Erstmals Eintrittskarten fürs Rudelgucken auf dem Friedensplatz

“Dortmund guckt Fußball“ heißt es ab heute auf dem Friedenplatz in Dortmund.
“Dortmund guckt Fußball“ heißt es ab heute auf dem Friedenplatz in Dortmund.
Foto: Knut Vahlensieck
Was wir bereits wissen
„Es ist bundesweit die größte Leinwand, die bei einem Public Viewing aufgestellt wird“, freut sich Schaustellerchef Hans-Peter Arens über die 90 Quadratmeter große Rudelguck-Fläche auf dem Friedensplatz. Seit Freitagabend ist Dortmund im Hyundai Fanpark in bester Feierlaune. Geguckt werden darf erstmals auf zwei Leinwänden, je 45 qm groß.

Dortmund.. „Es ist bundesweit die größte Leinwand, die bei einem Public Viewing aufgestellt wird“, freut sich Schaustellerchef Hans-Peter Arens über die 90 Quadratmeter große Rudelguck-Fläche auf dem Friedensplatz. Seit Freitagabend (8. Juni 2012) ist Dortmund im Hyundai Fanpark in bester Feierlaune. Geguckt werden darf erstmals auf zwei Leinwänden, je 45 m2 groß.

Dabei wird die große Feuertaufe heute auf das 10.250 Fans fassende Areal zukommen, wenn Deutschland gegen Portugal bei der Fußball-Europameisterschaft antritt. „Wir sind kampferprobt“ guckt OB Ullrich Sierau gelassen auf die Herausforderung „Public Viewing“. Meisterfeiern, Weltmeisterschaft 2006 oder Loveparade Dortmund haben gezeigt, dass Dortmund in Sachen Großveranstaltungen in der Champions League antritt.

Sind alle Plätze voll, wird dicht gemacht

Sierau betonte, dass das Thema „Sicherheit einen ganz großen Stellenwert hat“. So wird es diesmal zum kostenlosen Public Viewing Eintrittskarten geben, „damit wir genau wissen, wie viele Menschen sich auf dem Friedensplatz aufhalten“, so Hans-Werner Rixe von der Dortmunder Agentur.

Wer reinkommt, erhält ein solches Ticket, das er am Ausgang wieder abgegeben muss. Sind die 10.250 Plätze voll, werden die Eingänge dicht gemacht. Glas, Flaschen und Bengalos sind verboten. Je nach Einstufung des Spiels in verschiedene Gefahrenstufen werden über 100 Security-Mitarbeiter rund um den Friedensplatz im Einsatz sein.

Kein Platz für Pyrotechnik

Gefeiert werden soll friedlich. Auf dem Friedensplatz ist kein Platz für Gewalt, auch nicht für Pyrotechnik, so der Oberbürgermeister. Zusätzliche Wellenbrecher und ein zwei Meter breiter Sicherheitskorridor für Sanitäter und Sicherheitsleute wurden ebenfalls installiert. Und ein sechs Meter breites Zugangstor bietet Fluchtwege und Zufahrtsmöglichkeiten für die Feuerwehr. „Diese Tore werden nach dem Public Viewing wieder abmontiert, können aber bei künftigen Großveranstaltungen schnell wieder installiert werden“, so Hans-Werner Rixe.

Die Preise an den Imbissbuden, so Hans-Peter Arens, stammen aus dem Jahre 2006, dem Jahr, als nicht nur Dortmund das große Sommermärchen erlebte. So kosten 0,4 Liter Bier 3,50 Euro, 0,5 Liter Fanta, Cola oder Wasser ebenfalls 3,50 Euro. Die Eingänge werden immer eine Stunde vor Spielbeginn geöffnet werden. Heute geht’s gegen 17.15 Uhr los. Ab 19.45 Uhr - vor den Spielen der deutschen Mannschaft - gibt’s auch ein Liveprogramm. Dann spielt die Lüner Rockband „Pub Connection“. Durch das Programm führt DJ Mirko Heinze.