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Hafen und Haus mit 12 Etagen prägen Phoenix-See Dortmund

06.10.2011 | 20:11 Uhr
Hafen und Haus mit 12 Etagen prägen Phoenix-See Dortmund
Die Computer-Animation zur geplanten Hafengebietsbebauung des Phoenix-Sees in Dortmund (Blick in Richtung Osten). Fotos: Entwicklungsgesellschaft

Dortmund.Der Standort Phoenix-See ist für Investoren weiter in Bewegung. Auf der Münchener Immobilien-Messe Expo-Real gab die zuständige Entwicklungsgesellschaft aus Dortmund einen Zwischenstand der Vermarktungen.

Seit Mai haben Dutzende private Bauherren mit dem Bau ihrer Häuser an der Nordseite des Dortmunder Phoenix-Sees begonnen. Über 60 Baugenehmigungen sind inzwischen erteilt. Und auch für die ersten Projekte im Hafenquartier wurde der erste Spatenstich vollzogen. Weitere rund um das Hafenbecken folgen in Kürze. Dazu gehören der 12-geschossige Wohnturm-Komplex Hafen12 im Nordosten und der H2Ö genannte Komplex für Handel, Dienstleistungen und Wohnen. Es gibt Investoren und Planungen, die nun verfeinert werden sollen.

Das im Nord-Osten des Hafenquartiers liegende, 5500 m² große Ankergrundstück des Projekts Hafen 12 wurde von der Bauart Planungsgesellschaft aus Arnsberg gekauft, die dort den Wohnturm ergänzt durch Büro und Gastronomie und ein Senioren- und Pflegezentrum realisieren wird. Geschäftsführer und Architekt ist Erich Wellie. H12 markiert seine prominente Lage durch den gestaffelten 12-geschossigen Wohnturm. Highlight des Gesamtprojektes ist eine geplante Kapelle als Herz der Anlage und zukünftiger Ruhepol und Anlaufstelle des Phoenix-Sees.

Der Turm ist Erkennungszeichen des Komplexes. Drei Haupteingänge für Wohnen, Büro und Gastronomie gibt es. Der teils 2-geschossige gastronomische Bereich mit vorgelagertem überdachtem Freisitz heißt Besucher willkommen. Insgesamt sind 22 Wohneinheiten sowie Wellness-Etage mit außenliegendem Pool und Dachterrasse geplant. Gesamtnutzfläche ca. 4285 m².

Sonne und Bauen am See

Das Raumprogramm des 4-geschossigen Baukörpers für das Pflegezentrum und die Kapelle besteht aus 88 Einzelzimmern mit großzügigem Foyer, Restaurant und einer Vielzahl von Nebenräumen. Insgesamt werden ca. 4500 m² Netto-Nutzfläche realisiert. Die aktuelle Planung wird schon bald im Gestaltungsbeirat vorgestellt.

Der Projektentwickler Interboden GmbH hat sich die zwei insgesamt über 11 000 m² großen Grundstücke parallel zur Hafenpromenade, zwischen denen die zukünftige Fußgängerzone Rudolf-Platte-Weg verläuft, gesichert. Das für H2Ö entwickelte Konzept wird in groben Zügen übernommen, der Arbeitstitel ändert sich in Port Phoenix.

Wohn- und Geschäftsbebauung rund um den Hafen des Phoenix-Sees.

An diesem „neuen Hafen“ sollen ca. 200 Eigentums- und Mietwohnungen entstehen. Das Erdgeschoss ist für Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistungen vorgesehen. Der Gebäudekomplex soll in mehreren Bauabschnitten realisiert werden. „Ziel ist es, vielfältige Wohnformen anzubieten, die auch diejenigen erreichen, die nicht nach der traditionellen 3- Zimmer Wohnung mit abgeschlossener Küche und Gäste-WC suchen“, so Detlef Bloch, Prokurist der Interboden-Gruppe.

Phoenix-Architektur

Für das Gebäudeensemble läuft derzeit ein Architekturwettbewerb mit den Teilnehmern Bauart, Rübsamen+Partner, HPP Hentrich-Petschnigg & Partner und Dr. Reiner Götzen Creatives Planen GmbH aus Ratingen. Ziel: Markante Gebäude in Harmonie zur Nachbarschaft – großzügige Freiflächen mit Aufenthaltsqualität inklusive. Maritimes Flair soll sich u.a. durch großzügige Balkone und Terrassen in den Grundrissen widerspiegeln. Voraussichtlich Anfang Dezember soll die Planung den Gestaltungsbeirat durchlaufen.

Frank Bußmann

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Kommentare
09.10.2011
12:22
Hafen und Haus mit 12 Etagen prägen Phoenix-See Dortmund
von Aggrohorst | #20

OK, so können wir das gerne stehenlassen :-).

09.10.2011
12:08
Hafen und Haus mit 12 Etagen prägen Phoenix-See Dortmund
von findling | #19

@ 17 18
Ich wünsche Ihnen und mir Postings mit „mehr Niveau“ und uns allen eine Baugestaltung, die nicht von Profitinteresse bestimmt, sondern vom Gemeinwohl und von einem auf Anhieb Gefallen schaffendem Erscheinungsbild gekennzeichnet ist.

Ach, bevor ich es vergesse – ich plädiere für Badeseen, wie dem in Lünen Horstmar!

08.10.2011
10:24
Hafen und Haus mit 12 Etagen prägen Phoenix-See Dortmund
von Aggrohorst | #18

Statt Gründe waren die Grünen gemeint.

