"Ey Mann, wie bekomme ich mein Auto hier weg"

Das Parken im Kreuzviertel gestaltet sich schwierig. Viele Anwohner, wenige Parkplätze. Meist bereitet das Einparken in enge Lücken Probleme. Soweit, so bekannt. Einem unbekannten Autofahrer dürfte jetzt das Ausparken ziemlich schwer fallen - sein Wagen wurde in eine Baustelle eingebaut.

Dortmund.. Das durchaus amüsante Foto, das unsere Redaktion am Dienstag erreicht hat, zeigt einen Kleinwagen im Dortmunder Kreuzviertel, der offenbar in einer Baustelle feststeckt. Weit und breit ist kein anderes Auto zu sehen - denn an der Schillingstraße / Ecke Kuhlmannstraße herrscht aktuell komplettes Park- und Halteverbot. Offenbar hatte der betroffene Autofahrer diese Informationen übersehen oder nie erhalten.

Auf Nachfrage teilte Stadtsprecherin Heike Thelen am Mittwoch Folgendes mit: Die Stadtwerke, beziehungsweise das Tochterunternehmen Donetz, erneuern an besagter Stelle seit Montag (17.10.) Stromkabel. Im Auftrag der Firma sei ein privates Unternehmen mit der Aufstellung der Park- und Halteverbotsschilder beauftragt worden. "Diese müssen laut Anordnung mindestens 72 Stunden vor Beginn der Baustelle aufgestellt werden", heißt es in der schriftlichen Stellungnahme. Die Eigentümer der Straße seien über die Baustelle informiert worden, zudem habe die Baufirma die Anwohner über die Presse informiert.

Die Baufirma versucht aktuell den Halter zu erreichen, damit dieser sein Auto umparken kann. Bislang habe man ihn aber noch nicht informiert, "da das Fahrzeug zum jetzigen Zeitpunkt die Bauarbeiten nicht behindert", heißt es in der Erklärung weiter. Der Abschlepphaken droht dem Wagen damit ebenfalls nicht.

Sollte sich der betroffene Halter jetzt denken "Ey Mann, wie bekomme ich mein Auto hier weg", kann er sich laut Stadt täglich bis 16 Uhr an die Baufirma vor Ort wenden.