Fans planen Demo für ihre Rechte
27.08.2010 | 11:21 Uhr 2010-08-27T11:21:00+0200
Dortmund.Für den 9. Oktober planen Fußball-Fans aus ganz Deutschland parallel zum Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die Türkei eine Demonstration unter dem Motto „Erhalt der Fankultur“. Die Fanabteilung des BVB ruft die Anhänger der Dortmunder Borussia zur Teilnahme auf.
Ticketpreise, überzogene Polizeieinsätze, Kommerzialisierung des Fußballs – um diese Themen wird sich die von der BVB-Fanabteilung neu ins Leben gerufene Projektgruppe „Fanpolitik“ ab sofort kümmern. 23 BVB-Fans werden unter der Führung von Tobias Westerfellhaus in der Gruppe arbeiten und versuchen, die Interessen von Fans gegenüber Vereinen, Verbänden und Politikern zu vertreten.
Die Liste der Fanaktionen jüngerer Geschichte ist lang. 2005 wehrten sich die Fans vor dem Hintergrund der finanziellen Notlage des Vereins gegen den „Ausverkauf von Tradition“ mit Demonstrationen vor und Choreographien im Stadion. Im letzten Jahr setzte sich die Fanabteilung mit ihrer Forderung durch, unabhängig von Entscheidungen der DFB und DFL die „50+1-Regel“ in die Vereinssatzung zu übernehmen.
Den Verein mitgestalten
„Wir wollen weiterhin Anteil an der Gestaltung des Vereins haben“, sagt Tobias Westerfellhaus. „In der Projektgruppe wollen wir Konzepte entwickeln, wie wir die Fans für Themen sensibilisieren und unsere Standpunkte in Diskussionen auf Augenhöhe gegenüber der Vereinsführung vertreten können.“ Dass die Fanbündnisse oft stiefmütterlich behandelt werden, hat er schon persönlich erlebt. „Als Mitglied des Bündnisses ‚Unsere Kurve‘ musste ich erfahren, dass die Aktion ‚Fandialog‘ mit Vertretern der DFL und des DFB zu einem Monolog verflachte. Es wurde viel genickt, viel gelächelt, und vor allen Dingen viel beschwichtigt. Wir nehmen an den Gesprächen auch nicht mehr teil.“
Weitere Informationen zum Borussentreff und der Projektgruppe bietet die Fanabteilung von Borussia Dortmund auf ihre Homepage an.
21:37
#5superimpi
dortmunder lassen sich über rechte sprüche aus?
die sind doch in der wellblechhütte zuhause.
moderation, so ok?
wärt ihr mal immer so
20:47
#5 superimpi
der rechte mob ist doch in dortmund zuhause.ist in der ganzen liga bekannt.da habn die fans das ......kreuz im gesicht.
16:17
Wenn sich die Fans gegen überzogene Polizeiaktionen beschweren, sollten sie sich erst mal fragen, warum ein so großes Polizeiaufgebot notwendig ist. Ich gebe @stefan völlig recht, BVB -Spiele bedeuten in Dortmund den Ausnahmezustand. Ein Beispiel: Nach Ende des Spieles wird fleißig durch den Zaun der Schleife Westfalenstadion ( oder heute Allianz-Arena?) uriniert. Denkt da keiner an die weiblichen U-Bahnfahrerinnen, die sich diese S...... ansehen müssen? Übrigens könnte die Stadt dort viel Geld einkassieren.
14:28
Ach nee die Profis sind ja ausgegliedert^^
14:25
Ich lach mich schlaff^^der Alkohol tut seine Wirkung...Fan hat Rechte...Bezahlen!
Das kommt mir vor als ob denen die Vereine gehören..Hallo da geht se knallhart ums Geschäft, und der Fan möchte bestimmt nicht für die Schulden der Vereine aufkommen, nur die die Mitglied sind^^
13:41
Nanu, jetzt ist mein Eintrag gelöscht worden. Anscheinend sind die Sprüche, die ich da zitiert habe, so übel, dass man sie noch nicht einmal als Zitat veröffentlichen darf. Liebe Kollegen in der Redaktion, bitte geben Sie mir eine Nachricht, wie sich das verhält. Hier im Forum oder per Mail. Meine Mailanschrift haben Sie ja.
Lieber Superimpi, nein, ich trage keine blau-weiße Seele in mir. Können Sie sich denn nicht vorstellen, dass man einfach als Mensch von einem solchen Verhalten angewidert ist? Von angetrunkenen Menschenmassen, die durch die Stadt ziehen und solche ehrverletzenden Sprechchöre brüllen? Die ohne Rücksicht auf andere Fahrgäste auf die Scheiben unserer U-Bahnen einschlagen und in Bahnen und Bahnhof einen Haufen Flaschenscherben, Müll und Bierpfützen hinterlassen?
Tatsächlich habe ich, als ich einmal in Gelsenkirchen unterwegs war, im dortigen Hauptbahnhof sogenannte Fußballfans erlebt, die sich genauso schlecht benommen haben und genauso furchtbare Sachen gebrüllt haben. Ich gehe nicht davon aus, dass Fußballfans aus anderen Städten sich besser benehmen. Nur erlebe ich das eben häufiger in Dortmund, weil ich hier wohne.
08:07
@3 - Lieber Stefan,
in diesem Beitrag geht es um Fußballfreunde, -anhänger (auch wenn das Wort Fan von Fanatik stammt).
Diese Menschen möchten anfassbaren, symphatischen, gelebten Sport.
Derartige - wie von dir oben zitierte Entgleisungen - lassen sich leider immer mal wieder von wenigen abseits - stehenden Menschen feststellen.
Aber da du ja wohl unverkennbar eine blau-weiße Seele in dir trägst - erlebst du doch in diesem Moment live, dass man(n) auch mit den Freunden aus GE sportlich umgehen kann.
Und mal ganz ehrlich: die von dir zitierten - für jeden Fußballfreund unerträglichen Reime - wurden auch schon anderswo vorgetragen.
Natürlich ganz sicher nicht in Gelsenkirchen ;-)
Also: bei dem von dir geschilderten sollte jede Rivalität enden. Und denk immer an das Glashaus............und den Steinchen, die sich darin befinden ^^
22:43
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21:04
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14:57
Viele Vereine suchen Leute, die in ihrer Freizeit bspw. bei der Jugendarbeit mithelfen. Hier kann Zeit sinnvoll mit Fußball verbracht werden, und man kann in Vereinen gestalten.
Fußballvereine der ersten Ligen sind Wirtschaftsunternehmen, die konkurrenzfähig sein müssen. Hierbei geht es natürlich auch darum, die Fans einzubeziehen, um ein positives Umfeld zu schaffen.
Ein Fan unterstützt einen Verein. Wenn ich gestalten will, gehe ich in einen Verein und nehme Ämter an.
Was soll also diese Aktion ohne konkrete Themen? Was ist Erhalt der Fankultur? Das ist ja schon große Politik. Sätze ohne Inhalt.
Zum Thema Kartenpreise hat Herr Hoenes ja schon einmal Tacheles geredet.