"Fresh drauf und munter"
14.03.2010 | 15:44 Uhr 2010-03-14T15:44:00+0100
Dortmund. Aus allen Ecken Deutschlands waren sie angereist, aus exotisch klingenden Orten wie Großbottwar-Backnang oder Gifhorn. Und alle hatten nur ein Ziel: Der Titelgewinn der 18. Deutschen Meisterschaft im Hip-Hop-Streetdance.
Schon am frühen Samstagmorgen erfasste die Hip-Hop-Hysterie das Dietrich-Keuning-Haus (DKH). Rund zwei Stunden vor Einlass, vor Beginn des ersten Halbfinals, belagerten ab 8 Uhr hunderte Hip-Hop-Begeisterte die noch verschlossenen Türen, um noch eine der heiß begehrten Tickets zu ergattern. Der Eintritt lohnte sich, denn die vielen Hip-Hop-Combos brannten ein Feuerwerk an perfekt choreographierten Shows ab. Phantasie war Trumpf. Um so origineller die Performance, um so größer die Begeisterung bei den rund 1200 Zuschauern. Durch die Shows führten die Moderatoren MC Jarko vom DKH und Brendy, zweifacher Deutscher Meister im Hip-Hop Tanz und früherer Mitarbeiter von MC-Legende Grandmaster Flash.
Um 19 Uhr eröffnete Kulturdezernent Jörg Stüdemann die Finaldurchgänge mit den Worten: „Von der Bühne runter, fresh drauf und munter”.
Ungewöhnlich bis komödiantisch waren einige der Show-Einlagen der Dance-Crews. Wie die von den „Magnetic Jam Messenger” aus Burgstetten. Die mit weißen Zipfelmützen bekleideten Tänzer performten zu einer der wildesten Musikmischungen des Tages. Sie mixten Oldschool-Hip-Hop, R'n'B, DJ Ötzi und Oldies zusammen und beeindruckten mit ihrer witzigen Choreographie, in der aus einem Bein mal eben ein Mikrofon oder zum „Anton aus Tirol” geschunkelt wurde. Dafür gab's den 1. Platz in der Altersklasse (12- 18 Jahre) und die Teilnahme an den Hip Hop Weltmeisterschaften in Las Vergas.
„Statt durch Show, wollen wir durch unser tänzerisches Können überzeugen”, erklärte Axel Ketz (27) von „Stylematic”, der siebenköpfigen Formation, auf der alle Dortmunder Hoffnungen lagen. Und Team-Partnerin Anita Ciznekovic (27) meinte kurz vor dem Auftritt: „Toll, dass wir gleich bei unserer ersten Teilnahme das Finale erreicht haben. Ein Platz unter den ersten fünf wäre super.” Der Saal tobte, als die sieben Dortmunder in lila-farbenen Trainingsjacken zu Musikstilen wie Newstyle ihr typisches „Crumping” zelebrierten. Für den Sieg reichte es in ihrer Altersgruppe nicht. Dieser ging an die Titelverteidiger „Physical Funk”. Stylematic wurden Fünfte.
22:21
ich finde es traurig das die kleinen weder mit bildern noch mit einem wort erwähnt werden fast so als ob sie garnicht dabei waren wenn schon mal berrichtet wird dann schon von allem