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Zwölf Folgen - Zwölf Themen
03.02.2010 | 17:33 Uhr 2010-02-03T17:33:02+0100Welche Sorgen haben Dortmunds Rentner, Eltern und Studenten? Was fürchten Pflegekräfte und Händler? Die große WR-Serie!
Dortmund. Was haben Dortmunds Eltern auf dem Herzen? Was denken die Auszubildenden? Und worüber regen sich Pflegekräfte, Lehrer und Senioren auf? Die zwölfteilige WR-Serie "Die Sorgen der Dortmunder" nimmt Problemchen und Probleme ins Visier.
Wem stimmen Sie zu? Welche Problem ist für Sie keines? Klicken Sie sich durch:
- Die Sorgen der Rentner: Krankheiten, gefährlicher Straßenverkehr, komplizierte Technik: Im Alter gestaltet sich das Leben mühsam. Das größte Problem ist die Altersarmut. Doch Dortmunds Rentner sorgen sich nicht nur um sich, sondern auch um ihre Enkel.
- Die Sorgen der Azubis: Wenig Geld, viel Arbeit. Weite Wege zum Ausbildungsplatz, aber schlechter Service von Bus und Bahn. Neue Anforderungen, aber mangelnde Berufsschulen. Und über allem die Hoffnung auf Chancen in der Zukunft - Dortmunder Azubis über ihre Sorgen.
- Die Sorgen der Studenten: Eine sorglose Zeit ist das Studium nicht (mehr). Denn Viele Studis sind auf Nebenjobs angewiesen. Das heißt: mehr Belastung und mehr Semester. Die Uni - für die einen zu verschult, für die anderen zu wenig praxisbezogen. Und alle fragen, was die Zukunft wohl bringt.
- Die Sorgen der Händler: Standortnachteile, Internetkonkurrenz oder Imageprobleme – die Sorgen des Handels sind so vielfältig wie die Branche selbst. Die Händler hoffen, dass die Wirtschaftskrise nicht voll durchschlägt und dass die Kunden sich auf Service und Qualität besinnen.
- Die Sorgen der Eltern: Fehlende Kita-Plätze und marode Spielplätze sind die größten Probleme junger Familien in Dortmund. Wenn die Kinder älter werden, sorgen sich die Eltern um Schule und Berufsausbildung. Manche wollen wegen mangelnder Perspektiven sogar auswandern.
- Die Sorgen der Pflegekräfte: Mehr Verwaltung, weniger Zeit für den Menschen: Vor allem in der wachsenden Bürokratie sehen die Angehörigen der Pflegeberufe ein Problem. Hinzu kommen Wechselschichten, steigende Belastungen, größere Arbeitsintensität und Zeitdruck...
- Die Sorgen der Kirchenleute: Die Kirche verliert Mitglieder, die Zahl der Gottesdienst-Besucher nimmt ab. Aber immer mehr Bedürftige suchen Hilfe bei karitativen Organisationen. Kirche ist im Umbruch. Eine der großen Herausforderungen: Wie gedeiht Nächstenliebe in einer Ellenbogengesellschaft?
- Die Sorgen der Lehrer: Zu große Klassen, zu viel Verwaltungsarbeit, zu wenig Zeit für den einzelnen Schüler. Dortmunds Lehrer kämpfen mit vielen Problemen. Den Schulen fehlen Personal und Geld. Den Schülern fehlen Lehrstellen. Und manche Reform ist nicht zu Ende gedacht.
- Die Sorgen der Handwerker: Bürokratie, hohe Abgaben und ungewisse Perspektiven machen den Handwerkern das Leben schwer. Sie klagen über die "Geiz ist geil"-Mentalität und Kunden, die sich Qualität nicht mehr leisten können. Viele fragen: Was wird, wenn das Konjunkturpaket endet?
- Die Sorgen der Taxifahrer: Die Gastronomie schwächelt, Krankenkassen streichen Patientenfahrten - Taxifahrer müssen um jeden Gast kämpfen. In diesem Kampf wird sogar der Tarif unterboten. Die Folge: wenig Verdienst, aber viel Ärger - über Unfreundlichkeit, Schlaglöcher und Staus.
- Die Sorgen der Sportvereine: Es gibt zu wenig Sporthallen in Dortmund. Und die, die es gibt, sind schlecht in Schuss. Die städtischen Zuschüsse wurden gekürzt. Wegen der Wirtschaftskrise zogen sich viele Sponsoren zurück. Mitgliederzahlen sinken, ehrenamtliche Helfer fehlen. Vereine in Not.
- Die Sorgen der Betriebsräte: Altersarmut, befristete Arbeitsverträge, Boni für Banker, Hartz IV, Lehrstellenmangel, Lohndumping, Managerversagen, Missbrauch von Leiharbeit und Zusatzbeiträge zur Krankenversicherung. Die Sorgen der Betriebsräte lesen sich wie ein ABC der Krise.
14:19
Ich sorge mich um das Demokratieverständnis der Herausgeber von DerWesten.
Bei der Aktion gegen Rechts lautet ein Schlagwort auf gelbem Ortsschild. DEMOKRATIE
Wieso ist es ausgerechnet und einzig bei eben dieser Berichterstattung nicht möglich, einen Kommentar abzugen??
Dürfen Berichte über Aktionen gegen Rechts nicht kommentiert werden? Tolerieren die Verantwortlichen etwaige abweichende Meinungen nicht? Dann würde auch das zweite Schlagwort auf gelbem Hintergrund verletzt:TOLERANZ.
Und wieso sind Aufrufe zur ZIVILCOURAGE,
immer darauf ausgerichtet sich gegen Vergehen von rechts zu wehren. Gibt es nicht alle nasenlang Situationen, bei denen keine Rechten beteiligt sind und bei denen es sich gehörte, zu helfen oder gar einzuschreiten?
Ich schreibe das hier, weil es da wo es hingehört, wie gesagt, leider nicht geht.
02:55
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12:49
Schon wieder ´Katastrophen`-wie wäre es mal mit 12 Teilen Plänen und Hoffnungen?!