Hoffnung auf stillere Nächte für B1-Anlieger
06.02.2008 | 18:41 Uhr 2008-02-06T18:41:00+0100Ab sofort ist die B 1 auf Dortmunder Stadtgebiet für den durchgehenden Schwerlastverkehr zwischen 22 und sechs Uhr tabu: Mittwoch nachmittag enthüllten Regierungspräsident Helmut Diegel und Polizeipräsident Hans Schulze die ersten Verbotsschilder.
Seit Mitte der 90er Jahre hatten die lärm- und abgasgeplagten B 1-Anwohner in der Gartenstadt auf das Nachtfahrverbot gedrängt, im Juni 2006 stellte sich das Verwaltungsgericht auf ihre Seite, seit Aschermittwoch müssen die Fahrer von Lkw über 7,5 Tonnen nachts über die A 45, A 1 oder A 2 ausweichen. Quell- und Zielverkehre haben aber weiter freie Fahrt. „Ich bin hoffnungsfroh”, sagte Helmut Diegel, „dass wir mit dieser Maßnahme für mehr Nachtruhe entlang der B 1 sorgen.” Mit Schulze ist sich Diegel einig, dass Verbote nur wirken, wenn deren Einhaltung kontrolliert wird. Der Polizeipräsident sicherte zu, im Rahmen seiner (allerdings begrenzten) personellen Möglichkeiten ein wachsames Auge auf die brummifreien Nächte an der B 1 zu haben.
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