Hoteliers bauen auf gutes Dortmunder Pflaster
20.05.2009 | 19:20 Uhr 2009-05-20T19:20:00+0200
Wäre Dortmund ein Monopoly-Spielbrett, wäre eines klar: An den besten Straßen und Plätzen ständen längst Hotels. Denn die bringen nicht nur eine Menge Spielgeld - auch reale Hotelinvestoren und -Ketten machen ihren Schnitt. Kein Wunder, weiß Matthias Rothermund, Chef von DortmundTourismus: Bei den Übernachtungen hat Dortmund „hervorragende Zuwachsraten”, und lässt damit den Landes- und Bundesdurchschnitt locker hinter sich.
DieZahlen der letzten zehn Jahren sprechen für sich: Gab es 1999 noch rund 630 000 Übernachtungen pro Jahr kletterte die Zahl 2007 und 2008 über die 800 000er-Marke. Tendenz: weiter steigend.
Ein Hotel nach dem anderen wird gebaut und öffnet seine Pforten. Vor wenigen Tagen ging das 4-Sterne-Hotel „Unique” am Hohen Wall an den Start. Der Neubau des Budget-Hotels „B & B” an der Wittekindstraße steht vor der Vollendung. Investor KPE ist trotz Hindernissen fest entschlossen, das Dortberg-Hotel an der Katharinentreppe zu realisieren.
Die Hotellandschaft ist in Bewegung. Mehr noch: Sie steckt im Umbruch, weiß Rothermund. Abgesehen von kleineren Saisonalen Einbrüchen wie im ersten Quartal 2009 (sie Infobox), steigt die Zahl der Übernachtungen seit Jahren stark. Und damit auch das Interesse von Investoren.
Dennoch: Trotz der positiven Vorzeichen ist auch der Besuchermarkt begrenzt: Kommt etwa ein relativ preisgünstiges „Budget”-Hotel wie „B & B” auf den Markt, könnte das anderen, alteingesessenen Hotels Gäste abfischen. Die (kleineren) Alteingesessenen stünden vor der Wahl: Geld in die Hand zu nehmen - oder eines Tages das Handtuch zu werfen. Denn die „Budget”-Hotels kämen oft mit höheren Standards daher, die ankommen: Vom Gebäudedesign über Flachbildschirme bis zur Regenschauerdusche. Und das schon für 60 Euro die Nacht. Da müssten sich traditionelle Anbieter schon mächtig nach der Decke strecken, so Rothermund. Obwohl weiterhin die Vier-Sterne-Hotels mit ihren Tagungsräumen am häufigsten genutzt würden, hätten sich die neuen Zwei-Sterne-Plus-Angebote auch unter den Geschäftsleuten, Messe- und Tagungsbesuchern herumgesprochen. Und die machen in Dortmund mit gut 80 Prozent immerhin den Löwenanteil der Besucher aus.
Wie könnte es anders sein: Rothermund ist optimistisch. Er geht weiter von Wachstumsraten aus. Ein Faktor unter vielen: das geplante DFB-Museum. „Das wird ein Ma-gnet für Vereinsreisen und für Tagungen werden.”
13:13
rgb
11:51
@ Dwany
Wieso drittgrößte Stadt? In NRW ist DO noch die 2. größte. Im Pott die größte. Ihre Aussage bezüglich des 5 Sterne Hotels teole ich selbstverständlich
09:10
Das Hotelangebot in Dortmund angefangen von der B1 über Lindemannstraße, Hohe Straße bis hin zur City ist gut. Trotzdem fehlen noch Hotels in Dortmund, gerade aus der 5-Sterne-Kategorie. Eingentlich eine Schande, für die drittgrösste Stadt.
13:35
Es gibt in Dortmund immer noch zu wenige Hotels. Wenn man für auswärtige Gäste ein Hotel in der Stadt buchen will, muss man sich frühzeitig darum bemühen, denn sonst kann das zum Problem werden.
Wenn zu bestimmten Zeiten mal Zimmer leer stehen, dann ist das ganz normal, denn Hotels kalkulieren nicht mir der maximalen, sondern einer durchschnittlichen Auslastung.
09:54
jj
22:24
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