Jugendhelfer Freiwild für zornige Eltern
28.01.2009 | 19:08 Uhr 2009-01-28T19:08:00+0100Verdi schlägt Alarm: Nähmen Mitarbeiter der Jugendhilfe ihren Job ernst, seien sie Freiwild. Immer häufiger würden sie angezeigt. Und zwar von Eltern, bei denen sich der Verdacht des Kindesmissbrauchs nicht bestätigt hat. ...
... Weil diese ihren Ruf beschädigt sehen, klagen sie. "Dabei haben die Erzieher richtig gehandelt. Besteht ein Verdacht, müssen sie dem nachgehen." Das erklärte Martin Steinmetz, zuständiger Fachbereichsekretär bei Verdi. Er spricht von einer "erschreckenden Zunahme" solcher Fälle. Immer häufiger würden Erzieherinnen und Erzieher "übelst attackiert".
Während so etwas in den vergangenen 18 Jahren nicht einmal vorgekommen sei, habe er in den jüngsten Monaten mehrfach solche Fälle auf dem Schreibtisch gehabt bzw. beraten. "Der Gesetzgeber lässt diese Leute einfach hängen. Dabei haben sie alles richtig gemacht", sagt Steinmetz. Er fordert das Jugendamt auf, sich gegen solche Angriffe durch Eltern zu wappnen. Schließlich gelte es, aufrechte Mitarbeiter gebührend zu schützen.
Wenn jeder Irrtum eines engagierten Sozialarbeiters oder Erziehers der Jugendhilfe zur Rufmord-Anzeige führe, "dann könnten es sich die Kollegen vielleicht zweimal überlegen, ob sie immer wieder so handeln würden."
Steinmetz fordert eine eindeutige Positionierung der Politik. Denn auch das neue Kinderschutzgesetz hat nach Ansicht des Verdi-Experten keinen geeigneten Schutzmechanismus für die Jugendhilfe eingebaut: "Vertut sich jemand, hat er ein echtes Problem. Er landet vorm Gericht."
Noch vor zwei Jahren hatten die Mitarbeiter der Jugendhilfe ganz andere Sorgen. Damals gingen sie auf die Barrikaden und machten ihre Überlastung durch Eigenanzeigen deutlich. Konsequenz: 92 Mitarbeiter erhielten 20 zusätzliche Kollegen. Außerdem hieß es, ihre Arbeit werde entbürokratisiert.
"Davon kann nicht die Rede sein", sagen die Befragten heute. Man müsse noch mehr Akten pflegen. Denn am Zuviel an Bürokratie und dem permanenten Zeitmangel pro Fall habe sich nichts geändert. Die Hilfen seien befristet, müssten alle sechs Monate neu beantragt werden. Die Mitarbeiter fürchten nun, einen drastischen Anstieg der Fallzahlen und der eigenen Belastung.
Das fürchtet auch Verdi. Das neue Kinderschutzgesetz lege den Schluss nahe. Wenn Ärzte ihrer Schweigepflicht entbunden und Lehrer die Pflicht zur Meldung hätten, würden mehr Fälle von Missbrauch bekannt.
14:06
hallo an allen ich georgios theodoridis aus winnenden ich habe eine falsche frau geheiratet die wolte meine freund als mann haben nach 7 jahren und bekamm das sorgerecht trotz zerüttung der ehe zugesprochen,was tat sie lebte es mit freund das geld aus dann machte mit 3 weitere kinder und machte antrag auf jugendamt meine 2 Töchter ins heim gebracht ohne meine willen,Meine Töchter sind fremd und ich bin als 17 jahren nur als Zahlmeister angesehen,und vater gefühle sind mißbraucht von meinbe ex und das jugendamt ,darum biite abschaffen diese Jugendämter die zerstören die selle der geschiedenen Eltern und machen fremde kinder darus ,des ist kein statt mehr für mich mehr,tut mir leid.
10:22
@Ein Besorgter: Wie kommt man an das Video? Es steht auf privat.
10:14
In der Presse des Heimkinderverbandes ist zu lesen was in der Kinder- und Jugendhilfe abgeht.
Das Jugendamt gehört auf den Prüfstand, aber nicht beim TÜV, das zertifiziert sogar Kinderheime aber ohne Produkthaftung. Das ist doch alles Krank. Liebe Eltern seit auf der Hut. Hier geht es nur um kriminellen Menschenhandel.
