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Im "Hamster-Fall" gerät der Regierungspräsident unter Druck

11.11.2011 | 18:27 Uhr
Im "Hamster-Fall" gerät der Regierungspräsident unter Druck
Kleines Tier mit großen Folgen: der Hamster.Foto: Ralf Rottmann

Dortmund.   Mobbing-Vorwürfe und kein Ende: Nun kritisieren die Lehrerverbände den Arnsberger Regierungspräsidenten Dr. Gerd Bollermann nach dessen Vorgehen in der sogenannten "Hamster-Affäre". Dieses habe zu einer Vorverurteilung der betroffenen Lehrkraft an der Johann-Gutenberg-Realschule in Dortmund geführt.

In der so genannten Hamster-Affäre an der Johann-Gutenberg-Realschule gerät Regierungspräsident Gerd Bollermann zunehmend unter Druck von Lehrerverbänden. Nach der Realschullehrer-Gewerkschaft „lehrer nrw“ übt jetzt auch die einflussreiche Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW scharfe Kritik an Bollermanns Umgang mit den Schülermobbing-Vorwürfen gegen eine Lehrerin der Schule.

Bollermanns „vorschnelles Eingreifen“, so die GEW, habe zu einer Vorverurteilung der betroffenen Lehrkraft geführt. Obwohl inzwischen unterschiedliche Sichtweisen des Vorfalls deutlich geworden seien, erwecke der Regierungspräsident den Eindruck, dass der Sachverhalt klar sei, teilte GEW-Stadtverbandsvorsitzender Volker Maibaum gestern mit. „Was aber macht Herr Bollermann“, fragt Maibaum, „wenn sich herausstellt, dass sich die Lehrkraft korrekt verhalten hat?“

Lehrerin darf sich nicht verteidigen

Maibaum fordert den Regierungspräsidenten auf, seine Fürsorgepflicht gegenüber der betroffenen Lehrkraft offensiv wahrzunehmen. Der Lehrerin, die eine Zehnjährige wegen ihres in den Unterricht mitgebrachten Hamsters schikaniert haben soll, sei es dienstrechtlich nicht erlaubt, sich öffentlich zu verteidigen. Umso mehr gehöre es zu den Aufgaben des Regierungspräsidenten, die Pädagogin gegenüber unberechtigten Vorwürfen und Angriffen zu schützen. Dies ist nach Einschätzung der GEW nicht geschehen.

Nach WAZ-Informationen hatte Bollermann am vergangenen Dienstag zwar das Gespräch mit den Eltern des Mädchens und der Schulleitung gesucht, nicht jedoch mit der betroffenen Lehrerin . Die Bezirksregierung bestätigte diesen Sachverhalt am Freitag auf Anfrage, wollte sich zu den GEW-Vorwürfen aber nicht äußern. Man sei weiterhin an einer Deeskalation der Abläufe interessiert, sagte ein Behördensprecher. Vertreter der Schulaufsicht hätten im Vorfeld sehr wohl mit der Lehrerin gesprochen.

Keine Vorverurteilung

Rückendeckung erhielt Bollermann gestern von den Dortmunder Stadteltern. „Wenn der RP vermittelnd in einer Schule auftritt und sich drei Stunden Zeit nimmt, zu deeskalieren, ist dies zu begrüßen“, teilte die Vorsitzende Monika Landgraf mit. „Uns liegt es aber fern, jemanden vorzuverurteilen“, ergänzte Landgraf gegenüber der WAZ.

Wie berichtet , hatte sich schon die Gewerkschaft „lehrer nrw“ vernehmbar hinter die Lehrerin gestellt und sogar den Rücktritt des Regierungspräsidenten gefordert.

Stadteltern pro RP

Unterdessen kritisieren die Stadteltern ihrerseits die Gewerkschaft „lehrer nrw“. Die Rücktrittsforderung an RP Bollermann sei „ohne Hand und Fuß“. Die Vorsitzenden der Stadteltern, Monika Landgraf und Werner Volmer: „Wenn der RP vermittelnd in einer Schule auftritt und sich drei Stunden Zeit nimmt zu deeskalieren, ist dies zu begrüßen und spricht für große Bürgernähe. „Wir stehen momentan in keinem Wahlkampf!“, so die Stadteltern. Bei einem längeren Gespräch zwischen Bollermann und Landgraf habe Bollermann seine Fürsorgepflicht allen gegenüber betont: Kindern, Eltern, Lehrern und Schulen. Es habe zu keiner Zeit eine Vorverurteilung einer Lehrkraft gegeben.

