Junge Flüchtlinge sollen besser ankommen

Dortmund will junge Flüchtlinge besser fördern, damit sie sich in der Stadt integrieren können. Ein neues Projekt begegnet den 16- bis 25-Jährigen dort, wo sie sich täglich aufhalten.

Dortmund.. "Angekommen in deiner Stadt Dortmund" steht über dem Vertrag, den Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau, Staatssekretär Ulrich Hecke aus dem NRW-Schulministerium und Professor Gunter Thielen von der Walter-Blüchert-Stiftung aus Gütersloh unterzeichneten.

Die Walter-Blüchert-Stiftung aus Gütersloh finanziert das Projekt mit 600.000 Euro - Geld, das in den acht Dortmunder Berufskollegs wirken soll. Denn dort lernen die Jugendlichen und jungen und Erwachsenen fürs Leben. Dort will die Stadt Dortmund sie besser fördern.

In Arbeit und Brot bringen

In der früheren Hauptschule am Westpark im Unionviertel sollen sie parallel zum Unterricht in den Berufskollegs gezielt gefördert werden. Stfitungs-Vorstand Gunter Thielen über das Ziel: "Eine Perspektive, die sie in Arbeit und Brot bringt und ihnen ein erfülltes, produktives Leben ermöglicht. Davon profitiert auch unsere Gesellschaft. Denn mit diesen Jugendlichen gewinnen wir nicht nur engagierte Mitbürger, sondern auch Fachkräfte für unsere Wirtschaft."

Was die drei Vertragspartner und zwei Mädchen aus dem Kosovo und aus Kurdistan von dem "Angekommen"-Projekt erwarten, berichten sie in diesem Film:

"Angekommen" steht auf zwei Säulen: Junge Flüchtlinge für einen schnellen Schulabschluss individuell unterstützen, damit sie einen Beruf erlernen können, und zugleich auch nach dem Unterricht betreuen, damit die Integration gelingen kann. Die Stimmung während der Eröffnung in der früheren Hauptschule war richtig gut. Diese Bilder zeigen weitere Eindrücke von der Eröffnung: