Freundin misshandelt und vergewaltigt? Angeklagter schweigt

Brutale Schläge, Drohungen mit einem Messer und schließlich ein sexueller Übergriff: Noch hat sich ein 39-jähriger Dortmunder nicht zu den schweren Vorwürfen geäußert, die seine ehemalige Lebensgefährtin vor dem Landgericht gegen ihn erhebt. Möglicherweise wird sich dies aber noch im Verlaufe des Prozesses ändern.

Dortmund.. In der nun anstehenden dreiwöchigen Unterbrechung wollen die beiden Verteidiger und der Angeklagte überlegen, ob es nicht doch Sinn gibt, selbst Stellung zu den Vorwürfen zu nehmen. Was sie von den Anschuldigungen halten, ist ohnehin schon nicht schwer zu erraten. Nichts davon soll wahr sein.

Mehrere Auseinandersetzungen

Wenn es aber stimmt, was die Ex-Partnerin des Mannes erzählt, dann hat sie unter ihm massiv gelitten. Schon zwei Monate nach Beginn der Beziehung im Sommer 2013 soll er sie erstmals brutal verprügelt haben. In der Folgezeit habe es mehrere weitere Auseinandersetzungen gegeben, in deren Folge die Frau angeblich blutende Wunden am Ohr und zahlreiche blaue Flecken davon trug.

Der schlimmste Vorfall soll sich dann im Dezember 2013 ereignet haben. Betrunken verschaffte sich der 39-Jährige laut Anklage Zutritt zur Wohnung der Frau. Mit den Worten "Du gehörst mir" soll er sie ergriffen und schließlich vergewaltigt haben.