Fast 80 Katzen suchen ein neues Zuhause
28.09.2011 | 17:38 Uhr 2011-09-28T17:38:00+0200
Dortmund-Dortsfeld.80 Katzen, 63 Hunde und zig andere Haustiere – das ist zu viel fürs Tierschutzzentrum an der Hallerey in Dorstfeld. Das Tierheim ist völlig überfüllt. Aufgenommen werden nur noch Fundtiere und Notfälle.
Eigentlich könnte man das Schild „Alle Plätze belegt“ an das Eingangstor zum Tierschutzzentrum an der Hallerey hängen. Knapp 80 Katzen, 63 Hunde und diverse Vier- und Zweibeiner vom Kaninchen bis zum Mohrenkopfpapagei bevölkern derzeit die Ausläufe und Käfige auf dem großen Gelände in Dorstfeld. Vor allem der Andrang auf der Katzenstation ist ungewöhnlich groß.
„Die Arbeit ist kaum noch zu bewältigen“, schildert Ortwin Holznagel, der seit langen Jahren unter anderem die Organisation und den Personaleinsatz im Tierschutzzentrum regelt, die Situation. Und: „Wir können zurzeit nur noch Fundtiere aufnehmen, weil der Platz sonst nicht ausreicht.“
Grund dafür sind nicht nur die außergewöhnlich hohen Belegungszahlen, sondern auch die rückläufige Vermittlungsquote. „Vor allem größere Hunde sind nur schwer an neue Besitzer zu bringen.“
Und ansonsten gesunde und hübsche Samtpfoten sind schwer vermittelbar, sobald sich herausstellt, dass sie Freigänger sind, sprich: Auslauf brauchen oder aus Wildfängen stammen und erst an ein Leben in vier Wänden gewöhnt werden müssen. Das mangelnde Interesse führen die Mitarbeiter des Tierschutzzentrums aber auch darauf zurück, dass sich immer mehr Tierfreunde einen vierbeinigen Hausgenossen schlicht nicht mehr leisten können.
Damit sich das Team des TSZ intensiver um Interessenten für Hund und Katz’ kümmern kann, aber auch mehr Zeit für die Betreuung der vielen Tiere zur Verfügung steht, gelten ab 1. Oktober neue Öffnungszeiten für das Tierschutzzentrum.
„Wir haben künftig zwar insgesamt weniger Stunden geöffnet, wollen die verbliebene Zeit aber nutzen, um uns noch intensiver um die Besucher zu kümmern, die sich bei uns einen tierischen Partner suchen wollen“, erklärt Ortwin Holznagel. Bisher war es so, dass sich öfter Wartezeiten für die „Kunden“ ergaben, weil sich die Pfleger gleichzeitig um die Versorgung der Tiere kümmern mussten. „Und die Tiere haben bei uns immer Vorrang“, versichert Holznagel.
Er und das gesamte Team würden sich wünschen, dass bald möglichst viele ihrer Schützlinge ein neues Zuhause finden.
11:37
50
Bully, 49 ist nicht zu helfen. Uneinsichtig und bestimmt so ein Eckensch.....!
10:32
@49 von oderfla
Schon mal gesehen wieviele Menschen in der Gegend rumscheißen?
Meine Hunde spüren leider jeden Menschenhaufen auf und das ist mehr als ich manchmal ertragen kann! Soviel dazu!
Und gerade Dortmund hat viele schöne Ecken wo man mit Hund gesittet spazieren gehen kann!
Ein Hund braucht Bewegung(nicht in der Wohnung),Disziplin und Zuneigung und genau in der Reihenfolge! dann klappts auch mit dem Nachbarn! Ach und das urinieren und Häufchen machen kann man dem Hund antrainieren ! Hat also wieder was mit dem Halter zu tun!
Hoffentlich gibt es bald auch eine Einrichtung wo freche Kinder eingespeert werden! :-) die gibt es auch immer häufiger!
09:00
Tierschutzhunde.....so ein Schwachsinn!
wer ist denn hier der tierfreund? was ist natürlich oder tierfreundlich daran einen köter oder eine katze zu kastieren und zu chippen und zu barfen.
Leute, zumindest diese großen Köter gehören nicht in die Stadt! Und der Rest sollte nicht alles vollkacken!
08:50
Hallo! Um mich kurz einzumischen! Das Tierheim Dortmund ist das unfreundlichste das ich kenne!
Vor ein paar jahren wollte ich mich als Spaziergängerin anbieten! Hatte zuvor einen Rottweiler-Mischling verloren. Kein Interesse wurde mir gasagt! Dann wollte ich vor ca 8 Jahren einen Hund aus dem Tierheim holen! Ich kam nicht mal zu einem Besuch weil niemand Zeit hatte! War dann in Gelsenkirchen!
