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Dortmunds OB warnt Frei.Wild vor rechten Äußerungen

31.10.2012 | 12:20 Uhr
Dortmunds OB warnt Frei.Wild vor rechten Äußerungen
Foto: WAZ FotoPool

Dortmund.  Das Konzert der südtiroler Band Frei.Wild am 1. November in der Dortmunder Westfalenhalle schlägt weiter Wellen. Jetzt hat sich Oberbürgermeister Ullrich Sierau zu Wort gemeldet. Der SPD-Politiker warnt die Band, rechtes Gedankengut zur Schau zu stellen.

Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau hat Stellung zum umstrittenen Konzert der südtiroler Band Frei.Wild am 1. November in der Westfalenhalle bezogen. „Weder die Stadt Dortmund noch - nach meiner Kenntnis - der Aufsichtsrat der Westfalenhallen Dortmund GmbH waren im vorhinein über das Konzert von Frei.Wild informiert", so der OB.

Sierau warnt die Südtiroler, die im Ruf stehen, rechtsradikal zu sein: "Sollte die Gruppe bei ihrem Auftritt rechtsextremes Gedankengut äußern oder sollte ihr Auftritt zu einem Kristallisationspunkt für rechtsextreme Manifestationen werden, ist die Band in Dortmund nicht willkommen." In dem Falle sei der Auftritt in der Westfalenhalle der letzte in Dortmund gewesen - "jedenfalls an einem Veranstaltungsort in städtischer Trägerschaft“, schränkt Sierau ein.

Rechtsrock-Experte hält Texte von Frei.Wild für fremdenfeindlich

Die Diskussion um den Auftritt von Frei.Wild war hochgekocht, nachdem der Rechtsrock-Experte und Journalist Thomas Kuban in der TV-Sendung von Günther Jauch der Band rechtsextremes Gedankengut attestiert hatte. Die Texte der Südtiroler seien völkisch und fremdenfeindlich. Der Sänger der Band, Philipp Burger, war in seiner Jugend Sänger der rechten Skinhead-Band "Kaiserjäger". In der jüngeren Vergangenheit hatte sich Burger mehrfach von rechtem Gedankengut distanziert.

Die Dortmunder Polizei sagte der Westfälischen Rundschau auf Anfrage, sie habe die Band und die Fans "im Blick". Die Band selbst hat ihr Sicherheitspersonal angewiesen, keine rechten Äußerungen in der Westfalenhalle zuzulassen, und auch das Tragen einschlägiger Kleidung untersagt.

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Kommentare
31.10.2012
14:17
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Name von Moderation entfernt | #17

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1 Antwort
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31.10.2012
14:16
Dortmunds OB warnt Frei.Wild vor rechten Äußerungen
von Murmel1977 | #16

Hat der Herr Ullrich Sierau keine anderen Probleme ?????. Da passt das Lied " Land der Vollidioten " perfekt zu !!!!!!. Freiwild is ne geile Band und es ist geil , diese Band wieder im Ruhrpott zu sehn. Auf ein neues :-) hoch die Tassen. Als Deutscher hat man es auch immer schwerer im eigenem Land , denke da gibt es ganz andere problematischere Sachen wo man mal was ändern sollte ;-) und sich fragen sollte on diese nicht mal besser kontrolliert werden.

31.10.2012
14:07
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Name von Moderation entfernt | #15

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31.10.2012
13:53
Dortmunds OB warnt Frei.Wild vor rechten Äußerungen
von KasperHauser | #14

http://www.youtube.com/watch?v=3MS9z90LmFs

Frei.Wild - Land der Vollidioten

Meine Meinung zu einigen Menschen in der BRD !!

31.10.2012
13:53
Dortmunds OB warnt Frei.Wild vor rechten Äußerungen
von Kommentierer | #13

Ich hab´ gehört, "Rammstein" sind ja auch rechtsradikal. Huahuahuahuah.

So ist es halt.

Wie immer von nix ´ne Ahnung, aber dann mit antirechten Parolen Punkten wollen.

Und genau aus solchen Gründen nutzen sie sich ab.

Naja, in einem Land, in dem man erst seit 2006 ´ne Deutschlandfahne zeigen darf (Die WM sei dank), ohne als rechtsradikal zu gelten, nicht verwunderlich.

31.10.2012
13:48
Dortmunds OB warnt Frei.Wild vor rechten Äußerungen
von unwitz | #12

Käme Frei.Wild aus dem Gazastreifen, wäre die Westfalenhalle voll mit völkisch-national gesinnten Jusos und Grünen.

Aber die deutschsprachige Minderheit in "Italien" hat hierzulande leider keine Lobby.

31.10.2012
13:40
Dortmunds OB warnt Frei.Wild vor rechten Äußerungen
von Helmut.Hartmann | #11

Schade, das der OB nicht sagt, was für ihn "rechte" Äußerungen sind. So etwas in der Art vielleicht?

“Erziehung ist Aufgabe der Eltern, nicht des Staates.”
“Opferschutz vor Täterschutz.”
“Steuern senken!”

31.10.2012
13:32
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2 Antworten
Dortmunds OB warnt Frei.Wild vor rechten Äußerungen
von papaschlumpf | #10-1

@hansi44

Ruf mal die Tickethotline (0231 / 12 04 666) der Westfalenhalle an und frage da nach, ob es noch Restkarten gibt und ob/wann morgen die Abendkassen geöffnet werden.

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31.10.2012
13:20
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Name von Moderation entfernt | #9

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31.10.2012
13:13
Dortmunds OB warnt Frei.Wild vor rechten Äußerungen
von Robert_Meier | #8

Darf ich nun kein Deutsch Rock mehr höhren? Die Band macht meiner Meinung nach gute Musik mit guten Texten. Klar kann man in den Text der Band alles mögliche reininterpretieren. Aber dies ist die künstelrische Freiheit. Die Band ist bisher nicht als fremdenfeindliche Band aufgefallen. so what?

DIe Vergangenheit eines Mitgliedes ist fragwürdig. Ob es sich geändert hat keine Info. Aber eine Veränderung eines Verhaltes scheint in Deutschland nicht möglich.

Darf ich nun obwohl ich auf Demos gegen Nazis war morgen zu dem Konzert gehen?

Wenn ich Leuten nun erzählte dass ich da hingehe gelte ich als Nazi. Danke liebe Zeitung.

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