Einzelhändler in Dortmund sorgen sich wegen großer Thier-Galerie
28.06.2011 | 15:46 Uhr 2011-06-28T15:46:00+0200
Dortmund.Die Sorge vieler Dortmunder Einzelhändler, dass ihnen die im September eröffnende Thier-Galerie das Wasser abgräbt, ist im Verwaltungsvorstand angekommen. Der versprach, dass Vorgaben für das große Einkaufszentrum am Westenhellweg eingehalten werden. Bisher habe nur ein Geschäft (Vosswinkel) seinen Standort wegen des neuen Konsumtempels aufgegeben.
Der Verwaltungsvorstand der Stadt Dortmund befasste sich in seiner Sitzung am Dienstag mit dem Sachstand zur Thier-Galerie. Um die Ansiedlung der Thier-Galerie für den Einzelhandel in der Dortmunder City verträglich zu gestalten, wurden aus Sicht des KonsultationsKreises Einzelhandel und der Verwaltung drei „maßgebliche Regelungen“ getroffen:
Die gesamte Verkaufsfläche der Thier-Galerie wurde auf 33.000 m² beschränkt. Darüber hinaus wurden im Bebauungsplan für alle zentrenrelevanten Sortimente Verkaufsflächen-Obergrenzen festgesetzt. Mittlerweile sind 97 Prozent der Ladenlokale in der Thier-Galerie vermietet. Es ist festzustellen, dass die Vorgaben zu den maximal möglichen Verkaufsflächen eingehalten werden.
Das Angebot in der Thier-Galerie wird von Anbietern der Bekleidungsbranche dominiert. Insgesamt wird auf knapp 19.000 m² Verkaufsfläche Bekleidung angeboten. Auf weiteren knapp 3.000 m² Verkaufsfläche werden Schuhe und Lederwaren präsentiert. Mit Rewe wird ein für die Dortmunder City wichtiger Lebensmittel-Vollsortimenter angesiedelt. Weitere größere Ankermieter der Thier-Galerie sind H&M, Primark, DM Drogerie, New Yorker, Vosswinkel und Thalia.
Mit Ausnahme von Vosswinkel sind der Verwaltung bisher keine Betreiber bekannt, die ihren Standort in der City zugunsten der Thier-Galerie aufgeben.
Etwa die Hälfte der Geschäfte sind neu in Dortmunds City
Als dritter wesentlicher Punkt wurde definiert, dass mindestens ein Drittel der in der Thier-Galerie befindlichen Shops noch nicht im Innenstadtbereich von Dortmund eröffnet waren. „Hier kann von Seiten der Stadt sogar attestiert werden, dass dieses so genannte Alleinstellungsmerkmal von über 50 Prozent der Shops erfüllt wird“, heißt es in einer Mitteilung.
Um die tatsächlichen Auswirkungen der Thier-Galerie auf die Dortmunder City darstellen zu können, wird die Verwaltung ein Gutachten zur Evaluierung beauftragen. Die hierfür nötigen Referenzzahlen aus der Eingangsuntersuchung liegen bereits vor.
17:36
Wie viel Verkehr wird dieses Objekt auf den Südwall bringen, von welcher Art wird der sein, wem soll das gefallen?
Wo sind die direkten Anbindungen an den ÖPNV die oberirdischen Haltestellen in der Nähe sind ja schon längst gefallen– Oder gibt’s ne U-Bahn-Haltestelle im Haus?
Wie werden Fahrradfahrer dort empfangen werden - geschütze Unterstände?
Soll dort das Publikum einlaufen, das mit Geländewagen ohne Gelände und Kinderfängern (Front Bull Bars) ihren Zeitgeist zum Ausdruck bringen?
Ich weiß, ist wohl schon mal angesprochen worden, aber auch schon lange her......
12:15
@#1
Ihre Ansicht kann ich nur unterschreiben!!!
09:24
Einheitsbrei !
Wenn man sich die Liste der Händler der Thiergallerie anschaut erwrten einen keine Überraschungen.
Alles wie woanders auch, alles der selbe Brei, ja keine Experimente wagen.
Wer dort einkaufen geht ist selber schuld, langweiliger gehts nimmer.
Hochwertiger Einzelhandel? Fehlanzeige.
Wer außer H M &Co soll denn auch die Fantasiemieten zahlen?
Aber der Pöbel wird strömen, die Jüngeren kennen ja auch nichts anderes mehr.
So bekommt man eine schöne Innenstadt auch kaputt...