DSW kommt nur indirekt ans RWE-Gasnetz
09.02.2009 | 17:34 Uhr 2009-02-09T17:34:00+0100Grundsätzliches Interesse an der Übernahme des RWE-Gasfernnetzes signalisieren auch die Dortmunder Stadtwerke. Aber so engagiert wie die Stadtwerke Bochum will DSW-Vorstands-Chef Guntram Pehlke nicht einsteigen in das (bei sicheren sechs Prozent Rendite) lukrative Geschäft.
„Wir haben drei Töchter, die das theoretisch machen könnten”, zählt Pehlke die Gelsenwasser AG, die DEW und die Stadtwerke Schwerte auf. „An zwei von ihnen ist RWE beteiligt - in Dortmund direkt und damit auch indirekt Schwerte. Sie scheiden also schon aus kartellrechtlichen Gründen als Käufer aus.” So stehe den Dortmunder Stadtwerken für den Griff zu dem Gas-Transportnetz - von dem muss sich RWE trennen, um dem Kartellverfahren der EU zu entgehen - nur ein Umweg offen. Und der führe über die fast 50 %-Beteiligung an Gelsenwasser. „Jetzt ist der Gelsenwasservorstand am Zuge”, sagte Pehlke am Montag der WAZ.
11:12
6 % sicheres Geld?
Die Finanzkrise hat uns doch gerade erst immer wieder gesagt, dass Renditen über dem Basiszins, und der liegt eben bei 2 %, mit zusätzlichen Risiken verbunden sind. Die Anleger sind doch genau deshalb als Geldgierig betitelt worden.
Und jetzt? - Sicheres Geld.
Wer soll das glauben?
Aber zur Zeit ist es ja eh egal. Der Staat rettet alles, kostet es was es wolle. Und gerade im kommunalen Sumpf der Abhängigkeiten spielt das alles wohl keine Rolle.
20:34
Besser ist das. Es reicht wenn drei Abzocker-Hyänen (Gazprom, Ruhrgas, RWE) kassieren. Da muss ich nicht noch der DSW bzw DEW weiteres Geld in den Raffzahnhals werfen.