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Hotel mit 70 Arbeitsplätzen

27.05.2008 | 19:37 Uhr

Die Pläne für den Umbau des Dortberghauses zum Vier-Sterne-Hotel können Wirklichkeit werden: Die Verwaltung will dem Projektentwickler und Eigentümer KPE (Neu-Isenburg) die Genehmigung erteilen.

Der Eingang erhält ein transparentes Vordach und und soll großzügig verglast werden. Der Innenhof im Rücken des Hauses wird mit Konferenzräumen und einem Restaurant überbaut.

Rollen die Politiker im Ausschuss für Stadtentwicklung KPE keine Steine in den Weg (was auch nicht zu erwarten ist), sollen im Juli die Bautrupps anrücken. Ziel bleibe, im Herbst 2009 zu eröffnen, sagte KPE-Geschäftsführer Christian Deharde auf Anfrage. 195 Zimmer will KPE in dem neuen Hotel anbieten, das von der renommierten Interconti-Gruppe betrieben wird. Rund 28 Mio. Euro investieren die Neu-Isenburger in Umbau und Ausstattung des Hauses, das obendrein mit einem kleinen Wellness- und Fitnessbereich ausgestattet werden soll.

Die zuletzt aufgetretenen Irritationen um den von der Stadt geforderten Finanzierungsnachweis sind ausgeräumt: Dezernentin Christiane Uthemann, oberste Herrscherin über die städtischen Immobilien, hatte zuletzt erklärt, KPE werde den Finanzierungsnachweis vorlegen, sobald die Stadt Baurecht erteilt habe. Genau das hat sie jetzt vor - und wartet nur noch, dass die Politik das Projekt in der Sitzung am 11. Juni abnickt.

Das dürfte so kommen. Die Planungsverwaltung hat keine Probleme, KPE von Vorgaben des 1965 in Kraft getretenen Bebauungsplanes zu befreien. Der lässt zwar nur fünf Geschosse zu. Dennoch soll der Hausherr die Erlaubnis erhalten, durch den Einbau von Gauben ins Dachgeschoss auf sechs Geschosse zu erhöhen. Auch der gewünschte Ausbau in den Innenhof ist für die Stadtplaner kein Beinbruch: Das Haus an der Katharinentreppe, vormals Sitz eben jenes Planungsdezernats, soll im Innenhof zum Sparkassengebäude Konferenzräume mit einem angegliederten Restaurant erhalten. Unterhalb dieses Bereichs bleiben knapp 40 Parkplätze. In der Foyerzone zur Katharinenstraße will KPE einen Bistro- und Restaurantbereich schaffen. Unter dem Strich sollen im Dortberghaus 70 neue Arbeitsplätze entstehen.

Von Gregor Beushausen

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Kommentare
03.06.2008
12:22
Hotel mit 70 Arbeitsplätzen
von Peter Schepp | #1

Sehr geehrter Herr Beushausen,

die Projektentwicklung des ehem. städt. Verwaltungsgebäude zu einem 4-Sterne Hotel mit Ratsbeschluss und baurechtl. positiv. Bauvorbescheid einschl. der erforderl. nachbarschaftl. Einigungen erfolgte durch den Projektentw. Dipl.-Ing. Peter Schepp. Eine Modifizierung der Planung in Abstimmung mit dem durch NPC im Auftrag von Peter Schepp akquirierten späteren Hotelbetreiber wurde von der KPE als GU vorgenommen. Eigentümer und Vertragspartner der Stadt Do. ist die Dipl.-Ing. Peter Schepp Immobilienmanagement GmbH.

M.f.G.
Peter Schepp

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