Iron-Maiden-Flieger zu schwer für Airport Dortmund

Iron Maiden ist das Zugpferd beim Festival Rock im Revier, das vom 26. bis 28. Mai in der Westfalenhalle steigt. Doch die Rock-Weltstars werden nicht wie angekündigt samt Crew und Bühnentechnik mit ihrer eigenen Boeing 747 am Dortmunder Flughafen landen können. Denn die "Ed Force One" genannte Maschine ist schlicht zu schwer.

Dortmund.. Per Twitter reagierte der Flughafen am Freitag auf unsere Berichterstattung. "Es wäre eine Ehre, euch bei uns für Rock im Revier zu begrüßen. Aber die neue Ed Force One ist zu schwer", heißt es da.

@RN_DORTMUND@IronMaiden Es wäre eine Ehre, euch bei uns für @rockimrevier zu begrüßen. Aber die neue #EdForceOne ist zu schwer :-(

- Flughafen Dortmund (@DortmundAirport) 5. Februar 2016

Flughafen-Sprecher Sebastian Rosendahl verwies auf Nachfrage auf die technischen Daten des Iron-Maiden-Jumbojets, der schon ein Leergewicht von 185 Tonnen hat. Das genehmigte maximale Startgewicht am Flughafen Dortmund beträgt angesichts der Landebahn-Länge allerdings nur 100 Tonnen. Theoretisch könnte die 747 zwar landen, aber dann nicht mehr starten, erklärt Rosendahl.

Iron Maiden and The Book Of Souls go jumbo on massive 2016 world tour! Vocalist Bruce Dickinson to pilot a Boeing...

Posted by Iron Maiden on Dienstag, 25. August 2015

Trotzdem würde man sich über Iron Maiden und seine Crew als Fluggast natürlich freuen, merkt der Airport-Sprecher an. Vielleicht, so die Hoffnung, steigt der Rockstar ja auf eine kleinere und leichtere Maschine um. Wahrscheinlicher ist es aber wohl, dass die Weltstars mit ihrem Jumbojet, mit dem Sänger Bruce Dickinson die Band auf ihrer Welttour um den Globus fliegt, auf einem größeren Flughafen in der Nähe landet, etwa in Düsseldorf.

Lärmprobleme sorgten für kurzfristigen Umzug nach Dortmund

Iron Maiden sind der Headliner beim Hardrock-Festival "Rock im Revier", das kurzfristig von Gelsenkirchen nach Dortmund umzieht. In Gelsenkirchen hatten Lärm-Probleme am geplanten Festivalort, der Trabrennbahn, das Festival verhindert.

Rock im Revier war 2015 nach einem Streit mit dem Nürburgring kurzfristig ins Ruhrgebiet gekommen. Zunächst war das Festival unter dem Namen "Grüne Hölle" als Ersatz für "Rock am Ring" auf der Rennstrecke in der Eifel geplant gewesen. Vergangenes Jahr kamen 43.000 Zuschauer zu den Konzerten in die Arena auf Schalke, die dieses Jahr nicht für das Festival verfügbar ist.