Doch jede Dienstaufsichtsbeschwerde von Eltern müsse gründlich geprüft werden. Die Stadteltern: „Eine Rücktrittsforderung an Bollermann halten wir für polemisch und überzogen.“

Lehrkraft musste einschreiten

Nach WAZ-Informationen stellen inzwischen neue Hinweise den Wellinghofer Schulstreit möglicherweise in ein anderes Licht. So soll das Mädchen von der Lehrerin keineswegs alleine auf den Heimweg geschickt worden sein. Auch sollen Mitschüler mit dem so genannten Raceball, in dem die Zehnjährige den Hamster transportiert hatte, auf dem Schulhof Fußball gespielt haben - bis eine Lehrkraft einschritt.

Nicht ausgeschlossen, dass der Dortmunder Kleintier-Fall bald auch die große Politik beschäftigt. Insider halten es für denkbar, dass der Düsseldorfer Landtag der Frage nachgeht, inwieweit der Arnsberger Regierungspräsident seine Fürsorgepflicht gegenüber der Lehrerin verletzt hat.

Michael Kohlstadt

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Kommentare
14.11.2011
16:01
Blockierter Kommentar.
von runningvalentino | #28

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14.11.2011
15:02
vaikl | #25
von dummmberger | #27

Auch wenn Ihre Beiträge jetzt immer länger werden, drücken Sie sich weiterhin um die Beantwortung von Fragen. So habe ich, vermutlich mangels "Lesekompetenz" immer noch nicht verstanden, warum Sie mich zur "Law-and-Order-Fraktion" zählen.

Dann haben Sie geschrieben, es gäbe keine Berichte zu dem Thema ohne Konjunktive, nachdem ich den entsprechenden Bericht zitiert habe, schreiben Sie nun, dass Konjunktive unüblich wären. Sagen Sie, sind Sie Politiker? Talent hätten SIe jedenfalls.

Und wenn einem dann gar kein Argument mehr einfällt, wirft man dem anderen dann einfach mangelnde Medienkompetenz vor. Super!

2 Antworten
@dummberger
von vaikl | #27-1

Ich hatte geschrieben: "Ihnen und dem Rest der Law-and-Order-Fraktion". Wenn Sie sich durch solch eine nicht vereinnahmende Aufzählung in beiden "Gruppen" wiederfinden möchten, ist das allein Ihr Problem.

Ich hatte geschrieben: "ohne vorherige Nennung des Urhebers oder Verwendung von Konjunktiven". Das "oder" ist Ihnen anscheinend entglitten und "Urheber" meint natürlich den Patenonkel - lt. dem von Ihnen monierten Artikel "berichtet ihr Patenonkel Christian Dorawa".

Ein Politiker pickt sich genau wie Sie aus Texten die entsprechenden "Rosinen" heraus, um ja das letzte Wort zu behalten. Und solch eine selektive Verwendung ist kein Zeichen von Medienkompetenz.

vaikl
von dummmberger | #27-2

Mir wird nicht klar, was Sie eigentlich für ein Problem haben.
Ich habe keine Lust, hier weiterhin Korinthen zu kacken. Aber was Sie schreiben, macht einfach keinen Sinn. Natürlich impliziert die Formulierung "Ihnen und dem Rest der Law-and-Order-Fraktion", dass man dieser Gruppe angehört. Und was meinen sie mit "beiden" Gruppen?

Zu dem Patenonkel: Der taucht irgendwann in der Mitte des Artikels auf. Bis dahin iost aber alles schon als Tatsache formuliert worden. Nicht "Es könnte ein Pädagik-Skandal sein" sondern "es ist einer".
Wenn ich jetzt wie Sie Korinthen kacken würde, könnte ich noch darauf hinweisen, dass es keine "vorherige Nennung des Urhebers" ist, wenn der Name erst auftaucht, wenn die ganzen Aussagen schon als Fakt hingestellt wurden.

Wenn ich überlege, dass diese ganze Diskussion hier (man sehe sich nur den Wust von Antworten unter #9 an) sich an meiner Aussage entzündet, dass die Medien hier absolut einseitig berichtet haben, ist das schon irgendwie grotesk. Deshalb habe ich keine Medienkompetenz, gehöre der Law-and-order-Fraktion bzw einer nicht näher bezeichneten anderen Gruppe an, verdamme die Berichterstattung zum envio-Skandal und was Ihnen noch so alles einfällt. Meinen Sie das alles eigentlich Ernst oder machen Sie sich hier nur ein Späßchen?