10:03
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10:01
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17:48
Zum System Jugendamt empfehle ich das untenstehende Video. Besonders das Ende ist sehr interessant
17:46
Zum Thema System Jugendamt empfehle ich das folgende Video. Sehr interessant insbesondere das Ende.
05:22
Um es nochmals zum Artikel zu relativieren: Dieser ver.di-Flachmatiker bezeichnet öffentlich die einzige rechtsstaatliche Eingriffs-Möglichkeit für betroffene Eltern - unabhängig davon, ob sie eine Schuld trifft oder nicht - als übelste Attacke.
Er fordert also als fachspezifischer Gewerkschaftsvertreter für Angestellte des Jugendamtes der Stadt Dortmund vorauseilend, dass allein auf Grund seiner Schutzbehauptungen viele Eltern ihr durch unsere Verfassung verbrieftes Grundrecht auf Klagefreiheit *nicht* in Anspruch nehmen sollen, um Staatsbedienstete in der Ausführung ihrer Obliegenheiten innerhalb gewerkschaftlich akzeptierbarer Arbeitsleistung nicht zu stören.
Rein juristisch betrachtet fordert Herr Steinmetz also Beamte dazu auf, ihren Eid auf die Verfassung zwecks Bequemlichkeit der Dienstausübung zu widerrufen. Da müsste die Demokratie eigentlich noch mal nachhaken...
23:02
Zitat: Und zwar von Eltern, bei denen sich der Verdacht des Kindesmissbrauchs nicht bestätigt hat. ...... Weil diese ihren Ruf beschädigt sehen
-> Fragt sich auch mal jemand, wie es den Eltern mit solchen falschen Missbrauchsanschuldigungen geht? Ich erinnere da nur mal an den Wormser Prozess (als Beispiel von vielen solcher Fälle und Prozesse), der ganze Familien komplett zerstört hat. Kinder wurden aus ihren Familien gerissen, die Eltern wurde vor Gericht gezerrt und verpönt und verachtet für etwas, was sich überhaupt nicht getan haben und ihre Existenz wurde vollkommen zerstört..
Wo bleibt der Kinderschutz für Kinder, denen einfach aufgrund von falschen Verdächtigungen die Eltern weggenommen werden? Nicht selten dauert es Jahre,bis die Kinder wieder in ihre Familien zurücküberführt wurde - weil (so das Argument), die Kinder ja inzwischen von ihren Eltern entfremdet sind.
Ich habe aufgrund meiner Tätigkeit mit Eltern zu tun, die fälschlicherweise des Missbrauchs bezichtigt werden, und bekomme hautnah ihre Hilflosigkeit und ihr Leid mit und wie ihre Existenz durch solche Anschuldigungen völlig zerstört wird. Das Leid ist entsetzlich. Wut und Angriffe sind gewiss nicht der richtige Weg, doch wer die Hilflosigkeit der fälschlich bezichtigten Eltern mal gesehen hat, der versteht auch, woher die Wut kommt. Sie ist Ausdruck ihrer Hilflosigkeit, denn sobald jemand des Missbrauchs bezichtigt wird, hat derjenige kaum eine Chance sich gegen diese Anschuldigungen zu wehren.
Zitat: Während so etwas in den vergangenen 18 Jahren nicht einmal vorgekommen sei, habe er in den jüngsten Monaten mehrfach solche Fälle auf dem Schreibtisch gehabt bzw. beraten.
-> Das sollte eigentlich zu denken geben.
Kinderschutz ist absolut okay, doch das, was derzeit abläuft ist nicht mehr Kinderschutz sondern eine Missbrauchshysterie, die mehr Opfer produziert als sie rettet.
Jenny
14:15
Manche Kommentare scheinen den Artikel nur zu bestätigen.
Dabei macht der Verdi-Funktionär doch nur seinen Job. Das maximale rauszuholen für dienjenigen die sich in der staatlichen Verwaltung mit sicheren Jobs eingedeckt haben. Mehr Geld, weniger Verantwortung und schon gar keine Verantwortlichkeit für Fehler. Der Bürger oder das Kindeswohl sind nebensächlich.
Eure Kinder sind nur die Ware. Die Grundlage für die behagliche Langsamkeit und organisierte Unverantwortlichkeit (s. Beck). Der Staat ist ihre Beute.
Und ihr bezahlt das noch.
Mit Steuer-Geld und mit euren Kindern.
Dafür müßt ihr doch Verständnis haben.