Friedhofsmeister kämpft gegen Kündigung
08.12.2009 | 17:33 Uhr 2009-12-08T17:33:00+010015 bis 20 Rhododendron-Büsche des Martener Friedhofes beschäftigen zurzeit die Juristen des Arbeitsgeriches. Ein bei der Stadt angestellter Friedhofsgartenmeister soll die guten Stücke angeblich privat weiterverkauft haben. Dem Mann wurde im Mai 2009 fristlos gekündigt: Er zog vor Gericht.
Im Frühjahr 2008 soll der Gartenmeister, der bereits 30 Jahre bei der Stadt angestellt war, angeblich seine Angestellten dazu aufgefordert haben, die Büsche auf dem Friedhof auszubuddeln. Ursprünglich waren die Pflanzen für die Trauerhalle des Friedhofes in Oespel gedacht - doch dann verschwanden sie auf Nimmerwiedersehen...
Rätsel um verschundene Rhododendron-Büsche
Wohin, warum und wieso, all diese Fragen seiner Mitarbeiter soll der langjährige Meister nur mit einem knappen „Das geht euch nichts an” kommentiert haben. Später, so hieß es gestern im Prozess, habe er den Angestellten 500 Euro gegeben, mit den Worten: „Das ist aus der Rhododendron-Aktion.”
Elf Zeugen gingen wieder nach Hause
Wer sich nun über die blühende Pracht gefreut hat, ist genauso nebulös wie der ganze Pflanzen-Diebstahl. Der Meister streitet nämlich alles ab, sieht sich als Opfer einer Intrige. Elf Mitarbeiter wurden gestern als Zeugen wieder nach Hause geschickt. Man wolle versuchen, sich zu einigen, so erklärten beide Parteien. Wenn das misslingt, trifft man sich vor Gericht wieder.
12:04
Das Rätsel um verschundene Rhododendron-Büsche ist gar keins. Ich kenne einen, der weiss angeblich wo die Büsche geblieben sind. Wetten das die sich irgendwie einigen werden. Es soll nämlich vermutlich nicht rauskommen wie die ganzen Schiebereien laufen.