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Frontfrau der SPD in der Nordstadt tritt zurück

08.10.2012 | 17:47 Uhr
Frontfrau der SPD in der Nordstadt tritt zurück
Marita Hetmeier.Foto: WAZ FotoPool

Dortmund.  Die Nordstadt-SPD verliert an ihrer Spitze eine unüberhörbare Stimme: Marita Hetmeier erklärte am Freitag letzter Woche ihren Rücktritt vom Amt der Vorsitzenden des SPD-Stadtbezirks Innenstadt-Nord.

Zwölf Jahre hat die heute 54-jährige Immobilien-Maklerin an der Spitze der Nordstadt-Genossen gestanden. Nun will sie den persönlichen Schwerpunkt nicht mehr auf die Politik, sondern aufs Geschäft legen. „Ich will mich ganz auf mein Gewerbe konzentrieren und einen anderen Schwerpunkt setzen,“ sagte sie der WR. „Ich muss an meine berufliche Zukunft denken.“

Hetmeier hatte im Zuge der Wiederholungswahl für den Dortmunder Rat nicht noch einmal fürs Stadtparlament kandidiert. Sie ging ausschließlich ins innerparteiliche Rennen um eines der zwei Bundestagsmandate, die im Rahmen der Wahl 2013 neu vergeben werden. Dort unterlag die Nordstadt-Politikerin allerdings der Aplerbeckerin Sabine Poschmann . „Nein“, sagte sie gestern, sie sei nicht enttäuscht über diesen Ausgang des SPD-Kandidaten-Rennens. Gleichwohl habe ihre aktuelle Entscheidung natürlich auch etwas damit zu tun. Sie habe sich vor zwei Jahren selbstständig gemacht. Da es jetzt mit der Rolle als Berufspolitikerin nichts werde, wolle sie nun auf der anderen Schiene „Gas geben“. Sie bleibe aber ordentliches SPD-Mitglied.

Hetmeier hat in den letzten Jahren die Politik-Interessierten wie auch die Mitglieder der eigenen Partei durch ihre streitbaren Absichten mit Blick auf die Nordstadt gespalten. So hatte sie Parteifreund und Oberbürgermeister Ullrich Sierau in der Diskussion um die Zukunft des Straßenstrich „mangelnden Führungsstärke vorgeworfen, sie lehnte zudem den „Trinkraum“ für die Nordstadt ab und kritisierte Alt-Kanzler Schröder, weil er zusammen mit dem türkischen Ministerpräsidenten Erdogan an der Verleihung des Steiger-Awards teilnahm.

Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Dortmund-Nord, Florian Meyer, bedauerte den Schritt von Marita Hetmeier. Sie habe wesentliche Impulse für die Nordstadt gesetzt. Ihr sei es „so gelungen, die Nordstadt als lebens- und liebenswerten Stadtteil im Herzen Dortmunds weiterzuentwickeln“. Meyer ist Hetmeiers Nachfolger im Rat. Über die Nachfolge im Stadtbezirksvorstand habe man sich die Karten noch nicht gelegt, sagt er. Eine Neuregelung werde wohl bis Januar dauern. So lange werden Meyer und Co-Vize Hubert Nagusch die Geschicke leiten.

Frank Bußmann



Kommentare
10.10.2012
10:21
Für so blöd, @Stronzo/swatsun und @Annette,
von mellow | #9

sich diesen armseligen Ex-NW-Nazis unter neuem Parteinamen anzuschließen, halte ich selbst Frau Hetmeier nicht. IHRE Versammlungen werden also relativ überschaubar bleiben.

09.10.2012
12:58
Frontfrau der SPD in der Nordstadt tritt zurück
von Klaus-Dieter_Araf | #8

Vielleicht sollte man ihr vorschlagen, es Frau Littmann gleich zu machen, aber ich glaube, es gibt keine Partei in Dortmund die Frau H. freiwillig aufnimmt.

4 Antworten
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Name von Moderation entfernt | #8-1

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Frontfrau der SPD in der Nordstadt tritt zurück
von AnnetteP | #8-2

Ja, wer die schonungslose Wahrheit sag ist ein Nazi.

Nur klappt das mit der Nazikeule nicht mehr.

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Name von Moderation entfernt | #8-3

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@Annette
von mellow | #8-4

Ihre "Wahrheit" -weder die Hauruckparolen Hetmeiers noch Ihre scheinbar völlig ohne Einblick nachgeplapperte- deckt sich eben nicht zwangsläufig mit der Wirklichkeit. Aber Sie haben Stronzo auf Ihrer Seite. Das ist doch schon mal was.

09.10.2012
11:04
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3 Antworten
IHRE Reise, Stronzo,...
von mellow | #7-1

...führt SIE hoffentlich weit, weit weg.

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Name von Moderation entfernt | #7-2

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Äh...WER....
von mellow | #7-3

wollte das jetzt wissen?

09.10.2012
10:21
Frontfrau der SPD in der Nordstadt tritt zurück
von Haschpapa | #6

datt wurde aber auch Zeit, das diese alte endlich geht...

das ihr Geld wichtiger ist, als die Menschen, die im Norden dahinvegetieren,
war immer klar.

hoffentlichgeht der ätzedne Bülow auch bald. der faulste MdB gehört wie Hetmeir nicht in den Bundestag. Das heruntergekommen Dortmund hat etwas besseres verdient!

2 Antworten
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Jau, Prof. Haschpapa
von mellow | #6-2

...und dann noch dieses fehlerhafte Deutsch, das dort gesprochen wird... schlimm, oder?

