Im Casino Hohensyburg brach der Umsatz ein
14.04.2010 | 18:31 Uhr 2010-04-14T18:31:00+0200
Dortmund. Das Spielcasino Hohensyburg hat ein schwieriges Jahr hinter sich gebracht. Gegenüber 2008 brach der Umsatz derbe ein. Hatte man 2008 noch insgesamt 45.038.000 Euro eingenommen, sank der Umsatz im vergangenen Jahr auf 33.623.000 Euro. 12 Millionen Euro also weniger.
10.729.000 Euro brachten demnach die 24 Tische im Klassischen Spiel ein. 2008 waren es immerhin noch 14.269.000 Euro an allerdings 31 Spieltischen. Die 305 Automatenplätze (Vorjahr ebenfalls 305) spülten 22.893.000 in die Casinokassen. 2008 waren es noch 30.768.000 Euro gewesen. Die Anzahl der Besucher sank von 436.593 auf 391.169. Die Spielbankabgabe an das Land betrug 22.535.000 Euro.
Die Zahlen reihen sich ein in die Ergebnisse der anderen sechs Spielcasinos, die die WestSpiel-Gruppe noch in Aachen, Bad Oeynhausen, Berlin, Bremen, Duisburg, Erfurt betreibt. Hinzu kommen noch vier Depandancen. Der Gesamt-Bruttospielertrag belief sich auf 125.273.000 Euro. Er lag damit 22 Prozent hinter dem des Vorjahres.
Öffentliche Kassen und gemeinnützige Institutionen hätten 2009 insgesamt über 75 Millionen Euro aus dem Casinobetrieb der WestSpiel-Gruppe erhalten, teilte das Unternehmen mit.
Personalmaßnahmen sind nicht geplant
Was Hohensyburg anbelangt, hätte der Umsatzeinbruch keine großartigen Folgen. „Personalmaßnahmen sind nicht geplant”, so WestSpiel-Sprecherin Katrin Koch. Ohnehin habe man in Dortmund bereits das Freiwilligenprogramm hinter sich gebracht: 44 Kollegen von 261 seien mit Abfindung ausgeschieden. Nun sei man dabei, das Casino neu auszurichten. Derzeit würde man überlegen, wie man das Haus neu gestalten könnte.
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