14.11.2011
15:02
Blockierter Kommentar.
von runningvalentino | #26

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

14.11.2011
04:45
@ dummmberger #23
von vaikl | #25

Ich weiß nicht, was Sie sonst so an Presseerzeugnissen lesen, aber mir persönlich ist keins bekannt, in dem artikelseitig ein Journalist jeden zweiten Satz mit einem "könnte auch anders gelaufen sein" abschließt. Wenn Sie jedes Medienerzeugnis unter der Erwartung anfassen, dass dies und nur dies die seligmachende Weisheit enthält, dann hat das was mit der, von mir schon mehrfach erwähnten, fehlenden Medienkompetenz zu tun.

Warum sollte die Schilderung des Patenonkels in einem *Bericht* über die Schilderung des Patenonkels angezweifelt werden? Ein *Bericht* ist ein *Bericht* und kein Kommentar oder Urteil. Punkt. Ein Kommentar ist eine Meinungsäußerung, genauso wie die von Ihnen oder die von mir hier. Wenn Sie Herrn Nill seine Meinung verbieten wollen, sind Sie leider in der falschen Position und im falschen Jahrhundert. Niemand verbietet *Ihnen* übrigens, Ihre Unzufriedenheit hier kundzutun.

Und wenn sich die Intelligenz des Lesers schon in Ihrer satzweisen Lesart ohne Berücksichtigung des Artikelinhalts, der für Jeden erkennbar mit den *Vorwürfen* des Patenonkels zu tun hat, in Gänze erschöpft, brauchen wir wirklich keine Presse mehr.
Ich stelle mir gerade vor, wie Ihresgleichen die anfängliche Berichterstattung über den Envio-Skandal verdammt, weil Neupert ja niemals direkt zu den Vorwürfen zu Wort kam und ein Herr Brandt immer nur Vorwürfe in Aktiv-Sätze verpackte. Äußerst unappetitlich, solch eine Vorstellung, aber anscheinend mit Ihrer Mediensicht vereinbar.

Sie übersehen übrigens immer noch geflissentlich, dass die Schulleitung die Vorwürfe nicht bestritten hat, obwohl sie sowohl intern als auch offiziell die einzige Stelle war und ist, an der dies *medienwirksam* hätte passieren können. Mag sein, dass wir demnächst hier mit einem völlig anders gelagerten Konflikt in diesem Kontext konfrontiert werden, aber die reine *Berichterstattung* hat andere Aufgaben und Ziele, als solche Entwicklungen vorherzusehen und aufgrund "unsicherer" Prognosen einfach zu schweigen.

Und da wir ja alle hier gern mal persönlich werden müssen, ein PS: Ihre Kommentare zum Fall Adolf Sauerland hatten bislang den Anschein erweckt, Sie könnten sehr sachlich mit dem Thema journalistische Berichterstattung umgehen und würden auch Meinungen entsprechend separieren. Nach dieser unverständlichen Fragezeichen-Flut hier über ebenso anwendbare journalistische Grundsätze bin ich da leider nicht mehr so sicher.

1 Antwort
@vaikl
von MutterTheresa | #25-1

Natürlich sollte jedes Presseerzeugnis mit einer gewissen Distanz gelesen werden. Das entbindet den Verfasser aber nicht, sich in seiner Darstellung an den Wahrheitsgehalt zu halten. Er kann selbstverständlich nur die Sichtweise des Patenonkels schildern, wenn ihm diese besser gefällt. Er darf aber nicht diese Meinung als erwiesen darstellen, obwohl es das nicht ist. Die deutsche Sprache bietet für solche Fälle den Konjunktiv und es gibt Redaktuere, die den auch benutzen. Es gibt da sehr seriöse Möglichkeiten, die die Vorwürfe des Onkels genau darstellen würden und dennoch kenntlich machen würden, dass es sich nicht um Tatsachen handelt.

Wenn Herr Nill seine Meinung schreibt, darf er das tun. Er darf aber nicht stoisch behaupten, diese Lehrerin hätte all das getan, was der Onkel ihr vorwirft, obwohl erhebliche Zweifel daran bestehen, dass das auch stimmt.

