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Duran Duran bescheren in Dortmund Diskofieber aus den Achtzigern

29.01.2012 | 16:23 Uhr
Duran Duran bescheren in Dortmund Diskofieber aus den Achtzigern
Duran Duran in Halle 2 der Westfalenhallen. Foto: Ralf Rottmann

Dortmund.   Duran Duran haben bei ihrem Auftritt eines bewiesen: Manche Dinge ändern sich nie. Die Band aus England blieb trotzdem in der Westfalenhalle am Puls der Zeit. Irgendwie gleich und doch neu.

Duran Duran haben bei ihrem Auftritt eines bewiesen: Manche Dinge ändern sich nie. Die Band aus England blieb trotzdem in der Westfalenhalle am Puls der Zeit . Irgendwie gleich und doch neu.

Mit einer silbernen Jacke stand Duran Duran-Frontmann Simon Le Bon auf der Bühne. Er sah ein bisschen aus wie Marty Mcfly aus „Zurück in die Zukunft“ und das trifft ziemlich genau den Kern des Konzerts. Im vergangenen Jahr hatte Duran Duran das aktuelle Album veröffentlicht. Jetzt kamen sie mit den neuen Liedern von der Platte „All you need is now“ nach Dortmund.

Simon Le Bon und seine Kameraden machten dabei fast alles richtig. Eine perfekte Mischung aus ruhigen und schnellen Songs versetzte die Fans in immer neue Gefühlslagen. Mit den alten Liedern weckten sie bei einigen Zuschauern Erinnerungen an die große Duran Duran-Zeit in den Achtzigern . Diskofieber in der Halle: so auch bei dem Bond-Titellied „A View to Kill“ oder dem neuen Track „Too bad you are so beautiful“.

Doch Duran Duran kann auch anders. Düstere Klänge und harte elektronische Einlagen kamen besonders zu Beginn zur Geltung. Das Titelstück zum aktuellen Album passt wie kein anderes in den derzeit wiederkehrenden Trend von Synthie-Pop und Elektro-Einschlägen.

Manko: Schnelligkeit

Das Kunstwerk, diese zwei Welten des leicht blechernen Vergangenen mit dem neuen Gesicht von Duran Duran zu verknüpfen, hat die Band vorzüglich gemeistert. Einziges Manko beim Gastspiel in Dortmund war die Schnelligkeit. Simon Le Bon, John Taylor und Nick Rhodes spulten an den meisten Stellen ihr Programm herunter, als seien sie in Eile. Individuelles gab es nur an wenigen Stellen, doch dann umso stärker.

Le Bon zog irgendwann seine dicke Jacke aus, hatte aber vorgesorgt. Ein silbernes Glitterhemd ließ ihn im Scheinwerferlicht leuchten. „Wir wollen in diesen schwierigen Zeiten ein bisschen Optimismus verbreiten.“ Also sangen Le Bon und Bassist John Taylor zur Freude ihrer Fans - neben dem Klassiker „Wild Boys“ - den früheren Hit „Ordinary World“. Für die Duran Duran-Anhänger war damit klar: Duran Duran bleibt Duran Duran und ist trotzdem neu.

Duran Duran in Westfalenhalle

 

Oliver Körting

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