Grünes Licht für alte Ampel
25.05.2009 | 18:50 Uhr 2009-05-25T18:50:00+0200
Rückblick: Mindestens 40 Grundschüler müssen auf ihrem Schulweg über die Kreuzung auf dem Weg zur Peter-Vischer-Grundschule im Kreuzviertel. Etliche weitere Kinder dürften hinzukommen, die die Liebig-Grundschule gleich nebenan besuchen.
Von einem Tag auf den anderen schaltete die Stadt die Ampel ab. Eine Verkehrszählung hätte ergeben, dass die Ampel nicht mehr nötig sei. Das wollte Katja Brause nicht hinnehmen. Sie schloss sich mit anderen besorgten Eltern zusammen, sprach mit Baugesellschaften und Seniorenver-tretern aus dem Althoffblock. Mit Erfolg. Nachdem die Mutter sich an unsere Zeitung gewandt hatte, hieß bei der Stadt zwar immer noch: Die Ampel sei nicht mehr nötig. Die Tempo-30-Zone mit der neuen Rechts-vor-Links-Regelung reiche aus. Ein Zebrastreifen sei für die Kinder „gefährlicher als keiner”, weil sie sich zu schnell zu sicher fühlen könnten bei der Querung der Straße. Aber: Die Bezirksvertretung Innenstadt-West brachte das Thema in ihrer jüngsten Sitzung auf die Tagesordnung.
Ja, grundsätzlich habe die Stadt korrekt auch im Sinne bestehender Ratsbeschlüsse gehandelt, die generell den Abbau von Ampelanlagen unterstützen. Doch nein, vor dem aktuellen Hintergrund, dass derzeit viele Laster im Althoffblock unterwegs seien, um die Kuithanstraße anzusteuern, wollen die Bezirksvertreter, dass die Ampel erst mal wieder aktiviert wird, bis sich das Verkehrsaufkommen gelegt habe, bestätigt Bezirksbürgermeister Hans-Ulrich Krüger.
Dann, vielleicht in anderthalb Jahren, so Katja Brause, werde man die Situation erneut prüfen und vielleicht noch mal über eine Zebrastreifen nachdenken.
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