08.10.2011
10:22
Hafen und Haus mit 12 Etagen prägen Phoenix-See Dortmund
von Aggrohorst | #17

@15: Ehrlich gesagt: viel zu verstehen gab es in Ihrem Posting ja nicht.

Was die Rechtschreibkontrolle angeht: normalerweise ist mir das in Internet-Kommentarspalten nicht wichtig, ich finde es aber halt lustig, wenn man mit Pseudo-Phrasen wie Es ist bewundernswert, mit welcher Aussagekraft sie die außergewöhnliche Formensprache und die aus der Aufgabe gewonnene, gelungene architektonische Antwort auf die gestellte bauliche Herausforderung herausgearbeitet haben. versucht, sprachlich auf dicke Hose zu machen, es aber dann einfach offensichtlich nicht drauf hat.

Ein weiterer, kostenloser Tipp: lassen Sie einfach mal die zahlreichen Anführungszeichen weg, da Sie dadurch Ihre eigenen Aussagen relativieren.

Um zum Thema zurückzukommen: ich finde das oben gezeigte Computerbild jetzt auch nicht besonders toll. Darum ging es mir aber auch gar nicht, ich wollte lediglich auf die hier gängige Praxis hinweisen, über alles zu meckern, ganz egal, worum es geht.

Öffnen Sie doch einfach mal auf derwesten.de zehn zufällig ausgewählte Artikel und lesen Sie die Kommentare dazu. Da wird doch völlig undifferenziert gemeckert und genörgelt, ganz egal, worum es geht. Ob nun Autobahnausbau, CDU, SPD, Gründe, Linke, Elektroauto, Ausbau der Radwege, Phönixsee, Autos, Fahrräder, Musik, Bahnhöfe. Da macht es offenbar einigen Usern Spaß, aus der Sicherheit der Anonymität des Internets heraus über alles und jedes herzuziehen, während mal selbst in seinem Leben vermutlich überhaupt nichts auf die Reihe bekommt. Danach geht es einem dann vermutlich wieder besser.

Beispiel Phönixsee: was wurde hier während der Planungs- und Bauphase nicht alles über dieses Irrsinnsprojekt geschrieben. Alles war Mist. Jetzt, da der See an sich offenbar doch nicht ganz so fürchterlich geworden ist, geilt man sich halt an der ach-so-furchtbaren, geplanten Bebauung auf. Später sind es dann vermutlich die Algen, Jogger oder Bewohner, die ganz doll doof sind und über die man sich aufregen muss. Und das MUSS man dann natürlich allen im Internet mitteilen.

08.10.2011
00:02
Hafen und Haus mit 12 Etagen prägen Phoenix-See Dortmund
von nothdurft | #16

in diesem schiffli becken
können die freizeitkapitäne dann ihre Modellboote fahren lassen.
ich steig jetzt in die badewanne und teste schon mal.

07.10.2011
19:55
Hafen und Haus mit 12 Etagen prägen Phoenix-See Dortmund
von findling | #15

@14 13
MiR laust der Affe – welche „Fremdwörter“ haben Sie nicht verstanden?

Und – by the way – was gefällt Ihnen denn an dieser herrlichen Hafenanlage und ihrer geplanten Bebauung?

Lassen Sie sich darüber ruhig etwas ausführlicher aus und mich teilhaben, ich mach danach mal die Rechtschreibkontrolle!
Ihren Vortrag zum Geplanten mögen dann Andere beurteilen.

07.10.2011
18:58
Hafen und Haus mit 12 Etagen prägen Phoenix-See Dortmund
von Aggrohorst | #14

Ach ja, bevor ich es vergesse - mich hat es auch sehr gefallen.

07.10.2011
18:57
Hafen und Haus mit 12 Etagen prägen Phoenix-See Dortmund
von Aggrohorst | #13

OK, findling, Sie können das Fremdwörterlexikon jetzt weglegen - ich bin beeindruckt.

Mich hat die Aussage von #7 gefallen - dieser Formensprache von erlesener Schönheit ist wohl nichts mehr hinzuzufügen.

07.10.2011
18:31
Hafen und Haus mit 12 Etagen prägen Phoenix-See Dortmund
von findling | #12

@ 10 u 11
Es ist bewundernswert, mit welcher Aussagekraft sie die außergewöhnliche Formensprache und die aus der Aufgabe gewonnene, gelungene architektonische Antwort auf die gestellte bauliche Herausforderung herausgearbeitet haben.
So konnten viele Leser und Betrachter sicher lernen, worauf es also ankommt.
Es ist ja auch gar nicht so einfach, das „Gesehene Schöne und Gute“ treffend zu beschreiben. Dies zu leisten ist wohl nur ihr „Privileg“!

Was meinen Sie, wen von den Kommentatoren ich den „Deppenpreis“ und das „Nörgelstigma“ zusprechen würde?
Aber, das würde ja auch nichts an dem ändern, was hier bebildert und in Worten geschildert über den Phoenixseehafen zu erfahren ist.

Mich persönlich hat die Aussage von #7 gefallen:
Mein Gott, wie häßlich.
Kompetent und eindeutig, so schien es mir, so wie man Renditeschuppen eben beschreiben muss.
Hat mich an die Geschichte vom Kaiser ohne Kleider erinnert.

07.10.2011
16:10
Hafen und Haus mit 12 Etagen prägen Phoenix-See Dortmund
von Aggrohorst | #11

Wenn man sich die Kommentare auf dieser Seite so anschaut, habe ich eher den Eindruck, das Meckern und Wettern gegen alles und jeden ist ein neuer Online-Trendsport. Alles ist schlecht und alle sind doof.

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