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Stadt schließt Notunterkünfte

Flüchtlinge ziehen aus zwei Sporthallen aus

26.01.2016 | 12:32 Uhr
Die Flüchtlings-Notunterkunft in der Kreuzstraße.
Die Flüchtlings-Notunterkunft in der Kreuzstraße.Foto: Archivfoto: Dieter Menne

Dortmund.  Gute Nachrichten für Dortmunds Vereine: Die Stadtspitze hat am Dienstag beschlossen, zwei Flüchtlings-Notunterkünfte in Dortmunder Turnhallen zu schließen. Wir verraten, in welchen Hallen bald wieder Sport getrieben werden kann.

In der Sitzung des städtischen Verwaltungsvorstands fiel am Dienstagvormittag die Entscheidung, schnellstmöglich zwei von drei Sporthallen, die zurzeit als Notunterkünfte für Flüchtlinge genutzt werden müssen, wieder für den Vereinssport zu öffnen. Das gab die Stadt am Dienstagmittag in einer Pressemitteilung bekannt. Damit kommt die Stadt einer Forderung der Dortmunder Vereine nach, die schon vor Monaten darauf hingewiesen hatten, wie wichtig die Hallennutzung für das Aufrechterhalten des Sportbetriebs sei.

Wieder freigegeben werden:

  • die Sporthalle der Albrecht-Dürer-Realschule in Aplerbeck
  • die Sporthalle Kreuzstraße im Kreuzviertel

Zum Hintergrund: Die Lage bei der Flüchtlingsunterbringung hat sich in den letzten Wochen entspannt. Für Entspannung sorgt nicht zuletzt die Tatsache, dass das Land Dortmund statt der erwarteten 200 aktuell nur 120 Flüchtlinge pro Woche zuweist. Zugleich schafft die Stadt in den nächsten Wochen und Monaten weitere Unterkünfte. Niemand könne seriös vorhersagen, wie sich die Flüchtlingszahlen entwickeln, betont Birgit Zoerner.

Die rund 150 Flüchtlinge, die derzeit in der Sporthalle der Albrecht-Dürer-Realschule leben, werden am 27. und 28. Januar in andere Unterkünfte umziehen. Für die rund 100 Menschen, die in der Sporthalle Kreuzstraße untergebracht sind, sind der 1. und 2. Februar als Auszugstermine vorgesehen. Sie können in eigene Wohnungen oder in die Unterkünfte an der Hauptschule Ostpark, in Brackel und an der Mergelteichstraße umziehen, erklärte Sozial- und Sportdezernentin Birgit Zoerner.

"Anschließend wird die Inneneinrichtung abgebaut und soweit nötig die Herrichtung der Hallen vorgenommen", heißt es in der Pressemitteilung. "Wann in den Hallen wieder Sport getrieben werden kann, hängt davon ab, in welchem Ausmaß noch Arbeiten vonnöten sein werden." Die Brügmannhalle in der City bleibt hingegen weiterhin eine Flüchtlings-Notunterkunft und damit für den Vereinssport gesperrt.

Thomas Thiel

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Flüchtlinge ziehen aus zwei Sporthallen aus
Flüchtlinge ziehen aus zwei Sporthallen aus
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2016-01-26 12:32
Dortmund