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Fernweh nach Flughafen-Führung

12.08.2012 | 15:09 Uhr
Fernweh nach Flughafen-Führung
Foto: Ralf Rottmann

Dortmund.   Ein schöner Nachmittag, es ist kurz vor 15 Uhr. Am Info-Schalter des Flughafens Dortmund warten 25 Leser unserer Zeitung auf den Start der Besichtigungstour, zu der sie im Rahmen der Aktion „Schöne Ferien!“ eingeladen sind.

Ein schöner Nachmittag, es ist kurz vor 15 Uhr. In der Departure-Halle des Airports Dortmund erwarten Touristen ihren Abflug nach Kattowitz oder Palma. Am Info-Schalter warten 25 Leser unserer Zeitung auf den Start der Besichtigungstour, zu der sie im Rahmen der Aktion „Schöne Ferien!“ eingeladen sind.

Ihr Kapitän heißt Otto Wessel, ist 66 und hat vier Jahrzehnte lang auf dem Airport, der damals noch ein Flugfeld war, gearbeitet: „als Mädchen für alles, vom Hallenwart bis zum Fahrer der Geschäftsführung“. Seit sechs Jahren betreut er Besuchergruppen. „Der Flughafen ist mein Zuhause. Hier habe ich mein Leben verbracht“, begrüßt der Anführer sein heutiges Bodenpersonal: „Ich zeig’ Euch alles, was Ihr gesehen haben müsst.“

Platzpatronen gegen Vögel

Los geht’s auf der Zuschauerterrasse, wo Wessels Stimme gegen einen Airbus A 320 der Wizzair ankämpft, der auf dem Vorfeld die Motoren warmlaufen lässt: „In Dortmund kommen Strom und Kerosin bequem von unten. Die Leitungen liegen unterirdisch. Das gibt’s in Düsseldorf und in Frankfurt nicht.“

Nach der Sicherheitskontrolle klettern die Besucher in den Bus. Dirk Siebert, der Fahrer, nimmt Kurs auf die Startbahn. Otto Wessel gibt übers Bus-Mikro einige Erläuterungen. Zur Zahl der Passagiere („in diesem Jahr zwei Millionen“), zum Nachtflugverbot oder zum Thema Vogelverbrämung. „Wir haben hier 94 Vogelarten. Aber Vögel neben der Startbahn? Geht gar nicht!“, erklärt er: „Deshalb schießt die Feuerwehr mehrmals am Tag mit Raketen und Platzpatronen.“ Plötzlich steht der Bus mitten auf dem voll beleuchteten Rollfeld. Die Passagiere staunen.

BVB-Feier am Flughafen

Weiter geht’s. Vorbei an der Motoren-Testhalle. Vorbei am Polizeihubschrauber, der mit Wärmebildkamera und Super-Suchscheinwerfer ausgerüstet ist.

Ein „Panther“ mit 1000 PS

Nächster Halt: die Fahrzeughalle der Feuerwehr. Hier lauert das Löschfahrzeug „Panther“. Das hat 1000 PS, kostet 1,7 Millionen Euro und schießt aus seiner Wasserkanone 6000 Liter pro Minute. Elias Luft (6), Moritz Kail (5) und seine Schwester Margarita (4) – alle aus Dortmund – dürfen sich ans Lenkrad setzen. Ein tolles Erlebnis! Papa Christoph Kail macht Fotos.

Gerade landet ein Airbus 319 der Germanwings. Während das Flugzeug entladen wird, parkt der Besucherbus vor der Ankunftshalle. Am Gepäckband gibt der Guide noch ein paar Erläuterungen zur Logistik. 17.10 Uhr. Ende der Führung.

„Und wenn Ihr jetzt Fernweh bekommen habt“, witzelt Otto Wessel: „Oben in der Halle könnt Ihr noch verlockende Last-Minute-Tickets kaufen!“

Von Rolf Langenhuisen

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Kommentare
13.08.2012
11:11
Fernweh nach Flughafen-Führung
von Distanz5 | #1

Eieieiei, da kommen Redaktion und Werbung aber ziemlich na aneinander...

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