Wenn Herr Nill Lehrer nicht leiden kann, bitte! Das kann er gerne kommunizieren.
Aber unbewiesene Vorwürfe als gefestigte Ermittlungsergebnisse hinstellen, das darf er nicht!

Es stimmt, die Schulleitung hat die Vorwürfe nicht bestritten. Sie hat sie aber auch nicht bestätigt. Sie hat versucht abzuwiegeln und wahrscheinlich gehofft, das würde im Sande verlaufen. Generell darf auch die Schulleitung ohne Erlaubnis nichts Inhaltliches gegenüber der Presse äußern. "Medienwirksam" wäre sicher möglich. Nur, darf das weder die Lehrerin noch die Schulleitung so ohne weiteres. Wenn die Bezirksregierung sich äußert, können Sie davon ausgehen, dass kein anderer etwas sagen darf.

Herr Bollermann selbst wollte wahrscheinlich auch nur, dass schnell Ruhe ist. Hätte er "einen **** in der Hose" gehabt, hätte er sich möglicherweise ganz anders geäußert. Das System "Schule" hat solche Angst vor schlechter Presse, dass sie wie eine Frau gegenüber dem Vergewaltiger schon freiwillig die Beine breit macht, damit es nicht so weh tut.

Ich mag mich lächerlich machen, aber ich bitte auch Sie dringend darum, auch gegenüber Lehrern Menschlichkeit und Fairness an den Tag zu legen. Wenn auch der Letzte begriffen hat, dass man einem Lehrer bei jedem Anlass mit einem Mobbing-Vorwurf mal so richtig zwischen die Beine grätschen kann, kann kein Lehrer mehr die Aufgaben erfüllen, für die er angetreten ist.
Schon heute zeigen Schüler an Hauptschulen ganz deutlich, dass sie dabei sind, das zu verstehen. So einfache Dinge wie das Vebot des Telefonierens während des Unterrichts wird immer häufiger von Schülern versucht, als Machtkampf einzusetzen.

Ich bitte alle Lehrer-Gegner zu bedenken: Wir in den Schulen werden irgendwann jeden Schüler wieder los, so wenig Mittel wie auch hatten, eine schlechte Erzeihung auszugleichen, geben wir uns dennoch alle Mühe. Wenn man aber weiterhin versucht uns selbst den letzten Rest von Respekt zu verweigern, darf man sich nicht wundern, wenn aus unschuldigen verwöhnten Prinzen und Prinzesschen unerträgliche Egomanen werden, die sich immer mehr Mittel für legitim halten, ausschließlich ihre eigenen Interessen durchzusetzen

während des Unterrichts

14.11.2011
02:37
@ #22
von vaikl | #24

Da Sie ja gern Rechtschreibfehler Anderer korrigieren und dabei auch schon mal die eigene Punktuation und die korrekte Verwendung von Sonderzeichen vernachlässigen, gibt es als Gutenacht-Küsslein noch eine Englisch-Nachhilfe gratis: Es heißt "carry out your duty!".

Andersdenkende heißen im Englischen übrigens "dissidents" und wahrscheinlich ist es damit begründbar, dass Sie und Ihr gutbürgerlicher Anhang meine Person hier permanent zu "dissen" versuchen.

2 Antworten
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von Jan_van_Beauregard | #24-1

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...."zieh zuerst den Balken aus deinem Auge".....
von Jan_van_Beauregard | #24-2

Der Strohhalm "Punktuation" sei Ihnen gegönnt.:-)

Sich hier aber als weinerlicher Gedisster zu präsentieren, zeigt eine gewisse
peinliche Arroganz, wenn man betrachtet, mit welchen "unzensierten"
Frechheiten Sie hier auftreten durften.


07.11.2011
17:23@runningvalentino #17
von vaikl | #21
Ach Vorstadtgigolo, Sie erblöden sich einerseits, zum Artikel über "Lehrer schufteten im Steinbruch" den heutigen Lehrern das Steinekloppen zu "empfehlen", damit sie mal wissen, was "richtige Maloche ist" und andererseits echauffieren Sie sich darüber, dass "en vogue zu sein scheint, auf alles , was mit Schule zu tun hat , energisch einzuprügeln".

Ein paar Tage ohne leichte Drogen täten Ihnen ganz gut.



11.11.2011
04:02@weikel #8
von vaikl | #9
Nach Ihrem aktuellen Kommentar zum "Saufraum" wird Ihnen Niemand mehr abnehmen, dass Sie überhaupt Sprache gebrauchen. Wozu auch, wenn Niveau an Ihnen abprallt wie Goldstaub an leeren Plastiktüten?



