Dortmunder stößt Bahn AG auf Programmierfehler bei Ticket-Automaten
17.02.2013 | 09:05 Uhr 2013-02-17T09:05:00+0100
Essen/Dortmund. Ein Programmierfehler bei den Fahrkartenautomaten hat Bahn-Kunden über mehrere Wochen verärgert. Im Detail ging es um Bahncard-Nutzer, die auf bestimmten Verbindungen ein "Cityticket" nutzen wollten. Erst auf Beschwerde eines Kunden räumt die Bahn den Fehler ein - nach längerem Schriftverkehr.
Die Bahn ist unfehlbar. Natürlich. Insofern prallte die Beschwerde des Dortmunder Bahn-Kunden Michael Schreiber (Name geändert) bei der Bahn AG auch erstmal ab. Schreiber wollte im Januar - wie schon öfter zuvor - an einem DB-Automaten eine Intercity-Fahrkarte von Dortmund nach Köln lösen.
Und weil er Inhaber einer "Bahncard 50 " ist, dazu die 'Cityoption' in Anspruch nehmen. Die ist eine Art Bonus für Bahncardnutzer, die bei Verbindungen ab 100 Kilometer Länge auch ein "Cityticket" erhalten. Mit dem kann man an Abfahrtsort und Reiseziel, sofern sie auf einer Liste von 120 deutschen Großstädten stehen, den örtlichen Nahverkehr ohne Zuzahlung nutzen.
Kein Reisezentrum, kein Fahrkartenautomat: Bei Innoz, dem Zukunftslabor der Bahn, wird ersonnen, wie der Fahrscheinkauf der Zukunft gestaltet werden kann. Und nicht nur das. Innoz plant auch die konzerneigene Energiewende: Ab 2050 will das Unternehmen seinen Strom komplett regenerativ erzeugen.
Aber das Cityticket , schilderte Schreiber der Bahn, mochte der Automat auf einmal nicht mehr anbieten, sondern nur die etwas teurere Option "City mobil". Vor dem Fahrplanwechsel Mitte Dezember 2012 hatte Schreiber das Problem nicht. "Offenbar handelt es sich um einen Fehler in Ihrem Buchungssystem", schloss Schreiber daraus und bat die Bahn, dies zu prüfen: "Ich hoffe auf eine schnelle Antwort".
Kundenservice empfielt Trick bei Ticket-Buchung
Bereits einen Tag später antwortet das "Team vom bahn.bonus comfort-Service". Schreibers Vermutung mochte man nicht bestätigen: "Unsere Recherchen haben ergeben, dass Sie auch weiterhin die City+ Option für Ihre Strecke Dortmund – Köln und zurück nutzen können". Dazu aber sollte Schreiber nicht die direkte Verbindung von Dortmund nach Köln buchen, sondern den etwas längeren Weg über die Ruhrschiene . Sollte die Strecke Dortmund-Köln via Wuppertal plötzlich um ein paar Kilometer kürzer geworden sein, wo Schreiber dort doch bis dato immer das Cityticket buchen konnte?
Schreiber wunderte sich und schrieb erneut eine Mail an die Bahn.
Die beharrte daraufhin nach wie vor, dass bei den Automaten alles okay sei. Auch Schreibers Verweis auf das elektronische Kursbuch - immerhin die Bibel der Eisenbahner - prallte am "Team vom bahn.bonus comfort-Service" ab. Da ist festgehalten, dass die Strecke von Dortmund über Hagen und Wuppertal nach Köln genau 104 Kilometer misst. Und der Weg über Duisburg 117 Kilometer. Beides also deutlich mehr als die geforderten 100 Streckenkilometer, um ein Cityticket angeboten zu bekommen. Und was antwortet die Bahn?
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09:34
"Es liegt auf der Hand, dass Sie den Kollegen damit diskreditieren wollten - ergo war es eine Beleidigung".
Den Originalkommentar kann ich dazu nicht lesen. War schon weg.
Nur komisch, dass dann so Kommentare wie Nr. 1 akzeptiert werden.
Ach ja, da werden ja keine Journalisten verulkt.
Ansonsten ist "derwesten" bei verächtlichen Kommentaren gegen Bahnmitarbeiter, Beamte, Angestellte des öffentlichen Dienstes eher sehr relaxt.
Nur wenn man selbst betroffen ist, verschwinden Kommentare im Dutzend.
an der quelle saß der Knabe und hat mimöschen gespielt
15:11
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DAS ist Z......!
Also: Ob Sie die Bezeichnung "Schr..." für einen Journalisten als Beleidigung empfinden oder nicht, ist irrelevant. Es liegt auf der Hand, dass Sie den Kollegen damit diskreditieren wollten - ergo war es eine Beleidigung.
Folglich war es nicht Z...., sondern nur das "sauber halten" unseres Kommentarbereichs. Ist ja keine Klowand hier!
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14:05
Wo ist eigentlich das Problem?
Erst ist der Fehler nicht reproduzierbar - kommt vor!
Dann wird nach 4 Tagen (eigentlich recht schnell bei dem komplexen System) geantwortet und der Fehler eingeräumt! Na und?
Er wird behoben und gut ist.
Aber die WAZ macht ein Fass dafür auf und hat wieder keine Ahnung, sicherlich fährt der ************* der diesen Artikel übernommen hat nur mit dem Auto zur Arbeit und kennt das System Bahn nicht annähernd!
Übrigens, bei Windows nimmt nahezu jeder diese "Fehler" hin und nennt sie Feature!
13:41
. . . haben etwas gemeinsam: Sie sind unfehlbar! Der eine tritt nun zurück . . .
13:11
Die Bahn ist unfehlbar. Natürlich
Ha Ha
Ich wollte mich auch mahl beschweren, weil mir ein Mitarbeiter der Bahn Fehlinformationen gegeben hat, die mich gebühren kosten sollten.
Interessant ist.
Eine elektronische Ansage einer Telefonnummer auf der Homepage der Bahn sagte ich könne eine schriftliche Beschwerde aufsetzen und beim Info - Point abgeben.
Am Info – Point sagte mann mir, ich könne diesen zwar abgeben, allerdings werde dieses Schreiben sowieso von ihnen geschreddert.
03:50
Die deutsche Schlafbahn AG, immer noch alles so wie früher? Technische Fehler, massig Verspätungen, schlechter und lahmer Service? Bin Gott sei Dank schon lange weg aus Deutschland, die Bahn ist (war) kein Vergnügen.
Hallo Amsterdamned,
gut, dass Sie mit unserer Bahn nichts mehr zu tun haben.
Ich fahre viel Bahn und kann mich wirklich nicht beschweren.
Aber nach meiner Beobachtung gibt es immer Menschen, die zwar nicht selbst von irgendwas betroffen sind aber immer gerne ihren (negativen) Senf dazugeben müssen.
Gehen Sie doch mal positiv mit irgend etwas um, z. B. ist es doch gut, dass ein Kunde einen Fehler findet und die Bahn den dann auch berichtigt.
Aber leider sind viele negativ eingestellte Menschen (wie Sie ?) nur destruktiv, aber warum?
18:51
Und je höher man in der Hierarchie der Bahn kommt, desto größer sind die
Programmierfehler ....
17:00
http://www.sendung.de/wp-content/fahrkartenautomat/praesentation.swf
12:07
was ist denn das für ein Deutsch?
11:51
so kennen wir die komiker der schiene.aber hauptsache unterirdisch durch stuttgart.