FZW in Dortmund feiert den dritten Geburtstag nach Umzug

3 Jahre FZW: Till Hoppe (oben) und Volker May freuen sich auf die Geburtstagsparty.
3 Jahre FZW: Till Hoppe (oben) und Volker May freuen sich auf die Geburtstagsparty.
Foto: Ralf Rottmann
Was wir bereits wissen
Seit fast drei Jahren ist das FZW in Dortmund nun an der Ritterstraße beheimatet. Zum anstehenden Geburtstag steht nun eine große Party an. Die Geschäftsführer Till Hoppe und Volker May ziehen eine positive Bilanz - und planen bereits eine konzertreiche Zukunft.

Dortmund.. Nach äußerst turbulenten Zeiten bewegt sich das Freizeitzentrum West an der Ritterstraße nun in deutlich ruhigeren Gewässern. Und das FZW nimmt - seit eineinhalb Jahren in privater Hand - immer mehr Fahrt auf. Zum 3. Geburtstag blicken Till Hoppe und Volker May, die beiden Geschäftsführer der FZW event GmbH, mittlerweile gelassen auf die Anfänge zurück und voller Tatendrang in die Zukunft.

„Es waren wirtschaftlich turbulente Zeiten“, so Volker May. Ohne große Vorlaufzeit habe man ins Veranstaltungsprogramm einsteigen müssen. „Da haben sich die Kontakte, die Volker in den ersten eineinhalb Jahren gesammelt hat, als das FZW noch unter städtischer Flagge gesegelt ist, deutlich bezahlt gemacht“, sagt Hoppe. Es laufe immer besser. Man müsse sich aber auch einem immer härteren Wettbewerb stellen. Das sehe man daran, dass einige Clubs schließen mussten.

Zu 60 Prozent eigene Veranstaltungen

Veranstalter hätten mittlerweile nicht mehr nur Köln, Hamburg, Berlin oder München im Blick. „Wir haben auch exklusive Konzerte oder namhafte Künstler buchen können“, so May. Max Herre (15. Oktober) nennt er als Beispiel oder Alex Care (30.1.2013 - der Vorverkauf startet heute um 10 Uhr). Oder die Hardrocker von Down (31. Oktober), die ihr einziges Konzert in Deutschland im FWZ spielen.

Etwa 60 Prozent der Konzerte seien mittlerweile eigene Veranstaltungen, bei denen man auch Wert darauf lege, unbekanntere Künstler zu präsentieren, wie etwa Moop Mama (23. 10.) oder Schmidt (16. 10.). Man arbeite an der Entwicklung von Sommerfestivals (indoor und outdoor). Langfristig müsse man auch gucken, ob und wie man die Brachfläche zwischen U und dem FZW auch für Open Air-Konzerte nutzen könne. Zum Glück, so Hoppe, tue sich in dem Unionviertel eine Menge. Es könnte mittelfristig zu einem Szeneviertel werden, nicht nur wegen des Us und des FZWs.

Parallel dazu haben man Partyreihen aufgebaut, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Das merke man auch beim Zuschauerzuspruch. „Wir verbuchen ein Plus von 20 Prozent“, freut sich May. Und eine neue Partyreihe beginnt am 8. November, die so genannte „Campus WG“, „ein Format, das sich speziell an Studenten richtet“, erklärt Till Hoppe. Die Partyreihe wolle man mit besonderen Aktionen verbinden, etwa mit Ticketaktionen. Einzelheiten sollen in den nächsten Wochen folgen.

Baulich viel erneuert

Parallel zur Weiterentwicklung des Eventsektors habe man auch baulich viel erneuert, etwa die Bar , die Garderobe oder die Halle. Dort habe man eine neue Technik installiert, eine 360 Grad Videoprojektion. „Hier wollen wir auch zukünftig investieren, um uns so effektiv und spektakulär, wie es eben geht, zu präsentieren“, sagt Till Hoppe.

Zudem wird es ab dem 1. Oktober auch möglich sein, zunächst Tickets für FZW-Veranstaltungen im FZW selbst zu kaufen, das montags bis freitags, 10 bis 16 Uhr. Das Angebot soll dann Schritt für Schritt für andere Konzerte ausgebaut werden - bundesweit.