@subito
von vaikl | #3-3
Wenn Sie sich mal bitte die letzten anderthalb Jahre der Berichterstattung über Envio oder die noch davor liegende Posse zur Wahlwiederholung zur Gemüte führen möchten, würden Sie Ihre plumpe Äußerung über meine Kenntnisse lieber gleich selbst ausradieren wollen.

Seit wann ist Löhrmann die "Herrin" Bollermanns und was war nochmal seine angebliche "Niederlage im Umweltskandal"? Und welche abartige Gesinnung treibt Sie eigentlich zu der Annahme, Menschen mit Behindertenausweis könnten keine ordentliche Juristen sein??

Sie machen *sich selbst* und den Rest der selbstentrüsteten Gutbürger hier so langsam völlig lächerlich, weil Sie Bildung, das zentrale Thema dieser Story, anscheinend weder selbst genossen noch jemals angestrebt haben.



@Jan_van_Beauregard
von vaikl | #8-8
Als Dank für Ihre späte Selbsterkenntnis werde ich Ihre sog. "Kommentare" gern für den Grimme-Online 2012 in der Sparte "Spezial" als ironisch wervoll vorschlagen. Allerdings befürchte ich, dass die Juroren kein Mitleid mit einer derart dümmlich-arrogant-altlehrerhaften Verwendung von Großbuchstaben haben werden.

Trotzdem und aus purem Altruismus heraus noch ein kostenloser Tipp: Sollte sich die Lehrkraft totz ihres mittlerweile bekannt gewordenen Krankenscheins an ihre Gewerkschaft zwecks Ausheulens gewandt haben, wäre auch eine nachträgliche Überprüfung der Dienstunfähigkeit keine Überraschung. Und sollte sie es nicht getan haben, sind die Labereien von "lehrernrw" tatsächlich purer Populismus. Da helfen dann auch nachträglich selbsternannte "Insider" nicht mehr weiter.



@hlbimbam12
von vaikl | #19
Wenn man sich anschaut, welche "Kommentare" hier u.A. von "subito" zur Bezirksregierung abgeseit werden, muss leider die Frage erlaubt sein, ob Beratungs- und Bildungsresistenz nicht ein *allgemeines* Ruhrgebiets-Problem quer durch alle Schichten ist.

14.11.2011
02:02
Was wollen Sie eigentlich?
von dummmberger | #23

von vaikl | #9-31
Ich antworte jetzt mal hier, da die Antwortenliste unter #9 ja doch mittlerweile etwas unübersichtlich geworden ist.
Was die Fragezeichen angeht, habe ich wohl noch nicht genügend davon verwendet, da Sie sich ja beharrlich weigern, meine Frage zu beantworten, was mein Beitrag mit "Law-and-Order zu tun hat.
Ansonsten lesen Sie sich doch einfach noch einmal den ersten derwesten-Artikel zu dem Thema durch. Den finden Sie wohl selber, oder?
Da wird in keinem einzigen Satz die Möglichkeit auch nur erwähnt, dass die geschichte evtl auch anders abgelaufen sein könnte. "Zehnjährige Dortmunderin wegen Hamster aus Schule gemobbt" heißt schon die Überschrift. "Eigentlich folgte die kleine Carina nur der Aufforderung ihrer Lehrerin, etwas mit in die Schule zu bringen, das ihr am Herzen liegt: ihren Hamster. Das empfand die Lehrerin als Tierquälerei und schmiss das Mädchen aus der Klasse. Was dann folgte, entwickelte sich zum handfesten Pädagogik-Skandal." So geht es weiter, kein einziges Mal wird die Schilderung des Patenonkels auch nur im geringsten angezweifelt.
Da finde ich keinerlei Konjunktive, alles wird als tatsáche dargestellt.
Und dann am 11.11. der Kommentar zu den Protesten von Lehrergewerkschaften:"Worum ging’s? Eine Lehrerin, die eine Zehnjährige in Sippenhaft nimmt, ihre Aufsichtspflicht verletzt und Psychoterror im Namen des Tierschutzes anwendet."

Und jetzt folgt hier zum ersten Mal eine kurze Bemerkung, dass "inzwischen neue Hinweise den Wellinghofer Schulstreit möglicherweise in ein anderes Licht" stellen. Diese Hinweise waren zum Zeitpunkt des Nill-Kommentars aber schon bekannt.

