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Fans beim Juicy-Beats-Festival feiern trotz schlechtem Wetter

29.07.2012 | 09:34 Uhr
Fans beim Juicy-Beats-Festival feiern trotz schlechtem Wetter
Besucher beim Juicy-Beats-Auftritt von Casper

Dortmund.  Rocken statt Regen: Beim Juicy-Beats-Festival in Dortmund ließen sich die Besucher vom schlechten Wetter nicht beeindrucken. Fast 20.000 Gäste feierten Musiker wie Casper, Modeselektor und Prinz Pi. 120 DJs und 40 Bands auf sieben Bühnen und 20 Floors - besonders gut kamen die Dortmunder Künstler beim Publikum an.

Selbst das schlechte Wetter konnte diese Partymeute nicht vom Feiern abhalten: Knapp 20.000 Musikfans sind am Samstag zum 17. Juicy Beats Festival in den Westfalenpark gepilgert und haben sich die Bässe um die Ohren fliegen lassen. Dennoch blieb die Besucherzahl hinter den letzten Jahren zurück.

Organisator Martin Juhls war dennoch zufrieden: „Es ist toll, dass die Leute Lust drauf haben und trotz Regen hergekommen sind“, lobt er die Annahme des jährlichen Events. Vor allem die Mainstage lockte massig Gäste an. Daran waren die Auftritte von den Echogewinnern Casper und Modeselektor nicht unbeteiligt. Die erfolgreichen Künstler performten Hit über Hit und sorgten so am Abend für nonstop gute Laune.

Topacts beim Juicy Beats begannen diesmal bereits um 13.30 Uhr

Wohl auch, weil zu dem Zeitpunkt von Regenwolken nichts mehr zu sehen war. Zuvor heizte unter anderem Prinz Pi den Musikbegeisterten aber mit einer tollen Show genauso ein: „Das ist Sound“ ließ der Rapper verlauten und brachte die Masse zum Händewedeln, Springen und Tanzen.

Neu in diesem Jahr: Die Topacts begannen bereits um 13.30 Uhr das Publikum zu unterhalten. So konnten die Besucher schon früh zur Musik von Aphroe und Mikro Machine und später dann Nosliw die Hände schwingen. „Wenn wir schon so eine tolle Bühne haben, dann müssen wir das doch von Anfang an ausnutzen“, begründet Festivaldirektor Carsten Helmich die Neuerung.

Auch das Dortmund.Kreativ Camp debütierte in diesem Jahr beim Juicy Beats. Hier hatten 15 lokale Designer die Chance, ihre Produkte vorzustellen und unter die Leute zu bringen. Das „Silent Cinema“ und die „Silent Disco“ waren weitere erstmalige Angebote für die Gäste. Dort konnte per Funkkopfhörer abgefeiert werden.

„Wer Dortmunds Szene kennen lernen will, der geht zum Juicy Beats“

Juicy Beats 2012 in Dortmund

Mit etwa 120 DJs und 40 Bands auf sieben Bühnen und 20 Floors war für jeden Musikgeschmack etwas dabei: Von Electronic Beats und House über Indiepop und Alternative bis hin zu HipHop und Reggae sowie World-Music und Funk'n'Soul hatte auch in diesem Jahr Dortmunds größtes Musikereignis wieder alles im Angebot, was das Musikherz begehrt.

Besonders die lokalen Künstler stießen auf große Begeisterung. „Wer Dortmunds Szene kennen lernen will, der geht zum Juicy Beats“, so Juhls über die starke Dortmunder Bindung. Beim „Beat Battle“ konnten sich dann musikalische Talente messen und ihre Kreativität mit eingehenden Rhythmen ihren Zuhörern präsentieren.

Neben musikalischer Vielfalt gab es aber auch kulinarisch nichts zu meckern. Döner, Pizza und Co. ließen sich ebenso gut verkaufen wie Obstsalate oder sommerliche Drinks. Für die, die an Andenken interessiert waren, gab es mit der Fotobox oder Verkaufsständen die Möglichkeit, ein Mitbringsel zu ergattern. Von 12 Uhr bis tief in die Nacht konnte das Musikangebot genossen werden.

Mareike Fangmann

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