Und vor ein paar Monaten wollte ich dem Tierheim eine Trockenfutterspende zukommen lassen ,die nicht klein war ,weil unsere Hunde jetzt gebarft werden! Kein Interesse!!!! hallo wo soll denn da die Hilfe anfangen? Nur in Geld??? Nein Danke!!
Dann lieber jedem Obdachlosen mit Hund unterstützen! Die wissen wie man Hunde glücklich macht!!!
07:56
#44
wie unverantwortlich ... privat vermehrt; mehr nicht! Es wird sich dort keiner mit kynologischen Gesichtspunkten Erblehre und Gendefekten auseinander gesetzt haben. Wenn doch, dann versteh ich diese Leute nicht, die ihren Hund verantwortungslos weggeben, ohne dass man weiß, dass dieses Lebenwesen es auch gut hat! Der Tierheimmitarbeiter will nicht die Wohnung gucken, sondern sich ein Bild davon machen, ob ein Tierschutzhund dort eine Möglichkeit hat, gut untergebracht zu sein. Erzählen können Menschen viel und tun es auch. Tierschutzhunde haben eh schon oft ein physisches oder psychisches Handycap, da sollten sie nicht noch zum Wanderpokal werden oder als Rottweiler in dem 32 m²-Appartment 4. Etage neben 4 weiteren Haustüren wohnen müssen ;-)
07:39
Ich habe meine beiden Katzen über den Katzenschutzverein bekommen. Die Leute dort arbeiten alle ehrenamtlich, die Katzen sitzen in Pflegestellen und bei der Vermittlung fällt auch eine Schutzgebühr an. Dafür bekommt man aber auch durchgeimpfte und kastrierte Tiere. Natürlich schauen sich die Leute dort auch an, wie jemand, der eine Katze haben will, wohnt (ob z.B. Messie oder so) und besonders lobenswert finde ich dort die Vermittlungsseite: http://www.katzenschutz.de/index.php?option=com_content&view=article&id=50&Itemid=77
01:16
@ #44
Maulen Sie hier nicht übers Tierheim rum, sondern bedanken Sie sich bei den unzähligen Tier-Abholern, deren Tiere nach kurzer Zeit wieder im Tierheim landen - aus Zeitnot, wegen Unkenntnis der Käufer, misshandelt, abgemagert, durchgeknallt, als Schmuckstück oder Waffe benutzt.
00:58
Dieses und andere Tierheime sind selber SCHULD. Meine Freundin und ich wollten vor kurzem auch einen Hund aus einem Tierheim holen. Die Auflagen waren mehr als unverschämt. Es sei hier nur genannt Wir möchten ihre Wohnung sehen . Was geht es Tierheim Mitarbeiter an wie ich wohne? Jetzt haben wir einen süßen Hund von privat und sind zusammen glücklich.
11:41
39
In unserer Nachbarschaft wohnt auch eine Frau, die älteren Hunden einen Pflegeplatz gibt. Meistens hat sie 2 bis 3. IMan sieht,dass alle sich wohl fühlen. Gerade weil die Hunde , die sie hat schon älter sind finde ich es toll, dass sie auf ihre letzten Tage nicht im Zwinger dahin vegitieren. Pflegestellen sind wichtig, sicher muss kontrolliert werden, ob die Pflegestelle dem Tier auch gerecht wird. Aber es sollten auch Abstriche gemacht werden. Es muss nicht ein 1000qm Garten sein, oder eine 150qm Wohnung. Wenn das Tier Geborgenheit und Auslauf bekommt , die Versorgung gesichert ist, wo ist das Problem? Allemal besser als ein 6qm Zwinger!
23:58
@ #41
Für die Gestaltung des dortmund.de-Portals und dessen beschränkte Möglichkeiten kann das Tierheim nichts, außerdem hatte ich unter #19 längst den Hinweis auf die aktuellen Infos gegeben. Die Suche danach dauert 30 Sekunden.
Sie können übrigens beruhigt schlafen gehen, denn ich kümmere mich schon direkt in der Nachbarschaft um Vermittlung, wenn es keine anderen Möglichkeiten gibt. Das könnte man also sogar einem Hartzer zumuten.
Eine Beendigung der Aufnahme von sog. Abgabetieren wäre schon ein gewisser Druck auf allzu naive Eltern, die ihren Kindern Tier-Spielzeuge schenken, sich auch unter dem Vermittlungsaspekt in der persönlichen Umgebung wesentlich mehr Gedanken zu machen. Ein erster Schritt.