Grüne wollen inhaltliche Debatte über Nordstadt
31.08.2010 | 18:37 Uhr 2010-08-31T18:37:00+0200
Dortmund.Mit ihrer Rücktrittsaufforderung an Ordnungsdezernent Steitz hat sich für Dortmunds Grüne die Nordstadt-SPD in der Debatte über die Nordstadt disqualifiziert. Nicht der Problembezirk, sondern diese SPD stehe am Abgrund.
„Die Nordstadt-SPD steht am Abgrund“: Mit ihrer Rücktrittsaufforderung gegenüber Ordnungsdezernent Wilhelm Steitz hat sich für die Grünen im Dortmunder Rat die Nordstadt-SPD aus jeder ernstzunehmenden Debatte über die Zukunft der Nordstadt verabschiedet. Mario Krüger, Fraktionssprecher der Grünen, meint: „Die Nordstadt hat unzweifelhaft Probleme, steht aber nicht am Abgrund. Frau Dr. Hetmeier und ihre MitstreiterInnen scheinen mit ihrer Stellungnahme da schon einen gewaltigen Schritt weiter zu sein.“
Die Dortmunder Nordstadt – ein Stadtteil am Abgrund?
Es mute schon abgründig an, mit welchen Mitteln die SPD die Probleme in der Nordstadt lösen wolle: „Der Rücktritt des Ordnungsdezernenten soll’s richten. Nicht die inhaltliche Auseinandersetzung mit den Problemen, die es zweifellos in der Nordstadt gibt, und die sachliche Diskussion von Lösungsvorschlägen treibt die SPD um, sondern ein hilfloses Umsichschlagen, das die eigene Konzeptionslosigkeit nicht verschleiern kann“, so Krüger weiter.
„Probleme gab es schon vor Steitz-Amtszeit“
„Die Probleme der Nordstadt sind nicht seit der Amtszeit von Herrn Steitz entstanden. Man fragt sich schon, was denn eigentlich in den 40 Jahren passiert ist, als die SPD die alleinige Verantwortung auch für die Nordstadt hatte? Dass Frau Dr. Hetmeier und Co. dabei ein Bild zeichnen, das die zahlreich vorhandenen kleinen und größeren positiven Ansätze in der Nordstadt gleich mitdiskreditiert und den Stadtteil erst in den Abgrund versenkt, scheinen sie nicht zu merken.“
Für die Grünen stehe bei allen Diskussionen die Frage im Vordergrund: Was hilft der Nordstadt und ihren Menschen? Dabei dürfe es keine Denkverbote geben. Gefragt sei vielmehr eine sachliche Auseinandersetzung mit allen Betroffenen. Krüger: „Die Nordstadt-SPD ist dazu anscheinend derzeit nicht in der Lage.“
09:03
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01:39
Zitat aus der HP von Frau Dr.Hetmeier:
Dem Sparkassengebäude an der Bornstraße drohte Leerstand. Mit der Ansiedlung der Service- und Präsenzdienste ist diese Gefahr gebannt worden. Zusätzlich erhöht die Präsenz dieser Kräfte die Chance, die Drogenszene an der Haltestelle Brunnenstraße aufzulösen, wie es uns schon am Nordmarkt gelungen ist. Die Einrichtung eines Drogenkonsumraums in der Nordstadt hat die SPD verhindert.
Zitat-Ende -
Das liebe Frau Hetmeier ist ein Trugschluß. Im Aufzug zur U-Bahn-Brunnenstr., sowie auf der anderen Straßenseite im Treppenabgang wird bis heute ganz ungeniert gebased und gefixt. Der Ordnungs- und Präsenzdienst unterbindet oder verhindert auch keine Dealerei, indem er vor dem Amt Spalier steht und dem Treiben amüsiert zuschaut.
Genauso ist es auf dem Münsterplatz. Was nutzt es, wenn der O-u.Päsenzdienst vor der Commerzbank abgestellte Fahrzeuge wegschleppen läßt und das ungenierte öffentliche Dealen keine 10 oder 20 m weiter ignoriert?
Auch mit dem Nordmarkt sind Sie auf dem Holzweg. Ist Ihnen je in den Sinn gekommen, daß Drogensüchtige meist multitoxikoman sind und auch dem Alkohol zugeneigt? Insbesonders auf dem Nordmarkt (Schleswiger Platz dto.) wird von der Alkoholikerszene an Interessierte gegen Provisiönchen vermittelt.
In Ihrer unmittelbaren Nachbarschaft in den Straßenzügen Schüchtermannstr. bis rauf zur Bergstr. wird ebenfalls offen und ungeniert gedealt; am hellen Tag und für jeden sichtbar. Ab Einbruch der Dunkelheit finden die Drogendeals dann im Stollenpark statt.
Herzlichen Glückwunsch zur Verhinderung des Druckraums. Der hätte den Nordstadtkindern wenigstens die Junkie-Hinterlassenschaften rund um die Kinder-und Jugendeinrichtung Stollenpark ersparen können. Der Königshof wäre m.E. die bessere Lösung gewesen.
01:25
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01:24
Eine Bemerkung noch: Herr Krüger und sein Envio-Steitz, ja ja, die werden es schon richten! Man-oh-man, selig sind die Gläubigen.
01:07
ups, heißt selbstverstandlich: beschrieben
01:04
Straßenstrich, BTM-Taten, Gewalt, Schießereien, Clangebiete, Menschenhandel, Saufgelage usw. Man bin ich froh, dass ich dort weg gezogen bin! Ja, einige hier haben es beschreiben, wer, wo, was abläuft und es stimmt! Aber was nutzt es? Wer, wie Sarazin, das öffentlich macht, wird an die Wand gestellt und ……….! Deutsche sind eher selten in der Nordstadt, mh, außer auf dem Straßenstrich und das sind die eigentlichen Förderer dieser Umstände! Mein Vorschlag: An jeder Ecke in diesem Bereich eine öffentliche Web-Kamera und wir habe alle was davon.
00:48
Würd mich nicht wundern, wenn das neue Callcenter, das exclusiv für einen Premium-Telekomanbieter arbeiten will und dafür ca. 800 Leute anheuern will hier reichlich aus den Fördertöpfen bedient wird. Die großformatigen Anzeigen die Rundfunkwerbung auf 91.2 sprechen da für sich.
Wieviel Millionen sind eigentlich schon in der Nordstadt verheizt worden ? Und wie viele Arbeitsplätze mit auskömmlichen Einkommen sind tatsächlich nachhaltig dort entstanden?
00:33
Ich weiß garnicht, wieso alle auf der SPD rumhacken? Schließlich ist die Nordstadt doch ein erstklassiger Fördergeld-Magnet gewesen, mit dem man Millionen nach Dortmund transferieren konnte. Selbst unser Lieblingsbetrieb Envio hat ja schließlich von Urban-II-Geldern profitieren dürfen.
Es darf nur Keiner erwarten, dass die ganze Kohle, sofern sie mal die Stadtgrenze überschritten hat, auch für Nordstadt-eigene Probleme ausgegeben wird. Da müssen ja erst die Wirtschaft und dann die ganzen kleinen Sozialforscher-Buden bedient werden, sonst verliert die SPD ja noch den Buchstaben S aus ihrem Namen.
00:32
Andererseits wurde im Westpark durch die Reiterstaffel ein weiteres ungehemmtes Ausbreiten der Dealerschaft erst mal unterbunden.
00:16
Nix gegen die Adlerstr.
Woher sonst sollen sich sonst Joschis Freunde ihr Tütchen so schön ungestört holen?