13.11.2011
22:53
@ dummmberger | #9-27
von Jan_van_Beauregard | #22

Es ist wohl zwecklos!

Der Quellenvaiklschist weigert sich nahezu infantil, diesen - von Ihnen einfach
dargestellten- Unterschied zu verstehen.
Es kann natürlich sein, dass das an fehlenden intellektuellen Voraussetzungen
liegt, aber ich denke, dass er Ihrer Sichtweise insgeheim zustimmt, sich aber
mit Zähnen und Klauen gegen das Zugeben wehrt. Anders kann man sich die
abstrusen und dreisten Unterstellungen und Frechheiten gegenüber Andersdenkenden, die seltsamerweise sehr einseitig von einem? blockierwütigen
Moderator gestützt werden.
Die vielen ****e, die augrund der bisherigen Berichterstattung bereits den
"Kopf" der Lehrerin gefordert hatten, müssten ihm (vaikl) eigentlich zeigen, dass er
falsch liegt. Aber eine "Vorverurteilung" hat es ja nach seiner Ansicht nie gegeben.
Gut, dass diese Leute nicht im Mittelalter gelebt haben.
Das hätte wohl einige "Hexen"-Leben mehr gekostet.

Der weitere Verlauf dieser Sache bleibt spannend. Sollten, wie oben im Artikel
angedeutet-( Zitat:"Nach WAZ-Informationen stellen inzwischen neue Hinweise den Wellinghofer Schulstreit möglicherweise in ein anderes Licht.") sich grundlegende
Änderungen ergeben, interessiert es mich wirklich sehr, ob dieser eifrige "Law-and-Order Gegner :-)))) , sich still und heimlich aus dem "Staub" macht oder hier einen
Rekord im verbalen, einhändigen Zurückrudern aufstellt.
Man darf wirklich gespannt sein.

So, Moderator, king of cancel key, do your duty!

13.11.2011
13:31
@Subito
von vaikl | #21

Wenn diese ominöse Menschengruppe, die Sie hier immer als "Wir" deklarieren, allgemeine Kritik an der Arbeit einer Bezirksregierung loswerden möchte, dann bitte - egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit - auch fundiert und nicht dermaßen wirr, wie Sie es bislang versucht haben.

Natürlich dürfen sich Beamte, zumal wenn sie von Medien befragt werden, auch in der Öffentlichkeit äußern. Oder wollen Sie Spitzenbeamte wie z.B. Sierau jetzt etwa mit Disziplinarverfahren überhäufen?

Meine und die Frage der Anderen hier, warum *Sie* über BR-Juristen mit Behindertenausweis derart abstoßend schwadronieren mussten, haben Sie übrigens immer noch nicht beantwortet. Oder möchten Sie das zunächst erst mal "untereinander" diskutieren?

13.11.2011
08:55
Arbeit der Bezirksregierung
von Subito | #20

Wenn jetzt die große Gewerkschaft GEW massiv einschreitet, hat sie sich das vorher genau Überlegt. Es geht darum, festzustellen, wie die von uns Steuerzahler gut bezahlte bezirksregierung arbeitet. Das man über die Schule und die Lehrkraft herzieht ist einfach nicht hinnehmbar und unwürdig. Zumal sich die Beamten im öffentlichen Dienst -im Gegensatz zu allen anderen Personen in der freien Wirtschaft- NICHT via Presse äußern dürfen. Stattdessen haben die angeblich Betroffenen sich über den "Bildungskanal RTL 2" geäußert. Wenn Kommentator vaikl nachts um 4 Uhr (entweder nach Dienstschluß oder nach Diskobesuch) andere Kommentatoren herabwürdigt, was unberechtigt ist, da man in manchen Kommentaren durchaus Neues über die umstrittene Bez.reg. und Bollermann erfährt, sollte vaikl kar sagen, welche Meinung man zu dem Fall und der Vorgehensweise der Bez. Reg. hat, denn letztendlich geht es primär darum!

1 Antwort
Blockierter Kommentar.
von runningvalentino | #20-1

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

13.11.2011
04:05
@hlbimbam12
von vaikl | #19

Wenn man sich anschaut, welche "Kommentare" hier u.A. von "subito" zur Bezirksregierung abgeseit werden, muss leider die Frage erlaubt sein, ob Beratungs- und Bildungsresistenz nicht ein *allgemeines* Ruhrgebiets-Problem quer durch alle Schichten ist.

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