Das aktuelle Wetter Dortmund 11°C
LICHT & SCHATTEN

Gottessegen schließt 1963

17.03.2009 | 14:13 Uhr

Die Zeche Gottessegen wurde vermutlich 1743 gegründet. Aus dieser Zeit stammt eine Urkunde über die Vergabe der Kohlenfelder. Die Groß-schachtanlage begann 1893 mit der Herstellung von Briketts. Um 1900 erweiterte man die Kohleproduktion durch den Kauf von Kohlenfeldern.

Zu dieser Zeit waren fast 800 Menschen auf der Anlage beschäftigt. Während der Weltwirtschaftskrise sank 1925 die Produktion von Gottessegen erheblich. Die Brikettherstellung war auch kein Renner. Nach dem 2. Weltkrieg wurden keine Briketts mehr hergestellt. Alle Zechen im Süden waren der Krise von 1924/1925 nicht gewachsen. Bis auf Gottessegen wurden alle dicht gemacht. Am 18. April 1963 schloss Gottessegen. Zuletzt arbeiteten noch 800 Belegschaftsmitglieder. Das Gelände an der Hagener Straße wurde platt gemacht.

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/652247/create

UMFRAGE

Sollen Stehplätze in Fußballstadien abgeschafft werden?

 
Aktuelle Fotos und Videos
Layla Zoe in Dortmund
Bildgalerie
Piano
Hitze am Phoenix-See
Bildgalerie
Wetter
Achtung, Dortmund — hier droht Bußgeld!
Bildgalerie
Bußgeld-Katalog
Aus dem Ressort
Zum Geburtstag ein Mammut
Naturkundemuseum
Sie wollen mit Dr. Dr. Elke Möllmann den 100. Geburtstag des Naturkundemuseums feiern? Kein Problem: Kommen Sie am nächsten Sonntag doch einfach vorbei – der Eintritt ist frei. Sie wollen ein Geschenk mitbringen? Dann besorgen Sie schon mal ein paar Meter Geschenkpapier.
Polizei Dortmund sucht Zeugen für Unfallflucht
Polizei
Ein bislang unbekannter Autofahrer hat am Samstagmorgen einen 23-jährigen Fußgänger aus Dortmund angefahren und flüchtete anschließend. Das Unfallopfer wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.