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Mordfall Dirk.

Ermittler fanden DNA-Spuren in der Tatwohnung

16.02.2016 | 13:32 Uhr
Dirk W. wurde am ersten Weihnachtstag 2014 tot in seiner Wohnung im Clarenberg gefunden.
Dirk W. wurde am ersten Weihnachtstag 2014 tot in seiner Wohnung im Clarenberg gefunden.Foto: Archivfoto: Oliver Schaper

Dortmund.  Der mutmaßliche Mörder des 43-jährigen Dirk W. aus Hörde hat in der Tatwohnung am Clarenberg nicht nur einen Fingerabdruck, sondern auch DNA-Spuren hinterlassen. Das wurde am Dienstag im Prozess vor dem Landgericht bekannt.

Nachdem das Opfer am ersten Weihnachtstag 2014 tot in seiner Wohnung gefunden worden war, hatte die Polizei umfangreiche Spurensicherungs-Maßnahmen durchgeführt. Nach der Festnahme des verdächtigen Asylbewerbers Anfang Januar in einer Unterkunft in Höxter konnten die Beamten dann DNA-Vergleichsuntersuchungen in Auftrag geben.

Tatsache ist: Am ganzen Körper von Dirk W. wurde nicht eine Spur gesichert, die dem Verdächtigen zugeordnet werden kann. Wohl aber an der Kleidung des Toten, an einer Zigarettenkippe und auch an einer Kondomverpackung, die auf dem Tisch in dem kleinen Wohn-Schlafzimmers gefunden worden war.

Der Angeklagte will sich im Prozess weiter nicht zu dem Mordvorwurf äußern. Bei der Polizei hatte er nach seiner Festnahme zugegeben, in der fraglichen Nacht in der Wohnung am Clarenberg gewesen zu sein. Mit dabei sei aber auch ein Mann aus Tunesien gewesen. Dieser und Dirk W. hätten ihn irgendwann nach draußen geschickt.

Martin Braunschweig

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