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Erhöhte PCB-Werte im Fredenbaum

17.11.2011 | 15:23 Uhr
Erhöhte PCB-Werte im Fredenbaum
Luftbild. Luftbild. Der Dortmunder Hafen mit dem Historischen Hafenamt. WR-Bild: Ralf Rottmann

Dortmund.   Die Belastung mit PCB, Furan und Dioxin ist im Bereich der Kleingartenanlage Hafenwiese geringer geworden. Gestiegen sind die Messwerte hingegen im Fredenbaumpark. Verantwortlich sind wohl Schrottfirmen auf dem Hafengelände.

Die PCB- und Dioxin- und Furanbelastungen im Staubniederschlag im Dortmunder Hafengebiet sind in den Monaten August und September gegenüber den Vormonaten gesunken. Dies gilt für die Messstellen „Hafenwiese“ und „Containerterminal“.

Die Belastung an der Messstelle „Fredenbaumpark“ ist hingegen gestiegen. Das teilte jetzt die Bezirksregierung Anrsberg mit. Die Werte wurden bei Staubniederschlagsmessungen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) für die Messperiode vom 5. August 2011 bis zum 01. Oktober 2011 ermittelt.

Die Staubniederschlagsmessungen werden durchgeführt, um die Belastung durch PCB und Dioxine und Furane zu ermitteln. Dies ist relevant für die Bodenbelastung bzw. die Belastung von Nahrungsmitteln aus diesen Bereichen. Mit der Messstelle am Containerterminal wird die Wirksamkeit weiterer Minderungsmaßnahmen bei der Firma Interseroh überprüft.

Die Belastung in der Kleingartenanlage Hafenwiese liegt in vergleichbarer Größe wie die Jahresmittelwerte in den Ballungsräumen Essen und Duisburg. Im Fredenbaumpark sind die Werte im August und September angestiegen. Die Belastung im Fredenbaumpark wird vermutlich durch die direkt südwestlich benachbarten Schrottverarbeitungsbetriebe aus dem Hafenbereich verursacht.

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Kommentare
17.11.2011
23:59
@ #3
von vaikl | #4

Aber die tausenden Arbeiter/Leihkräfte, die dort in der Woche malochen, die dürfen.

Nette Schmonzette aus dem trostlosen Süden, allerdings sollen solche Erkundungen auch manchmal den Horizont erweitern, damit man in Kommentaren nicht immer nur sein Ego pflegen muss.

1 Antwort
Trostloser Süden...? Wer, was?
von runningvalentino | #4-1

Die Leute , die dort arbeiten (müssen) , sind zu bedauern ,keine Frage!

Deshalb muss man aber im Hafengebiet des Sonntags nicht spazieren gehen. Wie spießbürgerlich ist denn ein "Sonntagsspaziergang" , das klingt ja fast wie "Sonntagsbraten" oder" Sonntagsanzug" ; irgendwie , wie ein Relikt aus vergangenen Zeiten.

Und, man geht ja auch nicht ins Bordell um "seinen Horizont zu erweitern" und sich einen Meinung über ein solches Etablissement bilden zu können.

Champion shot, das war dürftig, das geht besser :-)

17.11.2011
22:36
Mit Verlaub champion shot...
von runningvalentino | #3

wer , um alles in der Welt, macht denn einen "schönen Sonntagsspaziergang" durch den Hafen ? Das kann man unter einem solchen Aspekt doch nicht machen!

Auch nicht, wenn man ansonsten auch nicht im Grünen wohnt. No way !

17.11.2011
20:58
@ #1
von vaikl | #2

Machen Sie doch einfach mal nen schönen Sonntagsspaziergang durch den Hafen, am besten hinten bei Hittmeyer und RohstoffRecyclingDortmund (RRD), den ehemaligen Schrottabnehmern von Envio und Töchtern im Privatkonzern vom RWE-Chef Grossmann.

1 Antwort
Sonntagsspaziergang bei RRD
von umweltengel | #2-1

Was soll man denn dort ausgerechnet am Sonntag finden was man sonst nicht sehen kann? Wenn Sie Ross und Reiter nennen können, kann ich mich darum kümmern und freue mich über Ihre anonyme Antwort.

17.11.2011
20:28
Auch der Dortmunder NOrden hat ein Recht auf frische Luft
von xxyz | #1

Wann tut die Stadt endlich etwas?
Arbeitet die Wirtschaft hier wie bei den Schiffeverwertern in Pakistan? Als ich die Bilder der Trafoentsorgung gesehen hatte, gab es schon vergleiche. Und das alle unter der Aufsicht Deutscher Behörden.

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