Das aktuelle Wetter Dortmund 15°C
NSU-Morde

Gedenkstein soll in Dortmund an mutmaßliches Opfer der NSU erinnern

17.09.2012 | 15:31 Uhr
Gedenkstein soll in Dortmund an mutmaßliches Opfer der NSU erinnern
Mit einer solchen Pistole wurde im Jahr 2006 in Dortmund der Kioskbetreiber Mehmet Kubasik erschossen. Foto: Franz Luthe (Archiv)

Dortmund.  Mit einem Gedenkstein will die Stadt Dortmund die Erinnerung an das mutmaßliche NSU-Opfer Mehmet Kubasik lebendig halten. Am 24. September soll die Tafel vor dem Gebäude, in dem der Deutschtürke gewohnt hat, enthüllt werden. Zudem ist das Aufstellen einer weiteren Tafel in Planung.

Ein Gedenkstein soll künftig in Dortmund an Mehmet Kubasik , eines der mutmaßlichen Mordopfer der rechtsextremistischen Terrorzelle NSU, erinnern. Der 50 mal 50 Zentimeter große Stein solle am 24. September vor jenem Gebäude enthüllt werden, in dem der Deutschtürke im April 2006 umgebracht worden sei, sagte ein Sprecher der Stadt am Montag.

Weitere Tafel für alle zehn Opfer der Mordserie

Darüber hinaus will Dortmund eine Gedenktafel für alle zehn Opfer der bundesweiten Mordserie aufstellen. Darauf hatten sich die Stadtoberhäupter von Dortmund, Heilbronn, Kassel, Nürnberg, München, Rostock und Hamburg im Frühjahr verständigt. In allen diesen Städten waren Morde geschehen, die dem NSU zugerechnet werden . Sie alle wollen daher an die Mordopfer erinnern. (dapd)



Kommentare
16.07.2013
02:59
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #6

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

16.07.2013
02:36
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #5

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

16.07.2013
02:32
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #4

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

17.09.2012
20:12
Gedenkstein soll in Dortmund an mutmaßliches Opfer der NSU erinnern
von xxyz | #3

Natürlich hat der Staat im Umfeld der Mordserie total versagt.

Das ist aber auch bei vielen anderen Morden leider der Fall.

Ich kann deshalb nicht nachvollziehen, warum in diesem Fall ein Gedenkstein aufgestellt wird. Warum nicht bei anderen Morden?

Der Staat sollte lieber in den Behörden aufräumen und den Fall aufklären. Das ist wichtiger. Hierbei ist insbesondere die Rolle der V-Männer zu beleuchten.

17.09.2012
16:56
Gedenkstein soll in Dortmund an mutmaßliches Opfer der NSU erinnern
von AnetteP | #2

Da es in der Mordserie keine Zeugen gibt, keine DNA Spuren, keine Fingerabdrücke, usw. wird man möglicherweise die Morde niemals auf klären.

Im Fall der erschossenen Polizistin hat der NSU Ausschuss ja schon gesagt das man die Tat wohl niemals aufklären werde.

17.09.2012
15:58
Gedenkstein soll in Dortmund an mutmaßliches Opfer der NSU erinnern
von Drunsonst | #1

Ein Gedenkstein und schon gezahlte staatliche Entschädigungen an die Angehörigen für ein "mutmassliches" Opfer des ominösen NSU - ist das nicht einerseits zu voreilig und andererseits ungerecht gegenüber den weitaus zahlreicheren deutschen Opfern und deren Angehörigen, die durch Täter mit "Migrationshintergrund" in den vergangenen 10 Jahren getötet wurden?

So weit mir bekannt ist, fehlen im Fall des NSU nach wie vor - trotz aufwendiger Ermittlungsarbeit - "harte" Beweise für die Täterschaft des NSU. Statt dessen wird immer mehr die Verwicklung deutscher Geheimdienste - zuletzt des MAD und des Berliner LKA - in den ominösen NSU deutlich. In Anbetracht der Folgen der NSU-Aufdeckung im Kampf gegen rechts, entsteht mittlerweile der Eindruck, dass der NSU dem Staat regelrecht "sehr gelegen" kam und möglicherweise durch die Geheimdienste "gezüchtet" wurde - da sollte man sicherheitshalber erst einmal die endgültigen - wird es die geben? -Ermittlungsergebnisse abwarten.

Aus dem Ressort
Straßen überflutet - Wetterdienst warnt vor Starkregen
Starkregen
Der Deutsche Wetterdienst warnt in weiten Teilen von NRW vor heftigen Gewittern, Starkregen und Hagel. In Dortmund hatte es am Samstag besonders stark geregnet. Hier sind nach Auskunft der Feuerwehr mehrere Straßen überflutet und einige Keller vollgelaufen.
Kabarettist "Günna" Knust sucht mit Video nach Einbrechern
Einbruch
Blitzschnell haben die beiden Einbrecher die verschlossene Tür auf. Einer betritt das Geschäft von Kabarettist Bruno Günna Knust, schaut sich kurz um, haut dann aber wieder ab. Mitgenommen haben die Einbrecher wohl nichts. Knust ist trotzdem sauer. Und postet ein Überwachungsvideo bei Facebook.
Auf Zeche Gneisenau soll Bergbaukultur erlebbar werden
Bergbau
Das ehemalige Bergwerk Gneisenau in Dortmund-Derne prägt schon von weitem das Ortsbild. Die beiden Fördertürme überragen den kleinen Stadtteil. Dabei sind von einer der größten europäischen Zechen nur noch wengie Relikte erhalten. Ein Förderverein kümmert sich liebevoll darum.
Auf Zeche Gneisenau soll Bergbaukultur erlebbar werden
Bergbau
Das ehemalige Bergwerk Gneisenau in Dortmund-Derne prägt schon von weitem das Ortsbild. Die beiden Fördertürme überragen den kleinen Stadtteil. Dabei sind von einer der größten europäischen Zechen nur noch wengie Relikte erhalten. Ein Förderverein kümmert sich liebevoll darum.
Steiger Award für BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke
Preisverleihung
Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer von Borussia Dortmund, bekommt den Steiger Award verliehen in der Kategorie "Ruhrgebiet". Damit wird laut den Organisatoren sein Engagement für den Fußballverein, aber auch für die Region gewürdigt. SPD-Politiker Peer Steinbrück soll die Laudatio halten.
Fotos und Videos
Das Museum für Naturkunde
Bildgalerie
Fotostrecke
Die Tabakmesse in Dortmund
Bildgalerie
Fotostrecke