Familienstreit löste Schlägerei aus - Bruder in Lebensgefahr
27.06.2012 | 18:54 Uhr 2012-06-27T18:54:00+0200
Dortmund. Polizei und Feuerwehr wurden am Mittwochnachmittag zu einer Massenschlägerei in die Nordstadt von Dortmund gerufen. In der Burgholzstraße war ein jahrelang zurückliegender Familienstreit eskaliert: Zwei Brüder wurden dabei schwer verletzt, einer schwebt in Lebensgefahr.
Zwei zunächst lebensgefährlich verletzte Opfer forderte am Mittwochnachmittag eine heftige körperliche Auseinandersetzung mit mehreren erwachsenen Männern in der Nordstadt von Dortmund. Zwei Personen wurden festgenommen.
Nach jetzigem Stand der Ermittlungen liegt das Motiv laut Staatsanwaltschaft in einem mindestens zehn Jahre zurückliegenden Familienstreit. Die schwerverletzten Brüder im Alter von 35 und 34 Jahren aus Dortmund seien noch nicht vernehmungsfähig. Einer der Geschädigten befindet sich den Angaben nach nicht mehr in Lebensgefahr.
Um 16.50 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einer Massenschlägerei gerufen. In der Burgholzstraße stellte sich die Lage dann auch dramatisch dar: Denn schnell wurde den herbeigerufenen Rettungsleuten klar, dass es Schwerverletzte gab, auch Stichwaffen sollen dabei eine Rolle gespielt haben. Eine dritte Person erlitt leichte Verletzungen, teilte die Feuerwehr mit. Durch den Rettungsdienst wurden die Verletzten vor Ort medizinisch versorgt und anschließend in Krankenhäuser gebracht.
Haftbefehl wegen Totschlags für zwei Brüder
Die Einsatzkräfte wurden von einem Zeugen, der auch erste Hilfe leistete, alarmiert. Die Polizei nahm noch vor Ort zwei Tatverdächtige, ein Brüderpaar im Alter von 29 und 31 Jahren aus Dortmund, fest. Die beiden wurden am Donnerstag dem zuständigen Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Dortmund vorgeführt, der antragsgemäß Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erließ.
Die Polizei Dortmund suchte vor Ort nach Waffen und Stichwerkzeugen, die bei der Auseinandersetzung eingesetzt worden sein sollen. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Polizei dauern an. Im Einsatz waren auch zwei Notärzte, drei Rettungswagen sowie ein Einsatzleiter der Feuerwehr.
11:32
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07:06
ich hoffe das lesen auch unsere politiker, denn die denken sie haben die nordstadt
im griff.
aber die träumen weiter, von einer blühenden nordstadt.
nur was da blüht, liesst man jeden tag.
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17:04
es gibt übrigens in Dortmund auch ungefährliche Wohngegenden. Man muß nur richtig auswählen...
Wenn man hier so die vergangenen Kommentare der Nordstadtbewohner liest, ist es im Kreuzviertel und Lücklemberg noch gefährlicher.
In der Nordstadt sind das natürlich nur bedauerliche Einzelfällle.
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10:20
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08:38
Ich denke jeden weitere Beschreinung erübrigt sich dank der Überschrift.
07:48
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23:40
Für Völkerkundler ist die Dortmunder Nordstadt ein interessantes Terrain.
22:58
Das zeichnet die Einmaligkeit der Nordstadt aus. Nur Kreuzberg kann damit konkurrieren, aber Berlin ist weit weg..,deshalb sollten wir froh sein , eine solches Schauspiel dierekt vor der Haustür erleben zu dürfen.
Und uns an der Lebensfreude, Herzlichkeit und Gastfreundlichkeit dort erfreuen.
Und schafft Arbeitsplätze in den Operationssäälen.
Ein wichtiger Faktor, im bundesdeutschen Kampf, für mehr Arbeit und Vollbeschäftigung.....
21:39
Warum werden Polizei und Rettungskräfte dort hingeschickt. Die begeben sich nur unnötig in Gefahr. Manche Sachen regeln sich auch alleine.
19:53
Das die "Ehre" immer mit Waffengewalt verteidigt werden muss. Ohne die Waffen wäre es eine Faustkampf Mann gegen Mann, aber dazu sind diese Individuen zu feige.