Frost stoppt Arbeiten am Tagesbruch auf A45 in Dortmund
31.01.2012 | 15:48 Uhr 2012-01-31T15:48:00+0100
Dortmund. Die Arbeiten am Tagesbruch auf der gesperrten A45 in Dortmund schritten gut voran – doch jetzt macht der Frost den Männern von Straßen.NRW einen Strich durch die Rechnung. Bei den herrschenden Temperaturen frieren die Geräte ein.
Die Arbeiten am Tagesbruch auf der A45 bei Dortmund ruhen. Schuld ist laut Straßen.NRW der strenge Frost. Die Vollsperrung der Autobahn dauere voraussichtlich bis übers kommende Wochenende hinaus. Durch die zurzeit herrschenden Temperaturen frieren demnach das Material, das Wasser und auch die Bedienteile der Bohrgeräte ein, heißt es in der Mitteilung. Leichter Bodenfrost sei bisher kein Problem gewesen, aber bei den aktuellen und für die kommenden Tage angekündigten Temperaturen sei „nichts mehr zu machen“.
Beheiztes Zelt wird aufgebaut
Der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen wird jetzt ein beheiztes Zelt aufstellen: „Das ist die schnellste Lösung, damit der Verkehr auf der A45 bald wieder fließen kann“, sagt Thomas Oehler von der Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm.
Die Spezialfirma vor Ort verfüllt die letzten Hohlräume mit einem Zementgemisch. Sobald diese verschlossen sind, muss die Baustelle geräumt werden, um Platz zu schaffen für die Asphaltfirma. 2.000 Quadratmeter Fahrbahn müssen erneuert werden. Die Baukosten sollen rund eine Million Euro betragen. „Ein genaues Datum für die Freigabe können wir nicht nennen, wir müssen erstmal das Zelt besorgen und aufbauen, und dann müssen die Geräte und das Material auftauen“, erklärte Oehler.
22:56
Habe mir gerade im Bezug zu den Arbeiten auch eine Fotostrecke - Die gesperrte A45 von oben - angesehen.
Es werden hier Bohrarbeiten direkt im Bereich der Flügelwände der Brücke durchgeführt. Kann nicht wirklich glauben, dass hier ein Tagesbruch die Ursache ist. Hier wurde beim Bau der Brücke und beim Bau der Straßenrampe "unsauber " gearbeitet. Die Bilder belegen es.
Ist auch sehr merkwürdig, dass die meisten Bohrarbeiten im Bereich der Rampen durchgeführt werden. Das ist das Problem bei "Altlasten".
Das wäre dann ja strafrechlich relevant!
gut das sie das aufgedeckt haben..wird für einen bundesweiten aufschrei sorgen und köpfe werden rollen. danke für ihren fachmännischen blick für die mißstäne in diesem land.