Giftfässer in Lindenhorst entsorgt
02.04.2008 | 20:55 Uhr 2008-04-02T20:55:08+0200Nach der Entdeckung von Giftfässern in Lindenhorst hat das Umweltamt diese entsorgen lassen. Die Polizei ermittelt gegen einen 22-jährigen arbeitslosen Dortmunder, der den Giftmüll auf dem Hinterhof illegal entsorgt hat.
Anwohner hatten schon mehrfach Polizei und Stadt über das Fass-Lager an der Jakobstraße informiert. Dienstag wurde man dann aktiv. Die Feuerwehr hat die Behälter unter Vollschutzanzügen kontrolliert (wir berichteten). Um welchen Stoff es geht, konnte bislang nicht festgestellt werden.
Es handelt sich laut Umweltamt um illegal entsorgte Abfälle. Aufgrund von Un-dichtigkeiten an den Fässern bestand unmittelbare Gefahr für eine Boden- und Grundwasserverunreinigung. Das Umweltamt hat noch in der Nacht auf Mittwoch den gefährlichen Abfall durch einen Fachbetrieb abtransportieren lassen. Die Höhe der Kosten wird vom Umweltamt mit 10 000 Euro veranschlagt.
Die Stadt will sich die Kosten bei den Verantwortlichen zurückholen. Die Kriminalpolizei ermittelt gegen den Verursacher, einen 22-Jährigen, "der die Abfallstoffe aus einem Dortmunder Lackierbetrieb übernommen hat und diese verbotswidrig auf dem Gelände lagerte", so die Stadt.
Im Jahr 2007 hatte die Stadt auf dem Gelände nur Sperrmüll gefunden - keine Fässer, die laut Anwohner bereits damals dort lagerten. (AWi)
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