Ex-Berater will 690.000 Euro von BVB-Torhüter Roman Weidenfeller
16.12.2011 | 17:53 Uhr 2011-12-16T17:53:00+0100
Dortmund. Dass er mitten in den Verhandlungen zur Vertragsverlängerung beim BVB den Berater gewechselt hat, kann für Borussia Dortmunds Torwart Roman Weidenfeller teuer werden. Sein Ex-Berater fordert 690.000 Euro, er klagt Provision für Weidenfellers Vertragsverlängerung beim BVB ein.
Fußball – das sind nicht nur Punkte und Tore. Fußball – das bedeutet auch im Ruhrgebiet jede Menge Kohle. Wer so alles mitverdient an den Verträgen zwischen Spielern und Verein? Bei der Vertragsverlängerung von Roman Weidenfeller beim BVB jedenfalls nicht dessen früherer Berater Dr. Michael Becker. 690 000 Euro sind ihm so nach seiner Rechnung durch die Lappen gegangen. Deshalb ist es jetzt aus mit „echter Liebe“: Beckers Rechtsanwalt-Kollege verspricht dem Keeper eine „bittere Weihnachtspille“.
Wenn die eine Kuh keine Milch gibt, wird eben die andere gemolken. Am Freitag war Professor Dr. Ernst Fricke aus Landshut vor dem Landgericht Dortmund bei dem Versuch gescheitert, das vermeintliche Vermittlungshonorar Beckers beim BVB einzutreiben. Die Beweislage erschien auch dem Vorsitzenden Richter zu dünn: Becker beruft sich auf eine Besprechung am 23. September 2010 mit Michael Zorc, Hans-Joachim Watzke, Roman Weidenfeller und ihm selbst. Inhalt: Die Verlängerung des Arbeitsvertrages Weidenfellers. Ergebnis: Keines. Im November 2010 wechselt Weidenfeller den Berater; Anfang 2011 unterschreibt er seine dreijährige Verlängerung bei den Schwarz-Gelben. Becker sieht sich als Wegbereiter dieses Vertrages und will dafür kassieren: das „übliche“ Maklerhonorar von zehn Prozent des Jahresbruttogehalts Weidenfellers, und zwar für jedes Vertragsjahr.
Berater will das Geld jetzt von Weidenfeller persönlich
Das Gericht sieht das anders, hat sich tief in das FIFA-Spielervermittlungs-Reglement eingearbeitet und ist sich sicher: Sanktionen bis hin zum Zwangsabstieg würde der BVB in dieser Sache nicht riskieren. Eher ein Berufungsverfahren – denn auch beim gütlichen Einigungsvorschlag von 150 000 Euro („Dann wäre die Kuh vom Eis“) winkt der BVB-Anwalt ab. Der Verein habe die Provision zudem bereits an den neuen Spielerberater von Weidenfeller gezahlt.
Verlängerung für den Kläger gab es nicht – auch weil er ausgerechnet die letzte Verhandlung in diesem Jahr erwischt hatte. Dafür kündigte er an: Statt beim BVB will er sich das Weihnachtsgeld jetzt bei Weidenfeller höchstpersönlich abholen.
17:39
Das kommt davon, wenn die Hirnzellen auf der Sonnenbank verdampfen.
17:38
@Rentner4rr | #5
etwa die 100 Mark im Monat die Du in der Bezirksliga bekommen und gleich in der Kneipe umgesetzt hast höhö
Wenn Du wirklich "jemand" wärest...müsste ich Dich kennen...und Du mich auch
Aber Du bist nur ne Labertasche
;-)
PS: Ich sage mal nur...das Spiel am 05.10.1984!!!
14:54
Von den unglaublich hohen und im Vergleich zur arbeitenden Bevölkerung astronomisch hohen Gehältern der Top-Fussballspieler - die mittlerweile schon anstössige Grenzen überschritten haben - werden eben auch "Berater" angelockt wie die Schmeissfliegen von Hundehaufen. Jeder will schliesslich "satt" werden - die Schmeisfliegen und die "Berater".
13:45
mit den Berater Gehältern.
So und jetzt warten wir erstmal ab, was die nächste Gerichtsverhandlung bringt. Bisher hat der Anwalt vom EX-Berater einer Niederlage eingesteckt.
Ob das nun Sinn macht oder nicht mit demBerater kann ich nicht beurteilen,die haben die Berater bereits als Nachwuchsspieler und wenn sie dann sehr gute Verträge bekommen,liegt es auch oft am Berater, sodass manchmal ein Berater doch Sinn machen könnte.
Ist doch ähnlich wie mit Steuerberater, ein guter Steuerberater holt oft mehr raus, als er kostet als wenn du eine Steuererklärung ohne Wissen machst.
13:35
das hat Roman davon jezt kann er Löhnen
wie kann sich ein Spieler mit einen Berater
einlassen ist Roman den zu dumm seine Sachen
selber zu bewältigen
ich habe früher alles selber gemach
heute habe ich die Taschen voll
also jeden das seine
03:37
Komisch...
Damals bei Bodo illgner haben alle gelästert, weil seine Frau das gemacht hat
(anscheinend auch ganz gut)
Aber mal am Rande...
Für ein paar Stunden zusammen sitzen und quatschen...
Nur für eine Verlängerung und nicht neu ausarbeiten...700.000 Euro Provision!!!
Das dürfte ja wohl ein Stundenlohn von 100.000 Euro bedeuten
Das zieht man den armen Fans alles aus der Tasche...
Das ist die beschworene Tradition im Fußball und "Wahre Liebe" beim BVB (die Kohle)
Ich weiß schon warum ich nicht mehr ins Stadion gehe und auch kein Sky-Abo habe
Und das ist der BVB nicht schlechter oder besser als andere auch
Da werden die "Fans" genauso abgezockt wie der Steuerzahler von den Bankern in der Finanzkrise
Die Preise regeln sich über die Resonanzen und da haben Sie völlig recht .
23:36
Das kann der T-Shirtverkäufer und anerkannter Fliegenfänger doch locker zahlen.....
21:32
Schön blöd von den Spielern........
Mein Berater wäre Frau EinOerer - und schwupps hätte ich die Provision sozusagen selber verdient.
Bernd Schuster hat das während seiner kompletten Karriere so gemacht und macht es heute meines Wissens immer noch so.
Ganz ehrlich -die Jungs können doch nicht alle in Sachen Eigenvermarktung völlige Nieten sein
20:58
Es ist schon interessant, was das Umfeld von bekannten Personen so alles kassiert.