Dortmunds Stadtdirektor legt vorzeitig sein Amt nieder
12.05.2010 | 19:46 Uhr 2010-05-12T19:46:00+0200
Dortmund. Stadtdirektor Siegfried Pogadl will frühzeitig sein Amt niederlegen. Nicht nur er rechnet mit einer grundsätzlichen Umgestaltung der Dezernentenriege rund um den neuen Oberbürgermeister Ullrich Sierau in Dortmund. Das Personalkarrussell in der Verwaltung nimmt langsam Fahrt auf.
Keine 24 Stunden nach der OB-Wahl hat Sozialdezernent Siegfried Pogadl (SPD) den alten und neuen OB Ullrich Sierau informiert, dass er früher aus seinem Amt ausscheiden will. Letzter Arbeitstag des Stadtdirektors und derzeitigen Chefs der Stadtverwaltung ist der 30. September. Glaubt man Gerüchten in der Verwaltung, läuft auch für andere Dezernenten die Zeit ab.
Bereits am 18. Mai wird Pogadl die Amtgeschäfte wieder an Sierau übergeben. Warum er so früh geht - das begründet der 60-Jährige mit Hinweisen auf seinen gesundheitlichen Zustand. Nur zwei Personalien ließe er bewusst unerledigt zurück: So habe er mit Blick auf die nächste Ratssitzung am 27. Mai sowohl eine Entscheidung über die Zukunft von Reinhold Plätz abgelehnt, der bekanntlich mit aller Macht in den Chefsessel des Personalamtes will. Zum anderen soll auch die Entscheidung darüber, ob Ordnungsamtsleiter Ortwin Schäfer als Arbeitsdirektor zum Klinkum wechselt, erst später fallen.
Laufendes Verfahren
Im ersten Fall wolle er sich nicht „in einem laufenden Verfahren, von dem ich ja selbst betroffen bin, positionieren” - sagt er mit Blick auf eine in Arnsberg laufende Untersuchung. Im anderen Falle habe er Schäfer informiert, dass man erst auf ein Gesamtkonzept für das Klinkum warten wolle, bevor man Fakten schaffe.
Zwar ahne Pogadl, dass es in der Verwaltungsspitze zu „administrativen Veränderungen” kommen werde, gleichwohl hätte er gern weitergemacht, sagt er. „Ich gehe weder in Gram noch schleiche ich mich vom Hof”, so der 60-Jährige, der nicht immer mit Sierau auf einer Linie gelegen hat. Dass auch die Grünen-Dezernenten Steitz und Bonekamp nicht den sichersten Stand haben, der neue OB aber bereits signalisiert hat, dass er sich durchaus Dezernenten aus Reihen der CDU in seiner Riege vorstellen könne, ist ein offenes Geheimnis.
21:33
Wer hat es denn bitte so gewollt? Sierau darf wieder dank der vielzähligen Stimmen der Bevölkerung. War es die Angst vor Pohlmann? Bestimmt hat es dazu beigetragen...schade eigentlich, Dortmund hat was besseres verdient als diese Parteibuchgenossenen mit Leuchtturmprojektcharakter....
15:17
Sierau ist der Bürgermeister der Bekifften. Nur so läßt sich die Wiederwahl der Korruption erklären.
Das ist das Schicksal von Dortmund, genauso wie die Kölner Kölsch saufen und die Düsseldorfer Alt.
Der Rest Dortmunds geht dadurch vor die Hunde, aber das merken die Bekifften nicht. :-/
10:59
Hm - und wo kommen alle die kleinen Tröge her, damit die verdienten Genossen auch ja ihr verdientes Gnadenbrot futtern können? Da haben die doch bestimmt einen Anspruch drauf, oder? So viele Entwicklungsgesellschaften kann man doch auf die Schnelle gar nicht gründen ...
23:43
@8
Aber sich das OB-Gehalt selbst zuschachern konnte er schon im Januar, der Möchtegern-OB.
22:54
Ich kann mich an keinen Kommentar erinnern, in der Sierau behauptet hat, er wäre der OB aller Dortmunder. Er hat wenn überhaupt gesagt, er möchte der OB aller Dortmunder sein.
Jetzt hat er sechs Jahre Zeit, dass zu zeigen. Auch den 50% Nicht-Wählern, auch den 18% Pohlmannfans, auch den 6% Krügereanern.
22:26
Man kann die sache auch aus der Perspektive eines neutralen Beobachters beschreiben:
75% der Wahlberechtigten haben nun einmal Herrn Sierau nicht gewählt, somit kann er nicht behaupten der OB aller Dortmunder zu sein.
Unbestritten bleibt , Herr Sieru ist gewählt. Doch wo ist hier ein Erfolg für ihn oder die SPD?
22:17
Sierau - Fehlstart zum zweiten.
Ist dies ein Omen, und hält Sierau die kpl. Amtszeit durch ?
21:59
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21:51
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20:43
Sonnenkönig? - Ich dachte immer, der Prüsse hätte diesen Titel fest abonniert?
Und mal davon ab - viel bürgernäher als Sierau geht gar nicht. Den findest Du doch überall da, wo Bürger diskutieren.
Warten wir mal ab, was die nächsten Monate bringen.