert auf die Feststellung, „dass ich nicht vorhabe, irgendetwas zu zerschlagen. Wo die Arbeit gut ist, wird auch nichts kaputtgehen.” Auch der DGB muss mit weniger Geld und Leuten auskommen. Man lege also Wert auf stabile, ehrenamtliche Strukturen. Mit deutlich verjüngten Mitarbeitern, so Weber.
11:51
Ach, doktachen, der DGB kann doch nun wahrlich nichts dafür, dass ihr in eurer unendlichen Dummheit deren 1.Mai-Kundgebung hinterfotzig überfallen habt - und nun ENDLICH von allen Seiten Saures kriegt! Mit oder ohne Bratwurst!
Und wieso sollte sich jemand hinstellen und dabei zusehen, wie ein paar Hansel auf irgendeinem Parkplatz besoffen die Runde drehen und krude, strunzdumme Parolen rülpsen?
Übrigens: auch gegen Größenwahn ist ein Kraut gewachsen - nicht, dass der bei ihnen pathologisch wird! Obwohl, bei ihrem offensichtlich fortgeschrittenem Stadium dürfte mein wohlgemeinter Rat zu spät kommen...
00:31
Ah ja - is klah - das Altersheim DGB mit deutlich verjüngten Strukturen. Na wer das glaubt.
Interessant auch der Hinweis auf die Finanzen des DGB - mit dem Mitgliederschwund fehlt auch Geld in den Kassen. Na sowas aber auch.
Der alte DGB-Chef Weber kann sich ja dann jetzt ganz seinem Anti-Nazi-Wahn hingeben. Dumm nur, dass auch die Kassen der Stadt Dortmund mehr als leer sind. Da sind so tolle Aktionen wie Mit Bratwurst und Bier gegen Nazis inklusive Bob Geldorf wie auf dem Friedensplatz nicht mehr drin.
Aber was solls - als Zuschauer ist Weber am 4.9.2010 beim nächsten nationalen Antikriegstag eingeladen. Da kann er dann mal schauen wo die deutsche Jugend marschiert.