Durch Neubau der Schnettkerbrücke soll es weniger Unfälle geben

Die Schnettkerbrücke ist offiziell freigegeben.
Die Schnettkerbrücke ist offiziell freigegeben.
Foto: Ralf Rottmann
Was wir bereits wissen
Freie Fahrt am westlichen Tor der Stadt – die 99 Millionen Euro teure Baumaßnahme an der B1 und A 40 ist nach rund sieben Jahren beendet. Am Donnerstag wurde der Verkehr offiziell freigegeben.

Dortmund.. Freie Fahrt am westlichen Tor der Stadt – die 99 Millionen Euro teure Baumaßnahme an der B1 und A 40 ist nach rund sieben Jahren beendet. Am Donnerstag wurde der Verkehr offiziell freigegeben. Stolzer Mittelpunkt der einstigen Baustelle: die neu gebaute Schnettkerbrücke.

Weniger Staus, weniger Unfälle und weniger Verkehrsverlagerungen in das städtische Straßennetz – das prophezeite der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister, Enak Ferlemann, der bei der Verkehrsfreigabe sprach. 100.000 Autos, Lastwagen und Motorräder müssen Brücke und Straßenabschnitt in Zukunft täglich tragen. „Gerade in Ballungsgebieten wie dem Ruhrgebiet sind leistungsfähige Verkehrswege von besonderer Bedeutung. Sie sind die Grundlage für Wachstum und Wohlstand in unserem Land“, sagt Ferlemann.

Stadtbildprägend

Die Brücke sollte aber nicht nur sinnvoll, sondern auch schön sein – stadtbildprägend, betont Ferlemann. Gelungen, findet Ob Ullrich Sierau, der augenzwinkernd einen etwas ambitionierten Vergleich zog: Der geschwungene Bogen orientiere sich farblich an der Golden Gate Bridge. „Und die Dortmund sind ebenso stolz auf ihre Brücke wie die Menschen in in San Francisco.“

Ekhart Maatz, Abteilungsleiter im NRW-Verkehrsministerium, blickte in die Zukunft: „Wir müssen uns auch dem östlichen Ausgang der Stadt zuwenden.“ Stadt, Wirtschaft, Land und Bund seien sich einig: „Wir brauchen den Tunnel.“ Sierau versicherte: „Wir haben noch viele Wünsche, wie den Ausbau des Radwegenetzes.“