Geierabend cancelt Abschieds-Korso für BVB-Trainer Klopp

Jürgen Klopp mit dem DFB-Pokal im Jahr 2012.
Jürgen Klopp mit dem DFB-Pokal im Jahr 2012.
Foto: Knut Vahlensieck
Was wir bereits wissen
Der Geierabend wollte Jürgen Klopp auch ohne DFB-Pokalsieg um den Borsigplatz fahren. Jetzt machen die Ruhrpott-Karnevalisten einen Rückzieher.

Dortmund.. Jürgen Klopp will noch einmal mit dem Lastwagen um den Borsigplatz fahren - das hat sich der BVB-Trainer zu seinem Abschied aus Dortmund gewünscht. Der Geierabend wollte ihm diesen Wunsch eigentlich erfüllen. Eigentlich. Denn jetzt haben die Ruhrpott-Karnevalisten einen Rückzieher gemacht.

Die Macher des Geierabends wollten mit BVB-Trainer Jürgen Klopp um den Borsigplatz fahren, allen voran Immi und Lollo, die Zwei vonne Südtribüne. Unabhängig davon, ob er BVB das Pokal-Endspiel gegen den VfL Wolfsburg gewinnt oder nicht. Deshalb starteten die Ruhrpott-Karnevalisten auf Facebook die Aktion "Mit Kloppo mit dem Laster um den Borsigplatz". Mittlerweile hat die Veranstaltung mehr als 10.000 Zusagen.

Korso kostet 250.000 Euro

Doch inzwischen haben die Organisatoren einen Rückzieher gemacht. Es wird keinen Geierabend-Korso geben. Das teilten die Ruhrpott-Karnevalisten am Samstagabend auf ihrer Facebookseite mit: "Wir haben lange überlegt, nachgefragt, geplant. So ein Corso, sagt die Stadt, kostet locker 250.000 Euro. Hätten wir uns drum bemüht, Sponsoren heiß gemacht, Brauereien gefragt, Bierstand-Lizenzen vergeben, bei Evonik geschnorrt, alles kein Thema. Aber dann haben wir nachgedacht. Und wir sind sicher, der Kloppo der ist nicht so einer, am Abend vorher hat die Mannschaft einen auf den Sack bekommen, und einen Tag später lässt er sich um den Platz kutschieren. Nee", heißt es unter anderem in der Erklärung.

Jetzt setzen die Macher des Geierabends voll auf den BVB. Denn sollte die Klopp-Elf den DFB-Pokal gewinnen, wird es definitiv einen Korso von Stadt und Verein durch Dortmund geben.

Zweifel haben die Ruhrpott-Karnevalisten nicht. So heißt es in der Erklärung auch: "Es Sachen gibt, die größer sind. Hier ist es die Mannschaft. Die wird nämlich den Pokal nach Hause holen, an den Borsigplatz."