Giftfirma Envio will nach Hamburg ziehen
25.10.2010 | 19:35 Uhr 2010-10-25T19:35:00+0200
Dortmund.Die Skandalfirma Envio ist auf dem Sprung – von Dortmund nach Hamburg. Der Antrag auf Verlegung des Firmensitzes von der Emscher an die Elbe liegt der Hauptversammlung der Envio AG am 30. November im Casino Hohensyburg vor.
Für das Geschäftsjahr 2009 sollen die Aktionäre eine Dividende von einem Cent erhalten – allerdings nicht bar, sondern in Form von Aktien für die Tochtergesellschaft Bebra Biogas AG. Branchenkenner werten das als Zeichen für eine bald bevorstehende Insolvenz von Envio.
Signal für mögliche Insolvenz
„Alles deutet darauf hin, dass sich Envio-Chef Neupert auf eine mögliche Insolvenz vorbereitet.“ Andrew Murphy, Chef des Bonner Finanzhauses Murphy & Spitz, sieht das letzte Kapitel der Skandalfirma angebrochen.
Die Sachdividende für Envio-Aktionäre zugunsten der Biogas-Tochter Bebra bewirke zweierlei: Erstens wäre Bebra durch die Abspaltung vor einer möglichen Insolvenz der Entsorgungssparte geschützt. Zweitens bleibe durch eine Ausschüttung an die Eigentümer der Gerechtigkeitsgrundsatz gewahrt. „Dagegen gibt es kaum eine rechtliche Handhabe“, sagt Murphy.
Personenschutz für Neupert denkbar
Dass die Envio-Spitze dennoch mit energischem Widerstand gegen die Pläne rechne, verdeutliche die in der Einladung festgeschriebene Option, die Hauptversammlung am 1. Dezember fortzusetzen. „Man geht wohl von einem sehr turbulenten Verlauf aus“, glaubt der Experte. Vor dem Hintergrund des PCB-Skandals mit Vergiftungen von Mensch und Umwelt sei es „durchaus denkbar, dass Neupert die eigene Hauptversammlung nur mit Personenschutz besucht“.
00:52
Achso... außerdem wo soll das Geld her, was von allen verlangt wird, wenn man die vorhandenen TONNEN nicht weiterverarbeiten darf???
Das ist jetzt mit das ERSTE was der Insolvenzverwalter in den Angriff nimmt... Sachwerte veräußern um die Kosten zu decken und davon dürften an die 10 Mio. chash rumliegen, dass reicht für den Anfang...
Natürlich, soll/ wird / muss Envio in Hamburg strenge Auflagen erfüllen. Die Behörden sind ja schon alamiert...
Und es ist außerdem die Rede des SITZES, also praktisch der Verwaltung, da das alte Gelände nicht nutzbar ist und nur Geld kostet.
Alles andere wird und werden Gerichte entscheiden...
Die Behörden in Hamburg sollen auch besser und schneller sein...
00:20
Jetzt ist Envio also schon komplett allein schuld, aha, es wissen auch alle hier was in so einem Hafen abgeht... Das weiß ja nicht mal die Behörde... Aber wenn man einen gefunden hat du der zweite nicht auffindbar ist ruder ich halt zum ersten und verklag den komplett,... ist ja auch einfacher... Das ich Behörde aber total gepennt habe muss ich aber auch noch loswerden.. naja, ich lass mal die Zeit und die Presse mitspielen, der Rest gibt sich dann von allein...
22:45
hier ist der filz schwarz und die lungen der menschen inzwischen auch.
10:57
hoffentlich erteilt hamburg keine genehmigung.
10:28
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10:28
Leider gibt es keine Gerechtigkeit in der Finanzwelt!
10:25
Na, da sollte die Hamburger Genehmigungsbehörde mal nach der Gutachter- und Antragspraxis der Firma Envio bei der BR Arnsberg nachhören.
Will umziehen ist gut......
Bei dem Gebaren der Firma Envio ist Hamburg nur zu raten, falls diese in Erwägung zu ziehen einem kriminell handelnden Unternehmen eine Betriebsgenehmigung zu erteilen, ein Sicherheits- und Sanierungsgeld in zweistelliger Millionenhöhe zu hinterlegen.
10:25
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10:15
da kann man noch viel mehr Umwelt verseuchen...das ist ja toll!
PCB für alle! Kostenlos!
10:04
In Hamburg ist der Hafen ja auch größer.......