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Junge Mimen im „Wechselspiel“

04.06.2012 | 13:31 Uhr
Junge Mimen im „Wechselspiel“
Neue Kleider, neue Charaktere – ein Erlebnis für alle Beteiligten bietet das Festival Wechselspiel, in dem zum Beispiel auch die Produktion „Romeo meetz Julia“ zu sehen ist.

Dortmund.   Vom 25. bis 29. Juni findet das 8. Schultheaterfestival „Wechselspiel“ im Theater Dortmund, dem Theater Fletch Bizzel und dem Theater im Depot statt. Mehr als 20 Produktionen von Schulklassen und freien Theatern sind dann in Dortmund zu sehen.

Es ist alles anders diesmal. Größer. Echter. Aufregender. Für alle. Für die zahlreichen jungen Schauspieler und Akteure der 28 teilnehmenden Schul- und freien Jugendtheatergruppen, für die Organisatoren und die Zuschauer des 8. Dortmunder Schul- und Jugendtheaterfestivals, das vom 23. bis 29. Juni auf den Bühnen des Stadttheaters Dortmund, des Theaters im Depot und des Theaters Fletch Bizzel stattfindet. Wie der Festivaltitel schon verheißt: Es wird ein „Wechselspiel“ auf vielen Ebenen.

Vier Jahre ist es her, dass Kulturbüro, Fletch Bizzel und Theater im Depot das 7. Schultheaterfestival organisierten. Jetzt wurde das Projekt in vielen Bereichen erweitert. Junge Gruppen der freien Szene machen jetzt mit. Weitere Veranstalter kamen mit ins Boot: das Theater der Stadt Dortmund als Mitveranstalter, das Regionale Bildungsbüro und der Verband der sozialkulturellen Migrantenorganisationen beteiligten sich an den Vorbereitungen, Sponsor ist die Sparkasse Dortmund.

Allein die Zusammenarbeit in einem jetzt so großen Team ist für alle Beteiligten noch eine unbekannte Größe. „Wir können nur lernen“, zwinkern sich die Organisatoren zu. Aber klar ist, dass es sich nicht zuletzt dadurch „qualitativ verbessert“ hat, freut sich Claudia Kokoschka, Leiterin des Kulturbüros.

Welcome-Team und Workshops

Dazu kommen das Welcome-Team, die festivalbegleitenden Schüler-Redakteure – und die Workshops, die vor Festivalbeginn gleich zwei Funktionen erfüllen: Zum einen trainieren sie die Fähigkeiten in Improvisation, Maske-Schminken-Make-Up, Körperausdruck, Clownerie und Darstellung, machen „Mut zum Tanz“ oder geben Einblick in den Bühnenkampf. Zum anderen geben sie den Teilnehmern die Chance, sich vor ihren Auftritten, kennenzulernen, ein Gefühl für die Produktionen der anderen zu bekommen, um dann sagen zu können: ‘Ja, das gefällt mir, da geh’ ich hin’, beschreibt Sarah Jasinszczak, Theaterpädagogin am Stadttheater. Noch sind Plätze frei, interessierte jungenLeute der beteiligten Institutionen können sich noch anmelden.

Zwischen sechs und 20 Jahren sind sie alt, kommen aus allen Schulformen und sind hochmotiviert – Theaterspielen auf den „echten Brettern“ ist nicht irgendwas. Wichtig ist den Machern, dass die Jugendlichen ins Gespräch kommen. Sich mit sich und den anderen auseinandersetzen. Produktiv. Ein Wechselspiel. In „Tandems“, Partnergruppen gleicher Altersstruktur, schauen sich die jungen Mimen gegenseitig ihre Stücke an, um nachher darüber zu sprechen.

Alle zwei Jahre

Ein großes, engagiertes Projekt, das versucht, junge Menschen für das Theater zu begeistern – jenseits von Casting-Shows, ohne Sieger und Verlierer. Wenn (finanziell) möglich, alle zwei Jahre wieder.

Programm und Tickets (2,50 /5 Euro) bei den Theatern und dem Kulturbüro;  Telefon 0231/5027710

Antje Mosebach



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