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Ein Vorgang im "stillen Kämmerlein"

02.06.2008 | 19:46 Uhr

Als einen "Vorgang im stillen Kämmerlein" bezeichnet der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) die Wahl von Prof. Ursula Gather zur neuen Rektorin der Technischen Universität. "Es wäre wünschenswert gewesen, wenn sich Prof. ...

... Gather kurz nach ihrer Wahl mit einem Grußwort an die Studierenden gerichtet hätte", so Rico Maynert, AStA-Referent für Hochschulpolitik. "Leider wurde seitens der Uni-Verwaltung von keinem Mittel Gebrauch gemacht, die Hochschul-Öffentlichkeit über die Wahl und deren Ergebnis zu informieren", sagte Maynert auf Anfrage unserer Zeitung. Nicht einmal eine Uni-Rundmail sei verschickt worden. Unverständlich sei auch, dass der Senat - abweichend vom üblichen Sitzungstermin an einem Donnerstag - diesmal am Samstag getagt habe. Maynert: "Man hätte den gesamten Vorgang hochschulintern öffentlicher machen müssen." Das Votum für Gather mit einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen - die WAZ berichtete - bewertete der Asta-Sprecher als "relativ eindeutig". Trotz der Vorbehalte vieler Studierender gegenüber der Neuausrichtung der Hochschule als TU hätten offenbar selbst die drei studentischen Senatsvertreter sich nicht komplett gegen eine "technische" Rektorin ausgesprochen.

Von Michael Kohlstadt

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