Das aktuelle Wetter Dortmund 11°C
Bildungsstreik

Dortmunder Studenten halten Hörsaal weiter besetzt

25.11.2009 | 10:17 Uhr

Dortmund. Der Hörsaal I der TU Dortmund ist noch immer besetzt. Laut einer Pressemittelung der Uni von Mittwochmorgen halten rund 80 Studenten weiter an ihrem Vorhaben fest - weitaus mehr hätten aber die Vorlesung besuchen wollen. Für 15 Uhr hat der AStA zur Vollversammlung eingeladen.

Laut TU habe Rektorin Prof. Ursula Gather am Mittwochmorgen die Studenten besucht, die seit gestern den Hörsaal 1 an der Emil-Figge-Straße besetzt halten. Während diese rund 80 Personen dort über ihr weiteres Vorgehen diskutierten, habe eine weitaus größere Zahl Studierender indes ihre Vorlesung im Hörsaal besuchen wollen.

In der Presse-Info der TU heißt es weiter: "Die Rektorin bat daher unter großem Applaus dieser Studierenden die Besetzer, den Saal zu verlassen, damit der Lehrbetrieb in gewohnter Weise stattfinden kann, was die Besetzer ablehnten. Auch heute morgen war kein Vertreter des ASTA unter den Besetzern."

Die Rektorin äußerte ihr "Unverständnis, warum die Besetzer das illegale Mittel der Besetzung gewählt hätten. Wenn die Studierenden einen Raum für ihre Diskussion erbeten hätten, wäre ihnen dieser von der Hochschule zur Verfügung gestellt worden."

Für Mittwochnachmittag, 15 Uhr, hat der ASTA eine Uni-Vollversammlung einberufen, für die bereits ein Hörsaal zur Verfügung gestellt wurde.

DerWesten

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/2157783/create

UMFRAGE

Sollen Stehplätze in Fußballstadien abgeschafft werden?

 
Aktuelle Fotos und Videos
Layla Zoe in Dortmund
Bildgalerie
Piano
Hitze am Phoenix-See
Bildgalerie
Wetter
Achtung, Dortmund — hier droht Bußgeld!
Bildgalerie
Bußgeld-Katalog
Aus dem Ressort
Wohnraum für Arme: Knapp und schlecht saniert
Soziales
Auf dem Wohnungsmarkt haben Menschen mit wenig Geld das Nachsehen. Zum einen gibt es immer weniger Sozialwohnungen. Zum anderen lassen privater Finanzinvestoren günstige Wohnungen verkommen.
Aus Amerika direkt nach Hörde
Germany's next Topmodel
Model Diana hätte Germanys next Topmodel werden können, Model-Mama Heidi Klum rechnete ihr große Chancen fürs Finale aus. Diana aber entschied sich gegen die Show und schied aus familiären Gründen freiwillig aus. Mit ihrer Familie ist die 17-Jährige nach ihrem Ausstieg von Hagen nach Hörde gezogen.
Foto