Drei IS-Terrorkämpfer sind nach Dortmund zurückgekehrt

Die Flagge der Terrororganisation Islamischer Staat an einer Moschee im irakischen Mossul.  str/Archiv
Die Flagge der Terrororganisation Islamischer Staat an einer Moschee im irakischen Mossul. str/Archiv
Was wir bereits wissen
Sechs Personen sind aus dem Raum Dortmund in den Nahen Osten gereist, um dort den Islamischen Staat (IS) zu unterstützen. Drei sind nun wieder da.

Dortmund.. Sie kämpfen für den Terror: Sechs Personen sind aus dem Großraum Dortmund nach Syrien oder in den Irak gereist, um dort den Islamischen Staat (IS) zu unterstützen. Das Bundeskriminalamt warnt vor den sogenannten "Rückkehrern". Im Falle Dortmunds sind es bisher drei. Grundsätzlich gebe es drei Möglichkeiten, wie Rückkehrer aus den Kriegsgebieten in Deutschland wieder eintreffen könnten: "Desillusioniert, traumatisiert oder radikalisiert", sagte Jörg Rademacher, Sprecher des NRW-Innenministeriums.

Das Bundeskriminalamt hatte in einem vertraulichen "Gefährdungslagebild" vor dem "hohen Sicherheitsrisiko" der aus Syrien zurückkehrenden Kämpfer gewarnt.

Unter Beobachtung der Sicherheitsbehörden

Laut Rademacher stünden die radikalisierten Rückkehrer unter engmaschiger Beobachtung der Sicherheitsbehörden. Wohin die Rückkehrer genau gingen oder in welchem Zustand sie seien, wollte Rademacher nicht sagen.

Seit Beginn des bewaffneten Konfliktes 2012 sind aus NRW 160 IS-Unterstützer ausgereist, rund 40 seien inzwischen wieder zurückgekehrt. Wie viele bei Kämpfen ums Leben gekommen sind, ist unklar.