09.10.2012
08:02
Frontfrau der SPD in der Nordstadt tritt zurück
von pritt1 | #5

Das ist schon krass, wie sich hier einige über Frau Hetmeier äußern. Ich kenne keine Politiker_in, die sich so sehr für die Nordstadt eingesetzt hat und wenn es noch so unbequem war. Vielleicht sollten sich mal einige anschauen wer in ihren Immobilien wohnt! Ich bedauere, dass die SPD sie nicht für Berlin nominiert hat, jetzt haben wir dafür eine "gesichtslose Hinterbänklerin" mehr, ist ja auch bequemer.

1 Antwort
Frontfrau der SPD in der Nordstadt tritt zurück
von Wippich | #5-1

man sollte sich mal die Immobilie anschauen.

09.10.2012
03:51
Ist schon extrem lustig...
von vaikl2 | #4

...wie sich hier SPDler über die "Atmungsbefreiung" durch eine nun gemobbte Hetmeier freuen. War das echt so schwer, sich einer solchen Rats-Sarrazine im Vorfeld zu entledigen? Oder weiß die im Genossen-Sumpf wieder mal mehr, als den Fürsten lieb ist?

1 Antwort
Onkel vaikl ...
von runningvalentino | #4-1

Sind Sie wirklich erleichtert, dass Sie Ihren Lieblingsgegner nun los sind ?

Mit wem wollen Sie nun Ihren Schabernack treiben und gegen wen Ihre Hasstiraden richten???

Ach ja , im Zweifel bleiben noch Envio und dieser " dubiose" Investor im Rombergpark.

Und, der Phoenixsee und der Flughafen wären noch en vogue :-)

Haunse rein, vaikl!

09.10.2012
00:19
Gott sei Dank!
von barbarylane | #3

Dann können Bürger der Nordstadt endlich wieder SPD wählen. Diese Person trat für die SPD an, hat aber ihre ideologische Heimat jenseits der CDU. Ich schreibe bewusst nicht, welcher Partei ihre Ansichten zu Ausländern und zu sozial Schwachen am ehesten entspicht.Das weiß sowieso jeder hier im Dortmunder Norden.
Tschüß Frau H. - bitte kommen Sie niemals zurück in die Politik

08.10.2012
21:23
radfahrer.ruhr | #1
von AnnetteP | #2

Ja, wer die Wahrheit sagt muss weg.

Vor drei Jahren hat es in Berlin ein Staatsanwalt mal gewagt etwas über jugendliche Intensivtäter zu sagen. Dazu hat er die Statistik des LKA Berlin veröffentlicht.
Ruck Zuck, war der versetzt.

9 Antworten
Frontfrau der SPD in der Nordstadt tritt zurück
von vaikl2 | #2-1

Sie haben aber schon gelernt, warum man Leute wie Ihren Staatsanwalt oder die Hetmeier Populisten nennt? Oder kommt das erst noch im nächsten Schuljahr?

Frontfrau der SPD in der Nordstadt tritt zurück
von AnnetteP | #2-2

Für mich sind Leute die die Nordstadt als liebenswertes Wohnparadies hinstellen auch nur Populisten.

Bei der VHS Dortmund...
von mellow | #2-3

...gibt es bestimmt auch für Sie, Annette, das passende Angebot. Es ist nie zu spät, sich zu bilden.

@AnnetteP | #2-2
von vaikl2 | #2-4

Dann sind Leute wie die Hetmeier, die dies ja als Nordstadt-Immobilienmaklerin in ihren Prospekten genau so hinstellt, Doppelpopulisten. Und/oder Doppelmoralisten. Hamse fein gemerkt...

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Name von Moderation entfernt | #2-5

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Ach Fakeilein...
von vaikl2 | #2-6

...Sie kennen sich ja noch nicht mal an der Uni aus, woher wollen ausgerechnet Sie dann wissen, wo die Defizite der SPD wirklich liegen?

Nehmen Sie die Hetmeier geschenkt in ihre braune Reste-Truppe auf und verscherbeln mit ihr dann Nordstadt-Immobilien mit Hochglanz-Broschüren, vielleicht lernen Sie *dabei* ja was.

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Name von Moderation entfernt | #2-7

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Wobei...
von vaikl2 | #2-8

...wir dann wieder bei der schonungslosen Wahrheit über Ihre Person wären. Aber das sind für Sie ja auch alles Diffamierungen, gelle?

Stronzo:
von mellow | #2-9

Ihr (kichr, kicher) Beitrag über die Volkshochschule bestätigt die Vermutung, dass das Innere von Bildungseinrichtungen für Sie tatsächlich ein weißer Fleck auf Ihrer Wissenslandkarte, quasi: ein No-Go, gewesen sein muss. Wofür auch? Einfache Antworten auf Fragen, die keiner stellt, erfordern weder Bildung noch Abschluss.

Und Ihre angedeutetes "Kontakte & Informanten"-Geraune: Peinlich.

08.10.2012
18:57
Sie ist ENDLICH weg und dies ...
von radfahrer.ruhr | #1

... ist auch GUT so für die Dortmunder Nordstadt und die SPD dort. Eine derart polarisierende Person sollte sich eine andere Spielwiese als die SPD suchen, vielleicht findet sie in der leichenstarren F.D.P. oder der ausgebluteten Dortmunder CDU ein passendes Umfeld für ihre Ambitionen. Reisende soll man ja nicht aufhalten, vielleicht ist im liberal-konservativen Lager noch ein Plätzchen frei? Jeden Falls die besten Wünsche für eine gute Reise zu einer anderen Wirkungsstätte!

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