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Motorboot-Unfall

Dramatische Rettung auf dem Dortmund-Ems-Kanal

01.09.2009 | 12:12 Uhr
Dramatische Rettung auf dem Dortmund-Ems-Kanal

Dortmund. Mit einem dramatischen Einsatz hat die Feuerwehr am Montagabend vier Menschen auf dem Dortmund-Ems-Kanal gerettet: Ihr Schlauchboot mit Außenborder war außer Kontrolle geraten und in Holthausen gegen die Spundwand gerast. Ein Mann wurde schwer verletzt.

Vermutlich aufgrund eines technischen Defektes war das schnelle Motorboot plötzlich nicht mehr zu kontrollieren. Gegen 18.45 Uhr prallte das Schlauchboot gegen die Kanalbefestigung. Die vierköpfige Truppe - zwei Männer, eine Frau und ein Kind - rief die Feuerwehr per Handy um Hilfe, konnte allerdings keine genauen Angaben über die Position des Schlauchbootes machen. Von der Unfallstelle waren weder Straßen noch andere eindeutige Punkte sichtbar.

Handy-Ortung

Die Feuerwehr reagierte schnell und leitete eine Handy-Ortung ein. So konnte das Schlauchboot bis auf wenige hundert Meter genau lokalisiert werden, gleichzeitig hob in Wickede der Rettungshubschrauber ab. Aus der Luft konnte die Helikopter-Besatzung das verunglückte Schiff schnell entdecken und der Pilot lotste die Retter per Funk zum Unfallort.

Erste Hilfe noch auf dem Wasser

Mit einem Löschboot erreichte die Feuerwehr schließlich das Schlauchboot und leistete bei dem schwer verletzten Mann noch auf dem Wasser Erste Hilfe. Nach der Grundversorgung wurde er mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Bei dem Unfall wurde ein weiterer Mann leicht verletzt; eine Frau und ein Kind, die ebenfall an Bord des Schlauchbootes waren, überstanden den Aufprall ohne Verletzungen.

Rund eineinhalb Stunden waren Feuerwehr und Polizei im Einsatz, insgesamt waren 28 Retter vor Ort. Warum es zu dem technischen Defekt am Motorboot kam, darüber konnte die Polizei bislang keine genauen Angaben machen.

Konstantin Tassidis

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Kommentare
01.09.2009
23:44
Dramatische Rettung auf dem Dortmund-Ems-Kanal
von drThor | #2

Nur so am Rand - auf den Kanälen gilt langsame Fahrt - auch für Sportboote. Natürlich hält sich bei den raren Kontrollen der Wasserschutzpolizei da kaum einer dran. Und - dann rammt mensch schon mal mit voller Fahrt die Ufer-Spundbohlen. Jah neh is klah - plötzlich und unerwartet ....... Gut, dass alle gerettet wurden.

01.09.2009
15:04
Dramatische Rettung auf dem Dortmund-Ems-Kanal
von maped | #1

die sind so schnell gefahren(dadurch entstanden hohe wellen), das ich mit meinen ruderboot eine 180° drehung bekommen hab.

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